63 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
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63 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,5 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
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motivated people and great highly skilled collegus
kyndryl is growing and we feel that the workload is high
people are supporting each other
supportive and always there if needed
great communication from swiss management
most interesting working environment I ever had, we are on the newest technologies - focusing on solving real business problems from our customers with AI
Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass insbesondere die Vielfalt an Dienstleistungen und Produkten, die durch die Zusammenarbeit mit zahlreichen Providern entsteht, als positiver Aspekt hervorzuheben ist. Diese bietet grundsätzlich wertvolle Lern- und Entwicklungsmöglichkeiten – sofern den Mitarbeitenden tatsächlich die Gelegenheit gegeben wird, sich aktiv damit auseinanderzusetzen.
Die schwache Führung, die mangelnde Transparenz, die fehlende Mitarbeiterkultur und Identität, die unzureichende technische Ausstattung sowie die eingeschränkten Entwicklungs- und Karrieremöglichkeiten – und dass ältere Mitarbeitende ohne Wertschätzung einfach gekündigt werden!
Wer Beratungsdienstleistungen erfolgreich verkaufen möchte, sollte den Fokus konsequent auf die Mitarbeitenden legen – unabhängig von Alter oder Position. Ein Unternehmen ohne gelebte Mitarbeiterkultur verliert langfristig seine Identität und damit auch seine Seele.
Zwar sind die Rahmenbedingungen im Unternehmen auf den ersten Blick stabil, doch hinter der Fassade herrscht eine spürbare Unsicherheit. Viele Mitarbeitende haben zunehmend das Gefühl, dass ihre Position im Unternehmen nicht mehr langfristig gesichert ist. Dieses Misstrauen entsteht insbesondere durch mangelnde Transparenz in Entscheidungsprozessen, unklare strategische Ausrichtungen und eine Kommunikation, die häufig erst im Nachhinein erfolgt. Das Resultat ist eine schleichende Demotivation, die sich in sinkender Identifikation mit dem Unternehmen und einer wachsenden inneren Distanz bemerkbar macht. Ohne gezielte Massnahmen zur Vertrauensbildung und offenen Kommunikation droht die Situation, sich weiter zu verschärfen.
Kyndryl bemüht sich, sich als innovatives und zukunftsorientiertes Unternehmen zu präsentieren. In der Realität zeigt sich jedoch ein anderes Bild: Das Unternehmen agiert im Wesentlichen als Wiederverkäufer von Dienstleistungen von Drittanbietern (MS, Google, Amazon) und verfügt über keine eigenständige Identität.
Die Work-Life-Balance ist grundsätzlich gut. Mitarbeitende haben die Möglichkeit, ihr Arbeitsumfeld sehr flexibel zu gestalten, was an sich eine positive Sache ist. In Verbindung mit der unklaren strategischen Ausrichtung und dem spürbaren Mangel an wirksamem Management führt diese Flexibilität jedoch zunehmend zu einer gewissen Isolation.
Durch die konsequente Auslagerung der Dienstleistungen bestehen lokal kaum Karrieremöglichkeiten. Weiterbildung ist grundsätzlich möglich, wird jedoch aufgrund des hohen Verkaufsdrucks in der Praxis selten wahrgenommen. Statt in die Entwicklung der eigenen Mitarbeitenden zu investieren, bevorzugt das Unternehmen, externes Wissen einzukaufen.
Es wird versucht, für die jeweiligen Positionen einen marktgerechten Lohn zu bezahlen. Durch die strategische Ausrichtung, sich stärker im Bereich Beratung und Consulting zu positionieren, ist das Unternehmen jedoch gezwungen, auf die Forderungen der Kandidatinnen und Kandidaten einzugehen. Diese Entwicklung führt zu einer Ungleichbehandlung innerhalb der Belegschaft.
Das Umweltbewusstsein ist grundsätzlich vorhanden. Aufgrund der zahlreichen strategischen und organisatorischen Positionierungsprobleme wird diesem Thema jedoch kaum Beachtung geschenkt.
Die wenigen Mitarbeitenden, die dem Unternehmen noch erhalten geblieben sind, bemühen sich, sich gegenseitig zu unterstützen und den Betrieb aufrechtzuerhalten. Dennoch hat die hohe Fluktuation zu einer deutlichen Kluft zwischen der langjährigen Belegschaft und den neu eingestellten Mitarbeitenden geführt.
Diese strukturelle und emotionale Spaltung erschwert die Zusammenarbeit erheblich. Unterschiedliche Wertehaltungen, Erfahrungen und Loyalitäten führen dazu, dass ein gemeinsames Wir-Gefühl kaum mehr vorhanden ist. Eine echte Kameradschaft, wie sie früher das Arbeitsklima prägte, besteht praktisch nicht mehr.
Ein konstruktiver Umgang mit älteren Mitarbeitenden findet nicht statt – stattdessen werden sie in vielen Fällen entlassen!
Seit dem Übergang von IBM zu Kyndryl haben sich die Managementstrukturen deutlich verschlechtert. Zwar besteht weiterhin eine formale Organisationsstruktur, doch werden die damit verbundenen Führungs- und Mitarbeiterförderungsfunktionen kaum wahrgenommen.
Die Führungsebene ist fast ausschliesslich darauf fokussiert, die schwachen Finanzzahlen zu verwalten, was häufig zu unüberlegten und kurzsichtigen Entscheidungen führt. Anstelle einer vorausschauenden Unternehmensführung dominiert ein reaktiver Umgang mit Problemen, der weder die Motivation der Mitarbeitenden stärkt noch nachhaltige Verbesserungen ermöglicht.
Die Arbeitsbedingungen haben sich im Laufe der Zeit spürbar verschlechtert. Zwar wurden neue und moderne Büroflächen angemietet, diese verfügen jedoch häufig über eine zu geringe Anzahl an Arbeitsplätzen. Dadurch ziehen es viele Mitarbeitende vor, im Homeoffice zu arbeiten.
Zudem lässt die technische Ausstattung im Büro zu wünschen übrig. Die zur Verfügung gestellten PCs sind oftmals leistungsschwach, sodass die private Infrastruktur vieler Mitarbeitender deutlich leistungsfähiger ist. Für ein IT-Unternehmen stellt dieser Zustand ein klares Defizit und letztlich ein unhaltbares Missverhältnis zwischen Anspruch und gelebter Praxis dar.
Obwohl innerhalb des Unternehmens eine rege Kommunikation stattfindet, bleibt die inhaltliche Tiefe häufig unzureichend. Wichtige Themen, insbesondere solche mit direktem Einfluss auf die Mitarbeitenden, werden oftmals nicht offen angesprochen oder nur oberflächlich behandelt.
Das Management neigt dazu, die Gesamtsituation in einem übermässig positiven Licht darzustellen, wodurch ein verzerrtes Bild der tatsächlichen Lage entsteht. Entscheidungen, die die Mitarbeitenden unmittelbar betreffen, werden teilweise mit unrealistischen Erwartungen oder falschen Hoffnungen verknüpft. Diese Vorgehensweise führt zunehmend zu Verunsicherung, Vertrauensverlust und einer spürbaren Distanz zwischen Belegschaft und Führungsebene.
Das Unternehmen legt grossen Wert auf Gleichberechtigung und Diversität, was grundsätzlich positiv zu bewerten ist. In der praktischen Umsetzung zeigt sich jedoch, dass viele Entscheidungen über Positionen und Verantwortlichkeiten vorwiegend zahlengetrieben sind. Individuelle Kompetenzen, Erfahrungen und persönliche Stärken – unabhängig vom Geschlecht – finden dabei zu wenig Berücksichtigung. Dies mindert nicht nur die Glaubwürdigkeit der Gleichstellungspolitik, sondern kann langfristig auch die Leistungsfähigkeit der Organisation beeinträchtigen.
Durch das Bestreben, sich stärker im Consulting-Bereich zu positionieren, entstehen neue Tätigkeitsfelder. Diese werden jedoch ausschliesslich für ausgewählte, als „prädestiniert“ geltende Mitarbeitende vorgesehen.
Zudem führt die konsequente Auslagerungspolitik dazu, dass Kundendienstleistungen zunehmend ausserhalb der Schweiz erbracht werden. Dadurch werden die lokalen Aufgaben weitgehend auf administrative Tätigkeiten und Vertriebsunterstützung reduziert, was die Entwicklungsperspektiven der in der Schweiz tätigen Mitarbeitenden deutlich einschränkt.
Moderne Arbeitsumgebung und faire Bezahlung sowie Karrierechancen für jüngere Kollegen.
Informationspolitik in Bezug auf strukturelle Veränderungen und Entlassung von langjährigen und erfahrenen Mitarbeitern.
Langjährige Resourcen besser in die Strategie integrieren anstatt freisetzen.
Extrem viel Flexibilität wie man seine Arbeit gestaltet. Es wird viel verlangt, dafür hat man auch Freiheit. Man kann sich weiterentwickeln. Globales Unternehmen.
da muss ich lange überlegen
Keine Wertschätzung und Unterstützung der Mitarbeiter in CH
Wertschätzung und Unterstützung der Mitarbeiter in CH dringend nötig, und nicht nur für den Osten oder Indien
nicht für lokale arbeitskräfte
gibt es bald keine mehr da nicht erwünscht
nur ihre eigene Ziele zählen, Mitarbeiter sind Verschleissware
gibt es hier nicht
Ihr erntet was ihr sät
Ihr erntet was ihr sät
Ihr erntet was ihr sät
Friss oder Du wirst gegangen …
kennt niemand und wird so bleiben weil man es so will
Karriere im Osten und Indien möglich, CH ist out
Ellenbogenpolitik
Vorgesetzten sind im Osten und schauen nur für ihresgleichen
Man kann alles schönreden und wird auch so gelebt
Interessante Aufgaben werden im Osten wahrgenommen
flexible Arbeitszeiten, moderne Büros, spannende Projekte mit internationalen Top-Firmen als Kunden, guter Lohn etc.
Die Arbeitseinteilung kann selber gestaltet werden und persönliche Termine werden respektiert.
Der Altersdurchschnitt ist eher hoch wobei efforts gemacht werden um die Firma zu verjüngen.
Die Vorgesetzten geben einem viel Freiheit und Vertrauen. Teilweise könnte etwas engere Führung gewünscht sein.
Alle Personen werden gleich behandelt und Kyndryl legt grossen Wert darauf allen Mitarbeitenden die gleichen Chancen zu geben.
Vielfältige Projekte und internationale Zusammenarbeit
Dank der globalen Ausrichtung gibt es spannende Kunden und Projekte in verschiedenen Branchen, oft mit internationalen Teams. Das bietet die Möglichkeit, wertvolle Erfahrungen zu sammeln.
Wertschätzung fehlt
Engagement wird kaum gesehen, gute Leistung wird selten anerkannt. Es gibt wenig echte Anerkennung, weder finanziell noch in Form von Entwicklungsmöglichkeiten.
Fehlende klare Kommunikation
Entscheidungen vom Management sind oft nicht nachvollziehbar, Informationen kommen spät oder gar nicht bei den Mitarbeitenden an. Vieles passiert hinter verschlossenen Türen.
Karriereentwicklung = Fehlanzeige
Es gibt keine transparenten Karrierepfade. Weiterbildung und gezielte Förderung müssen meist selbst organisiert werden – proaktive Förderung durch das Unternehmen fehlt.
Bürokratische Prozesse & ineffiziente Strukturen
Viele Prozesse sind unnötig kompliziert, Entscheidungen dauern ewig. Agilität und Flexibilität existieren oft nur auf dem Papier.
Führungskultur altmodisch und hierarchisch
Viele Führungskräfte haben eine veraltete IBM-Mentalität, setzen auf Micromanagement oder politische Spielchen anstatt auf echte Mitarbeiterentwicklung.
Kulturwandel nicht spürbar
Trotz Trennung von IBM hat sich die Unternehmenskultur kaum weiterentwickelt. Es fehlt an Aufbruchsstimmung, Innovationsgeist und echter Modernisierung.
Frust und Unsicherheit
Die ständige Unsicherheit über Strategie, Stellenabbau oder interne Umstrukturierungen führt zu Demotivation und einer hohen Fluktuation.
Mehr Wertschätzung und Anerkennung für Mitarbeitende
Regelmässiges und ehrliches Feedback sollte selbstverständlich sein. Leistungsträger und engagierte Kolleg:innen sollten gezielt gefördert werden – nicht nur die, die sich gut „verkaufen“ können.
Transparente und klare Kommunikation
Entscheidungen und strategische Ausrichtungen sollten zeitnah, offen und verständlich kommuniziert werden. Mitarbeitende wollen wissen, wohin die Reise geht – und warum.
Karriere- und Entwicklungsmöglichkeiten klar definieren
Karrierewege sollten transparent aufgezeigt werden – mit konkreten Anforderungen, klaren Perspektiven und aktiver Unterstützung durch Führungskräfte.
Weniger Bürokratie, mehr Eigenverantwortung
Viele Prozesse sind unnötig kompliziert. Hier sollte stärker auf agile und pragmatische Ansätze gesetzt werden, statt sich in endlosen Abstimmungsrunden zu verlieren.
Führungskräfte besser schulen
Die Führungskultur ist oft Teil des Problems. Gute Führung bedeutet nicht nur Zahlen liefern, sondern Teams motivieren, Talente erkennen und Potenziale heben. Hier gibt es viel Luft nach oben.
Kulturwandel ernst nehmen
Kyndryl muss sich bewusst von der alten IBM-Denke lösen. Das Unternehmen braucht eine moderne, offene und mutige Kultur, die Innovation fördert und Menschen in den Mittelpunkt stellt.
So verdient kununu Geld.