Frauenunfreundlich, patriachisch, schön geredet
Verbesserungsvorschläge
Vielleicht ändert sich etwas, wenn gewisse Personen pensioniert werden.
Arbeitsatmosphäre
Ich wurde von (älteren) Kollegen:innen unter Druck gesetzt. Man hat aus Loyalität, Angst und Unsicherheit, auch des Friedens zuliebe geschwiegen.
Denn eigentlich ist es eine angenehme Schule solange man der Meinung der Wortführer ist. Bis jetzt habe ich geschwiegen und vieles - merke ich nun seit ich nicht mehr am Brühl bin - hat man extrem schlecht geredet. Ich habe einige Emails gespeichert. Und wenn ich nun lese, was die alte Schulleitung geschrieben hat und was Kollegen:innen damals daraus interpretiert haben, muss ich sagen: ES TUT MIR LEID, alte Schulleitung. Ich hätte hinsehen und nicht schweigen dürfen.
Image
Hat durch die Unruhen eingebusst. Es ist aber bis heute eine moderne und beliebte Schule.
Work-Life-Balance
Ich habe sehr gerne am Brühl gearbeitet. Die vielen Reformen und der Druck einzelner Kollegen:innen waren aber sehr anspruchsvoll. Die neue Schulleitung hört zwar geduldig zu, reagiert oder agiert nicht mehe.
Karriere/Weiterbildung
Wenn man möchte, konnte man spannende Aufgaben übernehmen. Ich weiss nicht, wie es bei der neuem Schulleitung ist. Vieles scheint hinter geschlossener Türe oder aus der Not heraus zu passieren.
Gehalt/Benefits
Passt. Krisensicherer Arbeitsplatz, auch während Corona.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Naja, die beliebten Kaffeekapseln und Papbecher werden sich wohl solange halten bis es einen neuen Hausdienst-Leiter gibt.
Kollegenzusammenhalt
Sehr gut. Leider wurde dies auch ausgenutzt und ich fühle mich im Nachhinein instrumentalisiert.
Umgang mit älteren Kollegen
Sie werden geschützt, sogar bei Schülerinnen-Beschwerden. Ich habe das leider selbst miterleben müssen. Ich weiss allerdings nicht, wie es an meiner neuen Schule ist.
Vorgesetztenverhalten
Mir kommt es so vor als hätte man eine neue Schulleitung eingestellt, welche sich von den unzufriedenen Kollegen:innen führen lässt. Sie sind sehr bemüht, haben jedoch die Übergabe nicht sichergestellt. Ich konnte weder Visionen noch Ideen wahrnehmen und Prozesse, wie Stundenplanung oder andere Planungen waren sehr fehlerhaft. Das macht den Alltag anspruchsvoll und unsicher. Schade, dass nach dem gescheitertem Mediationsprozess die Politik nicht eingegriffen sondern, die die den Prozess scheitern liessen, unterstützt haben. Im Nachhinein sehe ich das. Die Guten gehen und die Unruhestifter bleiben.
Arbeitsbedingungen
Mensa und Bibliothek fehlen, viele Schulhäuser somst gut.
Kommunikation
Die alte Schulleitung hat, rückblickend, sehr transparent kommuniziert. Die neue ist sicherlich bemüht, nur bekam man fast nichts mehr mit.
Gleichberechtigung
Da ich nun weiss, dass es anders sein kann, empfinde ich die KSB als frauenfeindlich. Abfällige Sprüche über das Aussehen von Frauen oder Müttern sowie Schülerinnen gehören im Lehrerzimmer zum Alltag. Junglehrer werden bei Meinungsäusserungen häufig mundtot gemacht.
Ich geniesse, dass es in meiner neuen Schule professionell und respektvoll zu und hergeht.
Interessante Aufgaben
Tolle Ausbildungsgänge und die alten und neuen modernen Unterrichtskonzepte sind spannend.