120 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
120 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,5 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
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120 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,5 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ich finde es sehr schlecht das der Geschäftsführer sich nicht an das hält was er sagt bzw schreibt sondern durch lügen und falsche Anschuldigung versucht an sein Ziel zukommem.
Tauscht die Gesamte Geschäftsleitung aus
Ständig Druck
Nicht wirklich
Kennt diese Firma nicht
Ging so einigermaßen
Ging so
Untere schublade
Kennt kunststoff Schwanden nicht
Schlechtes Gehalt
Ist für diese Firma ein fremdwort
Gibt es nicht
Der Arbeitgeber schafft ein Umfeld, in dem Mitarbeitende unterstützend zusammenarbeiten können, insbesondere wenn man selbst eine positive Einstellung mitbringt. Die Arbeit ist strukturiert, wird vom Unternehmen aber nicht besonders abwechslungsreich gestaltet.
Positiv ist, dass das Unternehmen flexible Gleitzeitmodelle für eine Work-Life-Balance anbietet. Weiterbildungen werden aktiv unterstützt und in der Regel finanziell übernommen, wenn man selbst Initiative zeigt. Das Gehalt und die Sozialleistungen sind fair, insbesondere für Quereinsteiger, und bieten Verhandlungsspielraum. Auch die Arbeitsbedingungen sind funktional, wenn auch schlicht, und haben einen gewissen Charme.
Der Führungsstil der direkten Vorgesetzten war aus meiner Sicht problematisch. Er wirkte stark hierarchisch und kontrollierend, was das Vertrauen und die Motivation im Team deutlich belastete. Es entstand häufig der Eindruck, dass Mitarbeitende gezielt beeinflusst oder manipuliert werden.
Der Kollegenzusammenhalt war nur eingeschränkt vorhanden. Statt einer unterstützenden Teamkultur entstand teilweise ein „Jeder für sich“-Gefühl, was die Zusammenarbeit erschwerte. Auch der Umgangston in stressigen Situationen, war nicht immer angemessen.
Die Gleichberechtigung innerhalb des Unternehmens war aus meiner Sicht nicht durchgehend gewährleistet, und die Arbeitsorganisation könnte verbessert werden, da die Abläufe stark von anderen Abteilungen abhängig waren.
Führungsstil: Ein transparenterer und wertschätzender Umgang seitens der Führungskräfte würde das Vertrauen und die Motivation im Team deutlich stärken.
Kommunikation: Wichtige Informationen aus Meetings oder zu Audits sollten konsequent an alle relevanten Mitarbeitenden weitergegeben werden, um Informationslücken zu vermeiden.
Arbeitsbedingungen: Kleine Verbesserungen bei Arbeitsplätzen oder Büroorganisation könnten das Wohlbefinden der Mitarbeitenden erhöhen.
Die Arbeitsatmosphäre war für mich insgesamt angespannt und von einem hohen Druck geprägt. Insbesondere durch das Verhalten der direkten Führungskraft entstand bei mir häufig das Gefühl, stark kontrolliert und überwacht zu werden.
Teilweise hatte ich den Eindruck, dass Gespräche nicht in einem geschützten Rahmen stattfinden, was das Vertrauen innerhalb des Teams beeinträchtigt hat. Dadurch fiel es schwer, offen zu kommunizieren oder sich sicher zu fühlen.
Das Image des Unternehmens innerhalb der Belegschaft empfand ich persönlich als schwierig. Viele Mitarbeitende haben vor allem kritisch über das Geschäft gesprochen.
Trotzdem habe ich meine Arbeit gerne gemacht und das Unternehmen an sich nicht grundsätzlich negativ wahrgenommen. Die grössten Herausforderungen lagen beim Führungsstil der direkten Vorgesetzten, der aus meiner Sicht sehr problematisch war. Es entstand häufig der Eindruck, dass sie Mitarbeitende gezielt beeinflussen oder manipulieren konnte, was das Vertrauen innerhalb des Teams erschwerte.
Die Work-Life-Balance war insgesamt solide. Durch vorhandene Gleitzeitmodelle bestand eine gewisse Flexibilität im Arbeitsalltag, was positiv zu bewerten ist.
Einschränkungen ergaben sich teilweise durch den Pikettdienst, wodurch die Trennung zwischen Arbeit und Freizeit nicht immer vollständig gegeben war. Positiv hervorzuheben ist jedoch, dass dieser freiwillig war und entsprechend vergütet wurde.
Das Unternehmen unterstützt Mitarbeitende aktiv bei Weiterbildungen und fördert die fachliche Entwicklung. Die Weiterbildungen werden in der Regel auch finanziell übernommen, was ein grosser Vorteil ist.
Wer Interesse an Fortbildungen hat, sollte selbst Initiative zeigen und nachfragen, da die Angebote nicht immer automatisch kommuniziert werden. Mit etwas Eigenengagement ist die Unterstützung jedoch sehr gut und bietet hervorragende Möglichkeiten zur persönlichen und beruflichen Weiterentwicklung.
Der Kollegenzusammenhalt war aus meiner Sicht leider eher schwach ausgeprägt. Statt eines unterstützenden Miteinanders entstand häufig der Eindruck eines Konkurrenzdenkens innerhalb des Teams.
Das Verhalten der direkten Führungskraft hat diesen Eindruck teilweise verstärkt. Einzelne Mitarbeitende wurden phasenweise besonders hervorgehoben, während andere weniger einbezogen wurden. Dies führte zu Ungleichgewichten im Team und erschwerte ein gemeinschaftliches Arbeiten.
Zudem hatte ich den Eindruck, dass Vertrauen nicht immer langfristig bestand, was die Zusammenarbeit zusätzlich belastet hat.
Der Umgang mit älteren Kolleginnen und Kollegen war aus meiner Sicht nicht immer optimal. Insbesondere in stressigen Situationen kam es vereinzelt zu einem unangemessenen Tonfall, was ich als schwierig empfunden habe.
Ein respektvoller und wertschätzender Umgang wäre hier in allen Situationen wünschenswert gewesen.
Das Verhalten der direkten Führungskraft habe ich als sehr problematisch empfunden. Der Führungsstil wirkte stark hierarchisch geprägt, und es entstand wenig Raum für Eigenverantwortung.
Kritik oder Feedback zu äussern fiel schwer, da nicht immer das Gefühl bestand, dass diese ernst genommen werden. Teilweise wurde vermittelt, dass Beschwerden keine Wirkung hätten, was die Hemmschwelle zusätzlich erhöht hat.
Zudem hatte ich den Eindruck, dass ein hoher Kontrollanspruch bestand, was sich negativ auf das Vertrauen und die Motivation im Team ausgewirkt hat. Es entstand darüber hinaus der Eindruck, dass sie Mitarbeitende gezielt beeinflussen oder manipulieren konnte, was das Teamklima zusätzlich belastete.
Die Arbeitsbedingungen waren aus meiner Sicht gemischt. Das Büro befand sich in einem kleinen Container direkt im Warenausgang, was für manche Mitarbeitende nicht optimal war und nicht unbedingt eine Wohlfühloase darstellte.
Positiv ist jedoch, dass der Arbeitsplatz trotz dieser Umstände einen gewissen Charme hatte und das Arbeiten grundsätzlich möglich war.
Die interne Kommunikation war insgesamt ausbaufähig. Es gab zwar ein Intranet, über das regelmässig allgemeine Informationen wie personelle Veränderungen oder Jubiläen geteilt wurden, was grundsätzlich positiv ist.
Allerdings wurden wichtige inhaltliche Informationen aus Meetings oft nicht an alle relevanten Mitarbeitenden weitergegeben. Dadurch entstanden Informationslücken im Arbeitsalltag.
Zudem kam es vor, dass Audits durchgeführt wurden, ohne dass das Team im Vorfeld ausreichend darüber informiert wurde. Dies führte zu zusätzlicher Unsicherheit und erschwerte eine gute Vorbereitung.
Das Gehalt und die Sozialleistungen waren aus meiner Sicht gut, insbesondere für Quereinsteiger.
Die Gleichberechtigung im Unternehmen habe ich persönlich nicht als vollständig gegeben wahrgenommen. Es entstand teilweise der Eindruck, dass Mitarbeitende nicht immer gleich behandelt wurden, insbesondere im Hinblick auf Wertschätzung und Einbindung.
Die Aufgaben waren grundsätzlich wiederkehrend, wobei es immer wieder kleinere Abweichungen im Ablauf gab. Der Arbeitsalltag war insgesamt sehr dynamisch, teils auch hektisch und stressintensiv.
Für mich persönlich war genau diese Dynamik ein positiver Aspekt, da ich gerne in einem lebhaften und fordernden Umfeld arbeite.
Teilweise war die Arbeit davon abhängig, dass andere Abteilungen zuarbeiten, was gelegentlich zu Verzögerungen führen konnte. Mit einer guten Zusammenarbeit und einer positiven Einstellung liess sich dies jedoch in der Regel gut bewältigen.
Die Lage im Glarus
Keine Kapazität. Schlechtes Image bei allen OEM's.
Keine Weiterentwicklungsmöglichkeit.
Tauscht die Geschäftsführer aus! Einschließlich den Engineering manager und Werkzeugkoordinator!
Die kostenlosen Parkplätze direkt vor der Firma, eine eigene schöne, helle Kantine und die Nähe zum Bahnhof. Die Du-Kultur wird gelebt.
Durch das nette Team und die sympathische Vorgesetzte ist die Arbeitsatmosphäre gut. Die Spannungen zwischen den Abteilungen ist durch die Aufgaben und Arbeiten gegeben. Das ist in anderen Betrieben nicht anders.
Das Aussenbild (Image) trifft nicht das IST. Leider werden immer nur die schlechten Sachen berichtet und nicht, dass es einer der grössten Arbeitgeber im Kanton ist, der am Standort Schweiz erfolgreich eine Produktionsstätte betreibt und weltweit liefert.
Durch die Gleitzeit und die Möglichkeit für Homeoffice ist dies gegeben. Natürlich hängt es vom Vorgesetzten ab, inwieweit man auch mal eingreifen darf.
Hier wird grossartig und grosszügig auf allen Ebenen unterstützt. Leider sind die internen Sprachkurse abgesetzt worden.
Das Gehalt in den Verwaltungsbereichen ist den Qualifikationen, Aufgaben und dem Ort angemessen.
Es wird auf Mülltrennung geachtet und eine der grössten Solaranlagen im Kanton steht auf dem Dach.
Da kann man sich drauf verlassen. Hier steht jeder für den anderen ein.
Es sind alle Altersgruppen vertreten und auch eine Beschäftigung nach der Pensionierung ist möglich.
Es wird gefördert, gefordert, zugehört und unterstützt.
Hier gibt es Unterschiede je nach Abteilung. Es gibt wunderschöne Büros und auch Grossraumbüros, die grosszügig und ansprechend eingerichtet sind. Stehpulte wären eine tolle Ergänzung, aber zwei Bildschirme sind Standard.
Die Geschäftsleitung hat mal regelmässig informiert und dies ist in letzter Zeit weggefallen, was sehr schade ist. Dies lässt Raum für eigene Interpretationen.
Das Aufgabengebiet ist sehr vielfältig und die Lernkurve bleibt lange steil.
Anfassbar und Nähe, man muss im Kontakt bleiben
Es wird versucht die Arbeitsplätze zu halten
Ich bin froh einen Arbeitsplatz zu haben aus dem ich was machen kann
Es fehlen Neuprojekte und Umsatz / Perspektive
Kommunikation der GL an Abteilungen muss verbessert werden
Offener Kontakt wenn man das will / Schlanke Hierachie
Schwieriges Umfeld Automotiv nicht vergleichbar mit klassischen Spritgusshersteller
Ist halt Produktion und da immer schwierig wenn man Autmobilzulieferer ist
Wird aktiv unterstützt
Wer Leisten möchte bekommt auch die Anerkennung und Entwicklungsmöglichkeiten
Solarenergie, Sauberkeit / Ordnung , Abfalltrennung
Ohne das wären es keine vier Sterne
Jede Altersgruppe vorhanden und respektiert / Möglichkeiten auch nach Pension zu arbeiten
Offen, Klar, fordern aber schnelle Entscheidungen die nicht jedem gefallen
Hat sich in den letzten zwei Jahren verbessert / Sauberkeit und Ordnung
Teammeetings finden regelmässig statt
Gutes Mischverhältnis
Nur interessante Aufgaben / Hohe Technologie wenn Interesse vorhanden ist
Ständiger Druck, kaum noch Motivation. Man spürt richtig, wie die Stimmung jeden Tag schlechter wird. Früher war es mal angenehm hier, jetzt ist nur noch Stress angesagt.
Früher mal ein guter Arbeitgeber, jetzt leider nur noch ein Schatten seiner selbst. Viele sind unzufrieden, und das merkt man überall
Stress und keine richtige Pause im Kopf. Wenn man nach Hause kommt, ist man einfach nur leer
Zahlt pünktlich, aber dafür was man leistet, ist es einfach zu wenig. Schon gar nicht bei dem Druck.
Davon merkt man nichts. Kein offener Umgang, kein soziales Denken – nur Zahlen zählen.
Die Leute aus der Produktion halten noch halbwegs zusammen, aber jeder ist überlastet und gereizt. Der Druck zerstört langsam auch das letzte Stück Teamgeist.
Anstatt ehrlich zu informieren, wird Druck gemacht. Aussagen wie „Im neuen Jahr müssen wieder 10 % gehen“ verunsichern alle nur noch mehr. Führung? Fehlanzeige
Es gibt praktisch keine Infos über den Zustand der Firma oder laufende Aufträge. Alles läuft hinter verschlossenen Türen, man steht im Dunkeln und hört nur Gerüchte
Die Arbeit selbst ist super , aber bei der aktuellen Stimmung macht nichts mehr wirklich Spaß.
Freie Parkplätze
So ziemlich Alles. Auch wenn man mit seinen Sorgen zur Personalabteilung geht wird einem nicht geholfen. Man wird nur belächelt denn der MA zählt bei Kunststoff Schwanden nicht.
Kompletter Austausch der Vorgesetzten
Mitarbeiter werden systematisch klein gehalten. Es wird ständig Druck aufgebaut mit der Drohung, dass sie Sache sonst bis ganz nach oben geht... Es kann niemanden vertraut werden ein einziges grosses Lästernetzwerk.
Haha welchea Image?
Nicht vorhanden
Es kann eine Weiterbildung gemacht werden, jedoch wird diese erst entlohnt und anerkannt, wenn die Zeit mit Weiterbilung länger gedauert hat als ohne
Vorhanden wenn man jemanden kennt ansonsten nicht wirklich.
Nicht vorhanden
Innerhalb der Abteilung meistens gut, alles was ausserhalb der Abteilung liegt nicht wirklich.
Es wird kurz vor der Pension gekündigt.
Katastrophal! Es wird gelogen unter Druck gesetzt und die MA werden kleingehalten. Gespräche werden nicht geführt und wenn dann zählt die Meinung oder Probleme des MA überhaupt nichts.
Keine Klimaanlage alte und nicht zeitgemässe Büros.
Nicht vorhanden und wenn dann sehr kurzfristig oder mit Falschinformationen.
Sehr grosse Lohnunterschiede innerhalb von Abteilungen. Wer jemanden kennt bekommt natürlich mehr.
Ganz ok
- Interessante Projekte
- Viel Know How im Kunststoffbereich
Die Probleme sind dem Arbeitgeber selbst bekannt.
- Kürzere Entscheidungswege für Mitarbeiter
- Es sollte mehr in die EDV und Büroausstattung investiert werden und nicht nur das nötigste
- Das aktuelle ERP-System aktualisieren oder durch SAP ersetzen.
Mal so, Mal so. Jedoch meistens sehr angespannt, unorganisiert und chaotisch
Leider sehr schlecht und die spiegelt sich auch auf die Arbeitsatmosphäre wieder.
Mitarbeiter werden teilweise geschult und man darf auch eigene Vorschläge bringen.
Nicht schlecht, jedoch bleibt das Gehalt die nächsten Jahre stehen
In einer kunststoffverarbeitendem Unternehmen ist es relativ schwer aber auf die Umwelt wird dabei geachtet.
Abteilungsintern und zwischen den Projektteams in Ordnung. Sonst wird sehr viel von einem auf den anderen geschoben.
Meistens herrscht dabei nicht viel Respekt in der Umgangssprache. Bei manchen überdenkt man oft die Qualifikation. Jedoch kommt in 1/100 fällen Mal ein danke.
Neue Laptops gibt es nicht, nur generalüberholte, sehr veraltetes Warenwirtschaftssystem, viel Zettelwirtschaft, Die Klimaanlage und Heizung sollte ebenfalls repariert werden (Im Sommer zu heiss. Im Winter zu kalt) Allgemein, sollte sehr viel in neue Büroausstattung investiert werden. Sehr viele klagen über Rückenschmerzen etc.
Abteilungsintern in Ordnung. Jedoch wird mit wichtigen Informationen sehr vorsichtig umgegangen oder gar nicht geteilt. Man erfährt quasi mehr über den "Flurfunk" als sonst.
Meistens nach Symphatie, nach dem Motto: kriechst du, kriegst du!
Interessante Projekte, jedoch viel zu sehr auf Automotive fixiert
So ziemlich alles, was ein gutes Arbeitsumfeld ausmacht, fehlt hier komplett.
Arbeitsatmosphäre? Absolut katastrophal. In der Produktion ist man das letzte Glied der Kette – ausgepresst bis aufs Letzte, damit der Laden irgendwie weiterläuft. Ich hätte nie gedacht, dass ich in meinem Leben einmal einen Psychologen brauchen würde – bis ich hier in dieser Fabrik gearbeitet habe.
Da man stundenbasiert bezahlt wird, existiert ein Work-Life-Balance praktisch nicht. Jede Stunde zu Hause wird zu einem belastenden Gedanken: ‘Hätte ich gearbeitet, hätte ich mehr verdient.’ Es ist unvorstellbar einen Tag zu Hause zu bleiben – sei es wegen Fieber,
einer kranken Tochter oder einem wichtigen Arzttermin. Alles dreht sich ständig nur darum, wie man den Schichtplan so anpasst, dass keine einzige Arbeitsstunde verloren geht und man möglichst viele Stunden macht.
Wie ich vorhin sagte, ist es mit den Kollegen noch schlimmer besonders in der Produktion, wo man für einen Hungerlohn arbeitet. Eine Stunde mehr gearbeitet als die anderen wird als Stolz betrachtet, als ob es ein großer Erfolg wäre. Und wenn du durch puren Zufall ‘AnlageFührer ’ wirst oder eine etwas höhere Position als das reine Verpacken von Teilen erreichst (Karriereverbesserung nur auf der Ebene der Aufgabe, da vertraglich und vom Gehalt alles gleich bleibt), wirst du von allen deinen Kollegen gehasst. Denn im Grunde tust du etwas, das weniger anstrengend ist oder etwas, das mehr Verantwortung mit sich bringt.
Die Vorgesetzten? Nie bekommt man eine Antwort auf eine Anfrage. Sie entscheiden für dich, ob du am Samstag arbeiten darfst oder nicht – obwohl es in der Produktion bedeutet, dass man ohne Samstagsarbeit finanziell kaum über die Runden kommt. Jede deiner Bitten wird ignoriert, stattdessen wird man mit leeren Versprechungen abgespeist. Sie kümmern sich mehr darum, ob du dein Handy benutzt, als um deine Gesundheit. Wenn du Handschuhe brauchst, weil das Teil 80 Grad heiß ist – interessiert keinen. Täglich atmet man krebserregende Dämpfe und Mikroplastik ein. Aber wehe, du holst dein Handy kurz aus der Tasche – dann kommen die Abmahnungen schneller als man schauen kann
Es gibt keinerlei Kommunikation. Weder Schichtleiter noch Teamleiter oder sonst irgendjemand hört dir zu. Deine Anliegen werden ignoriert – und ich versichere euch, es geht nicht um Urlaubsanträge, sondern um grundlegende Dinge, die den Arbeitsalltag betreffen.
Hier herrschen nur Bevorzugungen, von echter Leistung oder Meritokratie keine Spur
Die zugewiesenen Aufgaben sind alles andere als spannend oder herausfordernd
Es gibt einzelne Kolleginnen und Kollegen, die trotz allem professionell und hilfsbereit sind.
Fehlende Wertschätzung, schlechte Kommunikation, überforderte Führungskräfte, veraltete Technik und ein Arbeitsklima, das eher drückt als motiviert. Leistung zählt oft weniger als Angepasstheit, und wer etwas verändern will, wird eher gebremst als unterstützt. Viele Probleme sind seit Jahren bekannt, aber es passiert einfach nichts oder es wird nur oberflächlich daran herumgedoktert.
Zuhören wäre ein Anfang und zwar ehrlich. Wer Ideen hat oder Missstände anspricht, sollte ernst genommen werden und nicht das Gefühl bekommen, unerwünscht zu sein. Die Kommunikation muss klarer, transparenter und respektvoller werden. Führungskräfte sollten ihre Rolle wirklich ausfüllen und nicht nur verwalten. Modernisierung darf nicht nur auf dem Papier stattfinden sondern sowohl bei der Technik als auch im Denken. Und vor allem: Menschen nicht nur als Kostenfaktor sehen.
Das Arbeitsklima ist meist angespannt. Wertschätzung für die geleistete Arbeit fehlt oft völlig. Fehler werden eher bestraft als konstruktiv angesprochen. Viele Mitarbeitende wirken demotiviert, was sich auf das gesamte Betriebsklima auswirkt. Besonders frustrierend ist, dass Mitarbeitende, die dauerhaft schlechte Leistungen bringen, bleiben dürfen und nicht weil sie gute Arbeit leisten, sondern weil sie das Unternehmen wenig kosten. Gleichzeitig dürfen auch Personen bleiben, die zwar nur eine akzeptable Leistung bringen, aber das Arbeitsklima negativ beeinflussen, entweder aus Angst, keinen Ersatz zu finden oder weil man sich mit dem Mindestmass zufriedengibt. Das senkt die allgemeine Motivation im Team zusätzlich.
Wer aus der Region kommt, kennt die Geschichten. Der schlechte Ruf kommt nicht von allein. Intern läuft vieles schief, und das merkt man auch im Alltag. Nach aussen wird trotzdem das Bild eines modernen, vorbildlichen Betriebs vermittelt, was immer unglaubwürdiger wirkt. Einmal sagte mir sogar jemand aus der Nachbarschaft beim Mittagessen: „KS? Gut zum Deutsch lernen, aber sonst ja nicht.“ Das fasst die Aussenwahrnehmung ziemlich treffend zusammen.
Von Balance kann man hier nicht wirklich sprechen. Die Arbeit bestimmt den Alltag, und private Termine muss man irgendwie drum herum bauen. Spontan freinehmen ist schwierig, und es interessiert eigentlich niemanden, wie ausgelastet man wirklich ist. Man hat oft das Gefühl, dass das Unternehmen mehr nimmt als gibt und das funktioniert auf Dauer nicht, vor allem wenn man zu Hause Familie oder andere Verpflichtungen hat.
Für das, was man hier leisten muss, ist der Lohn ziemlich enttäuschend. Die Bezahlung liegt eher am unteren Ende, und man hat nicht das Gefühl, dass Leistung wirklich belohnt wird
kein Thema
Im Team fehlt es oft an Eigeninitiative und Verlässlichkeit. Viele machen nur das Nötigste und übernehmen kaum Verantwortung. Statt echter Zusammenarbeit herrscht eher Gleichgültigkeit. Es entsteht schnell das Gefühl, dass man selbst ständig einspringen muss, ohne Unterstützung zu bekommen. In Kombination mit dem hohen Arbeitsdruck fühlt sich das Ganze manchmal mehr nach Ausnutzung als nach echter Teamarbeit an.
Viele Vorgesetzte sind mehr mit sich selbst beschäftigt als mit dem Team. Es fehlt an Klarheit, Verlässlichkeit und ehrlichem Austausch. Entscheidungen wirken oft willkürlich, und man hat das Gefühl, dass persönliche Sympathie wichtiger ist als Leistung. Probleme werden ignoriert oder ausgesessen, und Rückendeckung gibt es nur selten. So entsteht auch kein Vertrauen.
Viele Geräte sind veraltet, besonders die PCs: Hier wird häufig auf alte Modelle mit neuen Batterien oder „Second-Life“-Hardware zurückgegriffen, was im Alltag zu Frust und Verzögerungen führt. Die Ausstattung ist insgesamt eher zweckmässig als modern. Pausenräume und andere Bereiche wirken lieblos.
Die Kommunikation ist oft chaotisch. Wichtige Infos kommen entweder viel zu spät oder gar nicht bei den Leuten an, die sie eigentlich bräuchten. Entscheidungen werden einfach getroffen, ohne dass die Mitarbeitenden gefragt oder informiert werden. Man hat das Gefühl, dass Vorschläge oder Kritik niemanden wirklich interessieren. Es fehlt einfach an Klarheit und offener Kommunikation.
So verdient kununu Geld.