Gute Kollegen, aber viel Verbesserungspotential in Kommunikation und Arbeitsbedingungen.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Es gab auch positive Aspekte beim Arbeitgeber. Zum Beispiel war die Arbeitsatmosphäre unter den Kolleginnen und Kollegen meist angenehm, und man hatte ein gutes Verhältnis zueinander. Auch die Arbeitszeiten waren flexibel und ermöglichten eine gute Balance zwischen Arbeit und Privatleben. Zudem wurde der Lohn stets pünktlich ausgezahlt, was ebenfalls ein Pluspunkt war.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Trotz meiner Teilzeitanstellung war ich stets erreichbar, sei es abends oder am Wochenende, sowohl per E-Mail als auch telefonisch. Ich befand mich ständig im Dauerstress, da von mir immer Präsenz erwartet wurde, obwohl ich in Teilzeit arbeitete. Eine Anerkennung oder Dank für mein Engagement gab es leider nie. Ein weiteres ständiges Thema war das Homeoffice. Während die restliche Welt Homeoffice ohne Diskussion unterstützt und sich mit der Zeit anpasst, gibt es bei der Kifa AG immer noch viel Diskussionsbedarf, anstatt die Notwendigkeit und Vorteile des Homeoffice zu erkennen.
Verbesserungsvorschläge
Mehr Wertschätzung für das Engagement und die Arbeit der Mitarbeitenden, insbesondere langjähriger Mitarbeiter, sollte regelmäßig gezeigt werden, um die Motivation und das Vertrauen zu stärken. Teilzeitbeschäftigte sollten mehr Unterstützung erhalten, insbesondere Mütter, die man nicht nur einstellen, sondern auch langfristig halten sollte.
Arbeitsatmosphäre
Die Arbeitsatmosphäre war häufig angespannt, da kaum oder nur selten direkt mit den Mitarbeitenden kommuniziert wurde. Dadurch lief vieles über den "Buschfunk", was bei allen Unsicherheit und Sorgen auslöste.
Image
Die Firma hat einen gewissen Ruf, der für sich spricht und nicht weiter erläutert werden muss.
Work-Life-Balance
Durch die flexiblen Arbeitszeiten konnte man gut eine ausgewogene Work-Life-Balance erreichen.
Karriere/Weiterbildung
Meine Weiterbildung wurde unterstützt, leider konnte ich dieses Wissen jedoch nicht richtig ausleben, da mir zeitlich die Gelegenheit fehlte, es in der Praxis umzusetzen.
Gehalt/Benefits
Der Lohn war in Ordnung und wurde stets pünktlich am 25. des Monats zuverlässig ausgezahlt.
Kollegenzusammenhalt
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hatten zwar ein gutes Verhältnis zueinander, jedoch war jeder stark abteilungsbezogen, da eine bereichsübergreifende Zusammenarbeit nicht gefordert wurde.
Vorgesetztenverhalten
Meine direkten Vorgesetzten waren stets korrekt und offen im Umgang mit mir. Leider war dies in den höheren Etagen kaum der Fall oder nur sehr selten zu erleben. Die Atmosphäre war oft angespannt, da man nie wusste, was als Nächstes auf einen zukam. Besonders enttäuschend war, dass mir nach mehreren Dienstjahren und einem neuen, festen Arbeitsvertrag zwei Wochen nach meinem Mutterschutz und während meiner Ferien gekündigt wurde. Mir wurde per WhatsApp geschrieben, dass ich bitte vorbeikommen solle – jeder weiß, was das bedeutet. Die Art und Weise, wie dies abgelaufen ist, hat mich zutiefst enttäuscht. Wertschätzung für langjährige Mitarbeitende wird hier leider großgeschrieben – jedoch nur in Worten, nicht in Taten.
Arbeitsbedingungen
Arbeitsplatz und Materialen dazu waren gut.
Das neue Bürogebäude ist sehr offen und hell, jedoch gibt es im Sommer ein großes Problem: Die Belüftung fehlt, wodurch es im Büro sehr warm wird. Obwohl das Gebäude neu gebaut wurde, wurde leider nicht ausreichend auf das Wohlbefinden der Mitarbeitenden geachtet.
Kommunikation
Die Kommunikation ließ sehr oft zu wünschen übrig und fand häufig nur auf Ebene der oberen Etage statt. Dies führte dazu, dass wichtige Informationen nicht oder nur unzureichend an die restlichen Mitarbeiter weitergegeben wurden.
Gleichberechtigung
Gleichberechtigung ist zwar für Männer vorhanden, bei Frauen wird dieses Thema jedoch nach wie vor leider nicht ausreichend ernst genommen und oft klein geschrieben.
Interessante Aufgaben
Die Aufgaben waren oft einseitig und boten kaum Herausforderungen, was zu wenig Abwechslung und wenig Entwicklungsmöglichkeiten führte. Ich habe intern die Abteilung gewechselt, da ich in meiner vorherigen Position unterfordert war und mir eine größere Herausforderung gewünscht habe.