Ihr Unternehmen?

Kein Logo hinterlegt

kifa
Bewertung

Ihr Unternehmen?

Gute Kollegen, aber viel Verbesserungspotential in Kommunikation und Arbeitsbedingungen.

2,9
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2025 im Bereich Administration / Verwaltung in Aadorf gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Es gab auch positive Aspekte beim Arbeitgeber. Zum Beispiel war die Arbeitsatmosphäre unter den Kolleginnen und Kollegen meist angenehm, und man hatte ein gutes Verhältnis zueinander. Auch die Arbeitszeiten waren flexibel und ermöglichten eine gute Balance zwischen Arbeit und Privatleben. Zudem wurde der Lohn stets pünktlich ausgezahlt, was ebenfalls ein Pluspunkt war.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Trotz meiner Teilzeitanstellung war ich stets erreichbar, sei es abends oder am Wochenende, sowohl per E-Mail als auch telefonisch. Ich befand mich ständig im Dauerstress, da von mir immer Präsenz erwartet wurde, obwohl ich in Teilzeit arbeitete. Eine Anerkennung oder Dank für mein Engagement gab es leider nie. Ein weiteres ständiges Thema war das Homeoffice. Während die restliche Welt Homeoffice ohne Diskussion unterstützt und sich mit der Zeit anpasst, gibt es bei der Kifa AG immer noch viel Diskussionsbedarf, anstatt die Notwendigkeit und Vorteile des Homeoffice zu erkennen.

Verbesserungsvorschläge

Mehr Wertschätzung für das Engagement und die Arbeit der Mitarbeitenden, insbesondere langjähriger Mitarbeiter, sollte regelmäßig gezeigt werden, um die Motivation und das Vertrauen zu stärken. Teilzeitbeschäftigte sollten mehr Unterstützung erhalten, insbesondere Mütter, die man nicht nur einstellen, sondern auch langfristig halten sollte.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre war häufig angespannt, da kaum oder nur selten direkt mit den Mitarbeitenden kommuniziert wurde. Dadurch lief vieles über den "Buschfunk", was bei allen Unsicherheit und Sorgen auslöste.

Image

Die Firma hat einen gewissen Ruf, der für sich spricht und nicht weiter erläutert werden muss.

Work-Life-Balance

Durch die flexiblen Arbeitszeiten konnte man gut eine ausgewogene Work-Life-Balance erreichen.

Karriere/Weiterbildung

Meine Weiterbildung wurde unterstützt, leider konnte ich dieses Wissen jedoch nicht richtig ausleben, da mir zeitlich die Gelegenheit fehlte, es in der Praxis umzusetzen.

Gehalt/Benefits

Der Lohn war in Ordnung und wurde stets pünktlich am 25. des Monats zuverlässig ausgezahlt.

Kollegenzusammenhalt

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hatten zwar ein gutes Verhältnis zueinander, jedoch war jeder stark abteilungsbezogen, da eine bereichsübergreifende Zusammenarbeit nicht gefordert wurde.

Vorgesetztenverhalten

Meine direkten Vorgesetzten waren stets korrekt und offen im Umgang mit mir. Leider war dies in den höheren Etagen kaum der Fall oder nur sehr selten zu erleben. Die Atmosphäre war oft angespannt, da man nie wusste, was als Nächstes auf einen zukam. Besonders enttäuschend war, dass mir nach mehreren Dienstjahren und einem neuen, festen Arbeitsvertrag zwei Wochen nach meinem Mutterschutz und während meiner Ferien gekündigt wurde. Mir wurde per WhatsApp geschrieben, dass ich bitte vorbeikommen solle – jeder weiß, was das bedeutet. Die Art und Weise, wie dies abgelaufen ist, hat mich zutiefst enttäuscht. Wertschätzung für langjährige Mitarbeitende wird hier leider großgeschrieben – jedoch nur in Worten, nicht in Taten.

Arbeitsbedingungen

Arbeitsplatz und Materialen dazu waren gut.
Das neue Bürogebäude ist sehr offen und hell, jedoch gibt es im Sommer ein großes Problem: Die Belüftung fehlt, wodurch es im Büro sehr warm wird. Obwohl das Gebäude neu gebaut wurde, wurde leider nicht ausreichend auf das Wohlbefinden der Mitarbeitenden geachtet.

Kommunikation

Die Kommunikation ließ sehr oft zu wünschen übrig und fand häufig nur auf Ebene der oberen Etage statt. Dies führte dazu, dass wichtige Informationen nicht oder nur unzureichend an die restlichen Mitarbeiter weitergegeben wurden.

Gleichberechtigung

Gleichberechtigung ist zwar für Männer vorhanden, bei Frauen wird dieses Thema jedoch nach wie vor leider nicht ausreichend ernst genommen und oft klein geschrieben.

Interessante Aufgaben

Die Aufgaben waren oft einseitig und boten kaum Herausforderungen, was zu wenig Abwechslung und wenig Entwicklungsmöglichkeiten führte. Ich habe intern die Abteilung gewechselt, da ich in meiner vorherigen Position unterfordert war und mir eine größere Herausforderung gewünscht habe.


Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

HilfreichHilfreich?ZustimmenZustimmen?MeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Ruedi HeimCEO

Wir nehmen Feedback von (ehemaligen) Mitarbeitenden ernst – auch wenn es kritisch ist. Gleichzeitig möchten wir einzelne Aussagen dieser Bewertung in den richtigen Kontext setzen:
Die betroffene Mitarbeiterin wurde intern mehrfach auf andere Funktionen hingewiesen, für die sie besser geeignet gewesen wäre. Leider wurde dieser Rat ignoriert, was langfristig zu Unzufriedenheit auf beiden Seiten führte.
Als sich unser Unternehmen neu organisieren musste, waren auch Reduktionen im Bereich der zentralen Dienste notwendig. Die betroffene Person befand sich zu diesem Zeitpunkt bereits längere Zeit im Mutterschaftsurlaub sowie war sie zuvor teilweise krankgeschrieben, ohne dass ihre Aufgaben unerledigt geblieben wären. In Anbetracht der wirtschaftlichen Lage und im Sinne einer fairen Ressourcenverteilung mussten wir Entscheidungen treffen – auch wenn sie nicht einfach waren.
Wir sind uns bewusst, dass Kündigungen nach längerer Abwesenheit sensibel sind. Dennoch erwarten wir auch von ehemaligen Mitarbeitenden einen respektvollen Umgang mit der Wahrheit. Persönliche Enttäuschung darf nicht zur Verzerrung der Realität führen. Wertschätzung bedeutet auch Ehrlichkeit – in beide Richtungen.

Loading...
Puls

Bewertungen zeigen das große Ganze. Puls zeigt den Moment.

Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.