Toxisches Management, hohe Fluktuation und fehlende Wertschätzung – eine Firma auf Abwegen!
Gut am Arbeitgeber finde ich
Erst wenn das Unternehmen diese authentische Gesamtbewertung ernst nimmt, die bestehenden Defizite aktiv angeht und intern – beginnend mit einem grundlegenden Wandel im Management – ethisch neue Wege einschlagen möchte, kann es sich durch eine Neuausrichtung wieder effizient am Markt positionieren.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Body-Leasing: Das Unternehmen legt zunehmend den Fokus auf Body-Leasing, was dazu führt, dass Mitarbeitende verstärkt als kurzfristige Ressource wahrgenommen werden, anstatt als langfristige Partner im Unternehmen.
Fehlende Kommunikation: Die Kommunikation zwischen Management und Mitarbeitenden ist unzureichend.
Fehlende Wertschätzung: Mitarbeitende erhalten wenig bis keine Anerkennung für ihre geleistete Arbeit.
Unternehmensführung: Die Entscheidungen der Führungsebene wirken oft kurzfristig orientiert und sind stärker auf unmittelbaren Profit ausgerichtet, anstatt eine nachhaltige Stabilität und langfristige Zufriedenheit der Mitarbeitenden zu gewährleisten.
Verbesserungsvorschläge
Eine transparente Kommunikation über die Unternehmensstrategie und -ziele würde das Vertrauen und die Motivation der Mitarbeitenden stärken. Zudem sollten die vorhandenen Kompetenzen der Mitarbeitenden nicht untergraben werden. Es ist wichtig, aufmerksam zuzuhören und proaktiv zu unterstützen, da die Mitarbeitenden in vielen Fällen mehr nachweisen können als das Management selbst.
Arbeitsatmosphäre
Ein erheblicher Teil der Mitarbeitenden hat innerhalb weniger Monate bereits gekündigt (2 Standorte betroffen), was einen massiven Verlust an Fachkompetenzen für das Unternehmen zur Folge hat. Toxisches Verhalten seitens des Managements kann zu einer hohen Mitarbeiterfluktuation führen. Die Unterschlagung erbrachter Arbeitsleistungen durch den Arbeitgeber – trotz nachgewiesener Arbeitsunterlagen und positiver Evidenzen – sowie eine offensichtlich nicht vorhandene Fehlerkultur wirken sich langfristig negativ auf das Unternehmen und insbesondere auf die Mitarbeitenden aus.
Image
Das Unternehmen vermittelt nach aussen ein positives Image, das jedoch nicht der Realität entspricht. Intern prägen herausfordernde Arbeitsbedingungen, mangelnde Wertschätzung der Mitarbeitenden und eine problematische Führungskultur das Umfeld – verstärkt durch eine wahrnehmbare und erlebte Überheblichkeit.
Work-Life-Balance
Die Auftragslage war seit Monaten unzureichend, was zu ungenutzten Kapazitäten führt. Einige Mitarbeitende waren über längere Zeit ohne externe Mandate tätig, was sich nachteilig auf ihren beruflichen Werdegang auswirken kann, da wertvolle Projektreferenzen für potenzielle Auftraggeber fehlen. Trotz der bestehenden Sales-Abteilung, die für die Akquise und Gewinnung neuer Mandate zuständig ist, wurden bisher nicht genügend Aufträge generiert, um die Mitarbeitenden effizient auszulasten – das hat auch mich persönlich und damit sehr einschneidend betroffen.
Karriere/Weiterbildung
Teile des Managements verfügen über unzureichende Qualifikationen, während die Mitarbeitenden bereits umfassende Fachkenntnisse mitbringen. Statt Verantwortung zu übernehmen, verlässt sich das Management auf seine vermeintliche "Unkündbarkeit" und zeigt auffallende Passivität sowie anhaltende Nachlässigkeit. Die Lösung betrieblicher Probleme wird somit weitgehend den Mitarbeitenden überlassen – so auch meine persönliche Wahrnehmung.
Kollegenzusammenhalt
Das Teamgefühl ist nur wenig ausgeprägt, was zu einer tendenziellen Isolation im Arbeitsstil führen kann.
Vorgesetztenverhalten
Vereinbarungen – mündliche und schriftliche – wurden nicht eingehalten, und die Führungsweise wurde als unangemessen empfunden. Das Management zeigte oft Intransparenz und Schuldzuweisungen, obwohl die Kunden mit dem Mitarbeitenden, der die Arbeit einwandfrei erledigte, äusserst zufrieden waren. Entscheidungen vom Management wirkten willkürlich, das Vertrauen war erodiert.
Arbeitsbedingungen
Das Management trägt durch unrealistische Erwartungen, unzureichende Unterstützung und mangelnde Anerkennung der Mitarbeitenden aktiv zu herausfordernden Arbeitsbedingungen bei. Diese Faktoren können zu einer erheblichen Belastung führen, da die Mitarbeitenden ständig unter hohem Druck stehen. Eine missgünstige Kommunikation sowie das Fehlen von Transparenz bei Management Entscheidungen verstärken das ohnehin defizitäre Arbeitsklima.
Kommunikation
Die Kommunikation zwischen Management und Mitarbeitenden weist Defizite auf, was zu Missverständnissen und einem allgemeinen Gefühl der Unzufriedenheit führen kann.
Interessante Aufgaben
Da wesentliche Bundesaufträge für die Ironforge Consulting AG nicht erneuert wurden – eine Entwicklung, die im öffentlichen Sektor für alle einsehbar ist – führt schliesslich zur auslaufenden ALPIN 2.0.
Eine Fortführung in Form von ALPIN 3.0 für die Ironforge Consulting AG wurde jedoch nachweislich von der Bundeskanzlei nicht mehr in Erwägung gezogen.
Wegfallende Aufträge führen zur Stagnation!