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Huba 
Control 
AG
Bewertung

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Firma an die Wand gefahren – Motivation zerstört, Menschen verschlissen: ein Lehrbuchbeispiel fürs Verheizen

1,0
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Administration / Verwaltung in Würenlos gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Puhhh, ehrlich gesagt nichts mehr. Was früher einmal Qualität, Kollegialität und Stolz auf die Produkte war, ist komplett verschwunden.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Die Liste ist lang:
Angstkultur, respektloser Umgang mit Mitarbeitenden, keine Strategie, keine Innovationen, fehlende Transparenz und schlechtes Management auf allen Ebenen. Ältere Mitarbeitende werden entlassen, die guten Leute sind weg, die verbliebenen werden verheizt. Statt in Menschen oder Produkte zu investieren, wird nur auf Kostenkontrolle und Verlagerung ins Ausland gesetzt.

Verbesserungsvorschläge

Die komplette Geschäftsleitung müsste ausgetauscht werden. Der chinesische CEO hat weder eine klare Strategie noch ein Verständnis für die Märkte. Der frühere Verkaufsleiter war zwei Jahre im Amt, hat überhaupt nichts gebracht und war ein Witz. Seine Nachfolgerin ist noch ideenloser und setzt blind die Befehle von oben um. Der Leiter Technik blockiert Neues aus Angst und trägt dazu bei, dass Huba seit Jahren keine echten Innovationen mehr im Portfolio hat.

Auch die gesamte Personalabteilung wurde ausgetauscht. Der neue Leiter HR ist völlig unpassend für diese Rolle und sollte dringend ersetzt werden.

Es ist offensichtlich, dass die Eigentümer längst das Interesse an Huba verloren haben. Es wird nichts investiert, keine neuen Produkte entwickelt, nur noch Substanz aufgezehrt. Die Frage ist nicht ob, sondern wann die Firma weitergereicht oder komplett an die Wand gefahren wird.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre ist geprägt von Angstkultur und Unsicherheit. Entscheidungen kommen von oben nach dem typischen Private-Equity-Muster: maximale Rendite in kürzester Zeit, egal auf wessen Rücken. Vertrauen, Loyalität oder echtes Miteinander sind praktisch verschwunden. Geblieben ist Druck, Kontrolle und ständige Angst, der Nächste zu sein, der verheizt wird.

Image

Das Image von Huba hat stark gelitten. Es hat sich längst herumgesprochen, dass es kein guter Arbeitgeber mehr ist. Nach außen versucht man, Fassade zu bewahren, intern sieht die Realität ganz anders aus.

Work-Life-Balance

Von Balance kann keine Rede sein. Viele Burnouts sind die Folge des konstanten Drucks. Anstatt präventiv etwas zu unternehmen, wird erwartet, dass Mitarbeitende sich beim HR melden, wenn sie „zu oft“ krank sind. Gleichzeitig werden Stellen reduziert und die verbliebenen Mitarbeiter bis zum Letzten ausgepresst wie eine Zitrone.

Karriere/Weiterbildung

Karriere- und Weiterbildungsmöglichkeiten existieren praktisch nicht. Es wird kein Geld in die Entwicklung der Mitarbeitenden investiert, da Huba hoch verschuldet ist und seit Jahren keinen positiven EBIT erwirtschaftet. Stattdessen wurde viel Geld in den sinnlosen Bau eines Gebäudes in China gesteckt. Nur fehlen dort die Umsätze.

Gehalt/Benefits

Es gibt keine Lohnerhöhungen und keine Boni. Statt die bestehenden Mitarbeitenden fair zu entlohnen, werden Leute entlassen und durch günstigere Arbeitskräfte im Ausland ersetzt.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Huba stellt sich gerne als umweltbewusst dar, doch in Wirklichkeit ist es mehr Schein als Sein. Nachhaltigkeit wird vor allem nach außen vermarktet, intern spielt sie kaum eine Rolle.

Kollegenzusammenhalt

Von echtem Zusammenhalt kann keine Rede mehr sein. Die guten und erfahrenen Leute sind längst weg, dafür werden neue Leute eingestellt, die weder fachlich noch menschlich überzeugen. Das Gefühl von Teamgeist und gegenseitigem Rückhalt ist praktisch verschwunden.

Umgang mit älteren Kollegen

Respektvoller Umgang existiert nicht mehr. Mitarbeitende über 60 werden ohne Plan und ohne Wertschätzung entlassen. Das ist beschämend und zeigt, welchen Stellenwert Erfahrung und Loyalität hier noch haben.

Vorgesetztenverhalten

Schwach und von einem klaren chinesischen Führungsstil geprägt. Es wird top-down entschieden, ohne Transparenz, ohne Dialog und ohne Einbezug der Mitarbeitenden. Vertrauen oder echtes Leadership sucht man vergeblich.

Arbeitsbedingungen

Die Arbeitsbedingungen verschlechtern sich stetig. Fehlende Investitionen in Infrastruktur und Arbeitsmittel sind deutlich spürbar. Gleichzeitig steigt der Druck, während Unterstützung und Ressourcen fehlen. Moderne Standards oder ein Umfeld, in dem man gerne arbeitet, sucht man hier vergeblich.

Kommunikation

Es wird nicht transparent kommuniziert. Entscheidungen fallen hinter verschlossenen Türen, Mitarbeitende erfahren vieles nur über Gerüchte. Eine Niederlassung wurde geschlossen und über 60-Jährige entlassen. Intern wurde das kaum oder gar nicht klar kommuniziert. Das schafft Misstrauen und verstärkt die ohnehin schon vorhandene Angstkultur.

Gleichberechtigung

Von Gleichberechtigung kann man hier nur insofern sprechen, als dass alle gleich schlecht behandelt werden. Wertschätzung für einzelne Gruppen oder Diversität existiert nicht.

Interessante Aufgaben

Von interessanten Aufgaben kann keine Rede sein. Man hat eher das Gefühl, sich mit der täglichen Arbeit das eigene Grab zu schaufeln. Zukunft gibt es hier keine, da die Produktion Stück für Stück nach China verlagert wird.

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Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.