Vom Innovationsführer zum Sanierungsfall – alles verspielt nach Eigentümerwechsel
Gut am Arbeitgeber finde ich
Kantine und neue Fassade von aussen (die GL denkt mit einer neunen Fassade, neuen Fenstern, neuen Logos aussen scheint das licht der Sonne anders auf die Huba. )
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
liest euch die Bewertung durch, dann wisst Ihr es.
Verbesserungsvorschläge
Die Huba weiterverkaufen in der Hoffnung dass es noch Investoren gibt die sich diesem Problem annehmen oder
Die gesamte Geschäftsleitung austauschen und durch kompetente Führungskräfte mit klarer Strategie ersetzen.
Endlich wieder in Produkte, Innovationen und Mitarbeitende investieren, anstatt nur auf kurzfristige Kostenkontrolle zu setzen.
Transparente und offene Kommunikation statt Entscheidungen hinter verschlossenen Türen.
Mitarbeitende fair entlohnen, um Fachkräfte langfristig zu halten, statt Grenzgänger als Billiglösung einzusetzen.
Ältere Mitarbeitende respektvoll behandeln und ihre Erfahrung nutzen, statt sie pauschal abzuschieben.
Unternehmenskultur neu aufbauen: weg von Angst und Druck, hin zu Vertrauen, Teamgeist und echter Wertschätzung.
Arbeitsatmosphäre
Die Atmosphäre ist geprägt von Misstrauen, Druck und Angst vor Entlassungen. Statt Teamgeist herrscht ein Klima der Unsicherheit – jeder schaut nur noch, wie er selbst über die Runden kommt. Führungskräfte fördern keine Zusammenarbeit, sondern setzen auf Kontrolle und Druck. Offene Gespräche oder Vertrauen gibt es nicht mehr, dadurch entsteht eine bedrückende und ungesunde Stimmung im ganzen Unternehmen.
Image
Das Unternehmen ist vom „Rolls Royce“ zum „Fiat Multipla“ verkommen. Früher stand Huba für Qualität und Stolz – heute nur noch für Sparkurs, Stillstand und verbrannte Mitarbeiter. Außen versucht man, das alte Glanzbild aufrechtzuerhalten, aber intern ist die Realität längst eine ganz andere.
Work-Life-Balance
Von Balance kann keine Rede sein. Mitarbeitende werden einer nach dem anderen verheizt. Sobald jemand gekündigt wird, wird die gesamte Arbeit ohne Rücksicht direkt auf die Verbleibenden abgewälzt. Wer sich dagegen wehrt oder Kritik äußert, riskiert selbst sofort auf der Abschussliste zu landen. Erholung oder ein gesundes Arbeitsumfeld existieren hier schlicht nicht mehr. Einziger Pluspunkt ist HO
Karriere/Weiterbildung
Karriere- oder Weiterbildungsmöglichkeiten existieren praktisch nicht. Mit welchem Geld und mit welcher Bindung an das Unternehmen auch? Niemand will sich ernsthaft 3–4 Jahre an Huba binden – das wäre für viele das Schlimmste, was passieren könnte. Statt Entwicklung gibt es Stillstand, und wer Ambitionen hat, sucht sich besser früher als später etwas anderes.
Gehalt/Benefits
Fragt euch einmal, warum Huba so viele Grenzgänger beschäftigt. Die Antwort ist einfach: wegen der unterirdischen Vergütung. Faire Löhne oder attraktive Sozialleistungen sucht man hier vergeblich – bezahlt wird so wenig wie möglich, und das spiegelt sich direkt in der hohen Fluktuation wider.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
wird nach China verlagert
Kollegenzusammenhalt
Von echtem Kollegenzusammenhalt ist kaum noch etwas übrig. Viele langjährige Mitarbeitende haben entweder selbst gekündigt oder wurden entlassen. Wer sich zu sehr auflehnt oder kritische Fragen stellt, ist schnell weg. Statt auf Erfahrung und Loyalität zu setzen, stellt man lieber neue Leute ein, die keine Vergangenheit mit Huba haben und alles fraglos hinnehmen. Das führt dazu, dass Vertrauen und echtes Teamgefühl komplett verloren gegangen sind.
Umgang mit älteren Kollegen
Ältere Mitarbeitende werden in der Produktion nicht geschätzt, sondern als „die Langsamsten“ abgestempelt – und sind deshalb auch die Ersten, die gehen müssen. Erfahrung und Loyalität spielen keine Rolle, stattdessen werden langjährige Kollegen ohne Wertschätzung aussortiert.
Vorgesetztenverhalten
Die Vorgesetzten sind nichts anderes als "Marionetten" der Geschäftsleitung bzw. des Investors. Eigenständiges Handeln oder echtes Leadership gibt es nicht. Entweder man tanzt nach deren Pfeife – oder man sieht sehr schnell den Ausgang. Entscheidungen werden blind von oben durchgereicht, ohne Rückgrat, ohne Dialog und ohne Rücksicht auf die Mitarbeitenden.
Arbeitsbedingungen
Die Arbeitsbedingungen entsprechen längst keinem Schweizer Standard mehr – hier herrscht mittlerweile eher „China-Standard“. Fehlende Investitionen in Infrastruktur, veraltete Arbeitsmittel und permanenter Kostendruck prägen den Alltag. Ein modernes, unterstützendes Umfeld sucht man hier vergeblich.
Kommunikation
Die Kommunikation ist chaotisch und widersprüchlich. Jeder Vorgesetzte erzählt etwas anderes, offizielle Informationen fehlen oder kommen viel zu spät. Statt Klarheit gibt es dauernd kurzfristige Richtungswechsel. Mitarbeitende werden absichtlich im Unklaren gelassen, was zu Frust und Spekulationen führt. Offene Fragen bleiben unbeantwortet, Kritik wird ignoriert – man fühlt sich ständig außen vor.
Gleichberechtigung
Von Gleichberechtigung kann hier keine Rede sein. Positionen und Funktionen werden nicht nach Leistung oder Qualifikation vergeben, sondern nach Einschleimen und persönlichen Freundschaften. Wer sich gut stellt mit den richtigen Personen, kommt weiter – alle anderen bleiben auf der Strecke. Ein faires und transparentes System existiert nicht.
Interessante Aufgaben
Wie sollen hier interessante Aufgaben entstehen? Seit über einem Jahrzehnt werden dieselben Produkte verkauft, ohne echte Weiterentwicklung oder Innovation. Für die Mitarbeitenden bedeutet das monotone Routinearbeit ohne Perspektive – Langeweile statt Herausforderung.