Horror!
Gut am Arbeitgeber finde ich
Weiterbildungen waren gratis.
Man muss anerkennen, wie unbeirrt das Unternehmen seinen Weg geht – auch dann, wenn regelmässig kritische Rückmeldungen von Mitarbeitenden eingehen. Diese Beständigkeit ist bemerkenswert, auch wenn sie eher als mangelnde Veränderungsbereitschaft wahrgenommen wird.
Wer echte Offenheit für Feedback und kontinuierliche Verbesserung erwartet, könnte hier enttäuscht werden.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
steht alles oben
Verbesserungsvorschläge
Aus meiner Sicht sollte das Unternehmen stärker darauf achten, Mitarbeitende wertzuschätzen, die tatsächlich engagiert und kompetent arbeiten. Hier wäre ein Umdenken ein guter erster Schritt.
Es gibt zahlreiche Bereiche mit Optimierungsbedarf – insbesondere bei der internen Kommunikation und den Arbeitsabläufen. Viele Prozesse wirkten unorganisiert, was die tägliche Arbeit unnötig erschwerte.
Meine Zeit bei der ipso war persönlich herausfordernd, rückblickend leider nicht die beste Entscheidung. Besonders für jüngere Mitarbeitende oder Auszubildende würde ich empfehlen, sich sehr genau zu informieren, bevor man sich für eine Stelle entscheidet.
Trotz mehrfacher Hinweise und Beschwerden an das HR-Team wurden keine erkennbaren Maßnahmen umgesetzt, obwohl vorher viele Verbesserungen zugesichert wurden. Das war enttäuschend.
Kommunikation
Sowas gibt es bei ipso nicht. 1 Stern ist hier leider auch zu viel..
Kollegenzusammenhalt
Anstelle der Arbeit wird häufig über Kolleginnen und Kollegen getratscht, insbesondere Mitarbeitende über 40 äussern sich abfällig über Auszubildende im Alter von 16 bis 19 Jahren. Das sagt schon alles!
Work-Life-Balance
Während meiner Ausbildung musste ich regelmässig bis 18:00–18:30 Uhr alleine im Büro bleiben – teilweise als einzige Person am Standort. Aus meiner Sicht ist das nicht nur unverhältnismässig, sondern auch gesetzlich problematisch, da Auszubildende oder Praktikant/innen laut Gesetz nicht unbeaufsichtigt arbeiten dürfen.
Ich habe diese Situation mehrfach intern angesprochen, leider ohne nachhaltige Reaktion. Statt einer Lösung wurde mir gegen Ende sogar mit einem negativen Eintrag in die Personalakte gedroht. Das hat bei mir den Eindruck hinterlassen, dass hier nicht die Kommunikation, sondern lediglich die Aussenwirkung zählt – etwa, dass die Öffnungszeiten abgedeckt sind, egal wie.
Vorgesetztenverhalten
Ich habe während meiner Zeit im Unternehmen leider überwiegend negative Erfahrungen mit der Führungsebene gemacht.
Teilweise wurden Mitarbeitende ohne jede Führungserfahrung – teils aus fachfremden Bereichen wie dem Detailhandel – bereits nach nur vier Monaten zu Teamleitern befördert. Solche Entscheidungen wirkten willkürlich und demotivierend für das restliche Team.
Mein direkter Vorgesetzter verhielt sich wenig vorbildlich: Die Bildschirme wurden so positioniert, dass man beim Vorbeigehen keinen Einblick hatte – offenbar, um während der Arbeitszeit ungestört das Handy nutzen zu können. Solches Verhalten vermittelt kein professionelles Führungsbild.
Gerade in einem Arbeitsumfeld mit jungen Auszubildenden ist es aus meiner Sicht besonders wichtig, dass Führungskräfte eine Vorbildfunktion übernehmen – das war hier leider nicht der Fall.
Interessante Aufgaben
Besonders auffällig war, dass Auszubildende häufig Fehler von älteren Kolleg/innen im Nachhinein korrigieren mussten – ohne jegliche Anerkennung oder ein einfaches „Danke“. Dieses Verhalten wirkte demotivierend und hat nicht zu einer wertschätzenden Lernumgebung beigetragen.
Jedoch waren das die einzigen interessanten Aufgaben.
Gleichberechtigung
wenn es um Geschlechte geht, wurden alle gleich behandelt. Sonst nicht.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
PET & Karton wurden sortiert
Karriere/Weiterbildung
gratis Weiterbildungen, wenigstens etwas
