12 von 28 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
12 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,6 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.


kununu Prüfprozess
12 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,6 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Die Arbeitsatmosphäre war über längere Zeit grundsätzlich angenehm und von engagierter Zusammenarbeit geprägt. Mit der Zeit veränderte sich die Stimmung jedoch spürbar. Aus meiner Sicht entstanden zunehmend Unsicherheit, Druck und Misstrauen. Besonders schwierig war, dass Erwartungen nicht immer klar formuliert wurden und sich die Zusammenarbeit dadurch immer weniger planbar anfühlte.
Das externe Image wirkt teilweise besser als die interne Realität. Nach aussen werden Werte, Kultur und Zusammenhalt stark betont. Intern entsteht jedoch der Eindruck, dass vieles vor allem durch die Loyalität und den Einsatz der Mitarbeitenden an der Basis getragen wird. Genau diese Basis wird vom Management zu wenig als wichtigster Erfolgsfaktor verstanden. Das führt zu Frustration, Abwanderung und einem Vertrauensverlust Dadurch entsteht eine spürbare Lücke zwischen Arbeitgeberversprechen und tatsächlicher Führungskultur.
Flexible Arbeitsmodelle waren grundsätzlich möglich. In der Praxis hing die tatsächliche Work-Life-Balance jedoch stark von Priorisierung, Führung und Erwartungsmanagement ab. Wenn viele kurzfristige Aufgaben gleichzeitig hohe Priorität erhalten, wird Flexibilität schnell relativ. Es fehlte teilweise ein realistisches Verständnis dafür, was in der verfügbaren Arbeitszeit tatsächlich leistbar ist.
Nach aussen wird ein sozialer und werteorientierter Anspruch vermittelt. In der täglichen Praxis entsteht jedoch der Eindruck, dass dieser Anspruch nicht immer konsequent gelebt wird. Besonders beim Umgang mit Mitarbeitenden, Belastungssituationen und Führungsverantwortung besteht aus Sicht vieler Mitarbeitender noch deutliches Verbesserungspotenzial.
Karriere- und Entwicklungsmöglichkeiten wurden wiederholt in Aussicht gestellt, blieben in der Praxis jedoch wenig greifbar. Es gab viele positive Aussagen und Versprechen, aber keinen klaren Karriereplan, keinen nachvollziehbaren Entwicklungspfad und keine verbindliche Begleitung.
Weiterbildung wurde grundsätzlich positiv dargestellt, wirkte aber nicht konsequent in eine langfristige Personalentwicklung eingebettet. Statt eines strukturierten Entwicklungsdialogs entstand eher der Eindruck, dass Entwicklung stark von einzelnen Gesprächen, kurzfristigen Erwartungen und persönlichen Einschätzungen abhängig ist.
Wer eine klare Perspektive, transparente Entwicklungsschritte und verlässliche Zusagen sucht, dürfte hier enttäuscht werden. Das Potenzial wäre vorhanden, die Umsetzung ist jedoch zu wenig verbindlich.
Der Kollegenzusammenhalt ist klar einer der besten Aspekte des Unternehmens. Die Kolleginnen und Kollegen sind engagiert, loyal und unterstützen sich gegenseitig stark. Genau dieser Zusammenhalt ist einer der wenigen Gründe, weshalb die Fluktuation nicht noch höher ausfällt.
Das Management scheint jedoch nicht ausreichend zu erkennen, dass die Mitarbeitenden an der Basis der eigentliche Kern des Unternehmens sind. Viele Probleme werden durch den Einsatz und die Loyalität der Teams aufgefangen, statt nachhaltig gelöst zu werden. Dadurch entsteht eine gefährliche Schieflage: Die Basis funktioniert, aber sie wird nicht genügend ernst genommen. Das kann langfristig dazu führen, dass gute Mitarbeitende das Unternehmen verlassen.
Das Vorgesetztenverhalten habe ich zuletzt als sehr enttäuschend erlebt. Statt klarer Führung und transparenter Erwartungen entstand aus meiner Sicht zunehmend Kontrolle, Druck und Unsicherheit. Kritische Punkte wurden nicht immer nachvollziehbar begründet, und Versuche zur Klärung führten nicht zu einer tragfähigen Lösung. Besonders problematisch empfand ich den Umgang mit Konflikten und Zusagen. Hier hätte ich mir deutlich mehr Verlässlichkeit, Fairness und Professionalität gewünscht.
Die Rahmenbedingungen sind grundsätzlich solide. Moderne Arbeitsmittel, Flexibilität und Aufgabenvielfalt sind vorhanden. Schwierig wird es dort, wo Prioritäten laufend wechseln, Zuständigkeiten unklar bleiben oder operative Hektik die Arbeit unnötig erschwert.
Die Kommunikation war aus meiner Sicht einer der grössten Schwachpunkte. Aufgaben, Erwartungen und Prioritäten wurden nicht immer klar, einheitlich oder nachvollziehbar kommuniziert. Rückfragen und der Wunsch nach Klärung wurden nicht immer konstruktiv aufgenommen. Dadurch entstanden Missverständnisse, unnötiger Druck und das Gefühl, dass Probleme eher personalisiert als sachlich gelöst wurden.
Gehalt und Benefits sind nicht der Hauptgrund, weshalb Mitarbeitende bleiben. Die Vergütung kann je nach Rolle in Ordnung sein, wirkt aber nicht durchgehend als starkes Argument für das Unternehmen. Entscheidend wären aus Sicht der Mitarbeitenden eher faire Entwicklungsmöglichkeiten, verlässliche Führung und echte Wertschätzung im Alltag.
Gleichberechtigung scheint grundsätzlich gegeben zu sein und ist nicht der zentrale Kritikpunkt. Unterschiedliche Personen erhalten durchaus Verantwortung und Sichtbarkeit. Kritisch ist eher, dass Wertschätzung und Entwicklungsmöglichkeiten stark von Führung, Nähe zum Management und interner Wahrnehmung abhängen können.
Die Aufgaben waren grundsätzlich interessant, vielseitig und boten fachlich Entwicklungsmöglichkeiten. Inhaltlich hatte die Tätigkeit durchaus Potenzial. Leider wurden die positiven Aspekte durch unklare Prioritäten, wechselnde Erwartungen und schwierige Führungsdynamiken zunehmend überschattet.
Die Ressourcenplanung sollte bereichsübergreifend und in enger Abstimmung mit den Kundenbedürfnissen noch konsequenter erfolgen, um Lastspitzen frühzeitig zu erkennen und präventiv abzufedern.
Die Zusammenarbeit im Team ist konstruktiv, die Teammitglieder sind hilfsbereit. Im Alltag wird eine offene Fehlerkultur gelebt. Die Stimmung ist insgesamt gut.
Das Unternehmen wirkt nach aussen solide und ist als Softwarelieferant bekannt, der langlebige Softwarelösungen für Behörden entwickelt. Ein grosser Teil der Arbeit besteht aus der Betreuung und Weiterentwicklung von Legacy Software, was nicht immer einfach ist. Gleichzeitig wird gezielt in neue Entwicklungen investiert, die gemeinsam mit Kunden umgesetzt werden. Der Produktzweig ist lanciert und wird laufend ausgebaut. Insgesamt kann ich den Tribe Solutions grundsätzlich weiterempfehlen.
Die Work-Life-Balance ist sehr gut, weil flexible Arbeitsmodelle im Alltag gelebt werden. Auf individuelle Situationen und Wünsche im Team kann gut Rücksicht genommen werden.
Ein klarer Karrierepfad wird aktuell aufgebaut und als Thema erkannt. Weiterbildung ist grundsätzlich möglich und wird unterstützt. Rollenwechsel finden statt und unterstützen so die Entwicklung von Mitarbeiter.
Das Gesamtpaket aus Aufgaben, Arbeitsmodell und Rahmenbedingungen ist für mich sehr stimmig. Gehalt und Sozialleistungen empfinde ich insgesamt als passend.
Das Sozialbewusstsein im Umgang miteinander erlebe ich als gut und respektvoll. Umweltaspekte sind im Alltag vorhanden, auch wenn sie nicht im Vordergrund stehen. Viele fahren ÖV und Fahrrad. Insgesamt empfinde ich den Umgang damit als verantwortungsbewusst.
Der kollegiale Zusammenhalt ist stark. Die gegenseitige Unterstützung funktioniert auch bei hoher Auslastung gut.
Die Altersdurchmischung ist gegeben.
Die Führung ist nahbar und lösungsorientiert. Rückmeldungen werden aufgenommen, besprochen und konsequent weiterverfolgt. Der direkte Vorgesetzte schützt und stärkt das Team und vertritt die Interessen des Teams auch über Bereichsgrenzen hinweg.
Die Büroinfrastruktur wurde erneuert, modernisiert und vereinheitlicht. Die Bürolokalitäten wurden sinnvoll angepasst, weil Teams gewachsen sind oder kleiner wurden. Die Neuerungen sind positiv. Die Sitzungszimmer sind zweckmässig und gut ausgestattet.
Die Unternehmenskommunikation ist für mich sehr passend. Es gibt etablierte Informationsformate und die Nähe zu den Themen, die das Unternehmen und sogar einzelne Teams beschäftigen, ist hoch und wird monatlich transparent gemacht. Bei voller Auslastung und vielen parallelen Kundenwünschen bleibt eine klare Abstimmung wichtig, damit Prioritäten für alle nachvollziehbar sind.
Im Alltag besteht ein gleichberechtigter Umgang ich empfinde ihr als fair. Aufstieg- und Gehaltsgleichheit entziehen sich meiner Kenntnis.
Die Aufgaben sind fachlich interessant und abwechslungsreich. Im Team wird bestmöglich versucht, Kundenwünsche umzusetzen. Die Auftragsbücher im Tribe Solutions sind voll und die Anzahl der zu betreuenden Kundenlösungen ist gross, was phasenweise zu hoher Auslastung führt. Wiederholungen gibt es wie in jeder Firma, gehören aber dazu und stehen der Abwechslung insgesamt nicht im Weg.
Sehr konstruktive Zusammenarbeit, hohe Hilfsbereitschaft
gutes Image
Das liegt Hauptsächlich in der Eigenverantwortung. Sehr viele arbeiten Teilzeit.
Es fehlt nach wie vor ein "richtiger" Karriere-Pfad
Keine Top-Löhne, im IT-üblichen Durchschnitt
Sozial: soweit ok. Umwelt: weiss ich nicht
Bei der Rekrutierung wird sehr viel Wert darauf gelegt, ob jemand zur Firmenkultur passt. Das merkt man im Alltag und auch bei den diversen Firmen-Events.
Es werden immer wieder ü50 Kollegen eingestellt.
Vorbildliches, konstruktives Verhalten. Mir ist in dieser Hinsicht nichts negatives bekannt
Büros sind ok. Weder besonders toll noch besonders schlecht.
Kommunikation ist nie perfekt.... aber auf einem guten Niveau. Regelmässige interne Informationsveranstaltungen.
Für eine IT-Firma hat Löwenfels einen beachtlichen Frauen-Anteil.
Routine gibt es in jedem Job. Im grossen Ganzen völlig ok
Es werden häufig Umfragen gemacht um Mangelpunkte zu finden.
Lokale und kantonale Feiertage als solche anerkennen und umsetzen.
Denjenigen welche oft im Büro sind auch entsprechende Infrastruktur zur Verfügung stellen.
Feedback aus Umfragen auch so Beachtung schenken, dass etwas geschieht.
Ab und zu kommt es vor, dass die Stimmung durch spezielle Kundenwünsche oder Anforderungen etwas getrübt werden. Dies wird jedoch meist durch einen guten Teamgeist wieder aufgehoben.
Es ist super, dass Homeoffice und das Arbeiten in den Büroräumen so flexibel gestaltet werden kann, wie jede oder jeder will.
Auf der anderen Seite ist es sehr traurig, dass an Feiertagen des Kantons tw. gearbeitet werden muss.
Aktuell steht jeder Mitarbeiterin und jedem Mitarbeiter eine Woch und entsprechend Budget zur Verfügung um sich weiterzubilden. Dies ist eine gute Basis.
Wenn ich nur selten im Büro bin, kann ich einen der sogenannten Springerplätze verwenden. Diese sind in der Regel gut ausgestattet mit Widescreen und in einem Büro welches modern daher kommt. Bei jenen welche viel im Büro arbeiten ist die Situation etwas anders. Einige haben sich privat Widescreens zugelegt um nicht auf zwei gefühlt 15 Jahre alten 24-Zöllern arbeiten zu müssen.
Die aktuellen PC's auf welchen aus dem Homeoffice oft noch remote gearbeitet wird, laufen meist gut. Jene welche sich für Linux entschieden haben erzählen jeweils, dass die System noch schneller arbeiten als jene mit Windows. Ich wäre froh, wenn mein nächstes Gerät auch so ausgestattet ist.
Tolle Leute, die auf dem agilen Fundament aufbauen sich engagieren. Sehr gutes Arbeitsklima.
Mit HR Regeln ist m.E. das Pendel zu stark Richtung Regulierung ausgeschwenkt. Der gesunde Menschenverstand kann z.T. nur noch schwerlich angewendet werden.
Man dürfte den Teams und Mitarbeitern mehr Verantwortung und Entscheidungskompetenz zutrauen, nicht nur in den Kundenprojekten, sondern auch bei internen Themen.
Sehr vieles läuft in den agilen Teams ab. Dabei ist es normal, dass es zwischendurch mal reibt. Man pflegt aber ein sehr gutes Arbeitsklima. Dies fördert auch der Arbeitgebern mit diversen Events.
Man richtet sich gut an den Bedürfnissen des Kunden aus. Die PO's sind nahe dran und gut in die Projektorganisation des Kunden integriert. Wieder vermehrt auch weitere Personen (z.B. Scrum Master), was eine gute Entwicklung ist.
Hängt von der Rolle ab. Diejenigen Leute die eine Schlüsselposition haben oder stark dem Druck von Kunden oder des Verkaufs oder Managements ausgesetzt sind, haben z.T. auch zu beissen. Solange man danach aber wieder die Batterien aufladen kann ist das sicher im normalen Rahmen - bzw. gehört zum Job dazu.
Die individuelle Weiterbildungswoche finde ich eine super Idee, welche auch schon seit Jahren praktiziert wird - leider nicht ganz von allen gleich gut genutzt.
Das Gesamtpackage stimmt. Löwenfels ist ein verlässlicher Arbeitgeber.
Man könnte mehr tun.
In den Teams ist dieser fast ausnahmslos sehr gut bis top. Die Leute schauen zueinander und helfen sich aus. Übergreifend ist der Zusammenhalt auch gut, wobei es auch Reibereien zwischen Teams gibt die dann zu häufig nicht gelöst werden sondern etwas schwelen.
Hängt (wie überall) vom jeweiligen Vorgesetzen ab.
Büros werden modernisiert / flexibilisiert. Die IT Infrastruktur hat lange etwas hinterher gehinkt, soll aber nun aufholen.
Mir bleibt der Standard-Spruch eines ehemaligen Arbeitskollegen in den Ohren: "Das mit der Kommunikation ist so eine Sache".
In der Regel klappt es einigermassen gut und die wichtigen Dinge werden auch klar und sauber kommuniziert.
D.h. es handelt sich halt einfach um kleine Ausrutscher, die dann anschliessend wieder gerade gezogen werden.
Man muss gewillt sein in die fachliche Domäne abzutauchen. Auch als Entwickler. Diese ist im ersten Moment wohl doch recht komplex, trocken und ev. sogar abschreckend. Wenn man diese erste Hürde überwunden hat, ist es in der Regel aber spannend und herausfordernd.
Es herrscht grundsätzlich eine gute Stimmung und für mich macht es Spass zur Arbeit zu kommen. Lob wird verteilt, die Agilität und auch die offene Fehlerkultur wird täglich gelebt.
Es gibt immer Griesgrame, die alles schlecht machen. Aber im Grundsatz stehen die Mitarbeiter hinter der Firma.
In fast allen Abteilungen super flexible Arbeitszeiten, Home Office ist möglich und wird auch genutzt, Ferien können nach Absprache mit dem Team ebenfalls flexibel geplant werden. Arbeitszeitmodelle können ausgewählt werden. Z.B. 8.4 Std. und dafür 6 Wochen Ferien. Finde ich persönlich top.
Die Weiterbildungswoche ist super. Interner Aufstieg ist eher schwierig da sehr flache Hierarchien.
In meiner Abteilung super. Gesamtübergreifend über die ganze Firma auch OK, aber es könnte mehr gemacht werden. Von der Firma, aber auch von den einzelnen MA.
Es werden oft auch ältere Mitarbeiter eingestellt. Das finde ich sehr vorbildlich.
Die IT-Infrastruktur ist leider eher veraltete. Gute Laptops aber alte Bildschirme und auch die Büroeinrichtung könnte moderner sein. Sehr unterschiedliche Einrichtungen. Zwei Büros top modern und der rest naja. Dafür gibt es im Sommer die Dachterrasse für die Mittagessen, was super ist.
Es wird 1x pro Monat im Town Hall sowie pro Quartal in der MA-Info über viele Dinge informiert. Das ist vorbildlich und hilft. Die alltägliche Kommunikation könnte aber verbessert werden.
Ich habe erlebt, wie Aufträge überadministriert werden.
Ich habe erlebt, wie wegen 200 Franken für mehr RAM oder eine grössere Festplatte herumgegeizt wird, selbst wenn die Builds auf der eigenen Maschine nicht mehr richtig laufen und teilweise Stunden wegen solcher Probleme verbraten werden, die dann aber wiederum ungeniert dem Kunden in Rechnung gestellt werden.
Ich habe erlebt, wie Aufgaben, die viele andere IT-Firmen schon längst vollautomatisiert haben, bei Löwenfels noch immer in Handarbeit erledigt werden. Für die braucht es fast eine Vollzeitstelle, die aber natürlich auch dem Kunden in Rechnung gestellt wird. Dieser Zustand ist seit vielen vielen Jahren unverändert, und deren Verbesserungsbestrebungen nur Alibiübungen und heisse Luft.
Ich habe erlebt, wie JEDER, aber wirklich JEDER firmenübergreifende Vorstoss, etwas an der Qualität, Systematik oder Effizienz zu verbessern, letzten Endes abgeblockt wird oder auf mysteriöse Weise versandet.
Und wäre das nicht alles schon schlimm genug, drehen sie eines Tages den Spiess um und konstruieren irgendwelche Vorwürfe, wenn man nach jahrelangem Ignoriert-Werden einmal auf den Tisch haut oder in der fehlkonstruierten, chaotischen Umgebung nicht die Effizienz oder den Erfolg zeigen kann, den sie sich in der Theorie ausgemalt hatten.
Never ever again!
"The culture of any organization is shaped by the worst behavior the leader is willing to tolerate."
Denkt mal darüber nach!
- Wenn du damit zurechtkommst, dass der Code und die Vorgehensweisen ca. 15 Jahre im Rückstand sind und sich wohl auch nicht ändern werden,
- wenn du du dir auf die Zunge beissen kannst, um von den Resultaten allfälliger Eigeninitiative nicht bitter enttäuscht zu werden,
- wenn du dafür einen stabilen (wenn auch langweiligen) Job haben willst, wo die Stimmung zugegeben auch ganz cool ist,
==> dann go for it!
Aber achte darauf, dass du nur als Externer reinkommst (siehe Gehalt/Sozialleistungen).
Wenn dir aber Fortschritte (sowohl in der Firma als auch deine eigenen) am Herzen liegen, und du in der Informatik gerne das anwenden würdest, wofür du eigentlich auch studiert hast, dann such dir besser was anderes.
Die Firma gibt sich nach aussen agil, ist aber veränderungsresistent bis ins Mark! In der Softwareentwicklung hängt letztendlich vieles vom Entscheid einer einzigen Person ab, die aber weder auf einen grossen akademischen noch beruflichen Erfahrungsschatz zurückgreifen kann. Diese Person sitzt in gefühlt jeder Gruppe mit ein und hat ganz klar ihre beliebten und unbeliebten Kollegen. Besagte Person kann auch Gruppen nach Belieben gründen und auflösen, Gruppen bei Themen, die ihr wichtig sind, mit "ihren" Personen besetzen, und Themen, die ihr persönlich unwichtig sind, einfach versanden lassen. Diese gehen dann "vergessen", es wird trotzdem einfach etwas anderes gemacht, oder es wird erst gar nicht besprochen.
Die ganzen Gremien, mit denen die Firma auf in ihren Marketingsblogs wirbt, sollen den Anschein wahren, dass man als Mitarbeiter etwas zu sagen hätte. Nach meiner Erfahrung sind sie aber reine Beschäftigungstherapie. Am Schluss wird ganz hierarchisch von Einzelpersonen entschieden, und wenn es dem Zweck dienlich ist, gerne auch grosszügig über Prozesse hinweggesehen. Denn diese gelten nur für die Einen, nicht aber für die Anderen.
Fachlich weiterbilden kannst du dich im Rahmen des (in der Tat) grosszügigen Schulungsbudgets. Das beruht aber voll auf Eigeninitiative. In der Firma wirst du wahrscheinlich technisch nichts dazulernen. Ausser den Grossteil des Tages in chaotischem und undokumentiertem Code herumzuwühlen. Der Code ist ein Sammelsurium an Anti-Patterns: genau so, wie man es NICHT machen soll.
Du bist ein Experte in einem IT-Spezialgebiet und erwartest, dass du darin etwas zu sagen hättest oder man dich dann fragt? Vergiss es! Egal wo du deine Talente hast, die Firma wird dich höchstwahrscheinlich übergehen. Die (vielen fragwürdigen) Entscheidungen werden von einem Klüngel vorbereitet oder gefällt, deren Legitimation einzig auf Status, aber ganz sicher nicht auf sachlicher Fachkenntnis beruht.
Du wirst in der Firma wahrscheinlich nicht aufsteigen, ausser, du wirst gleich von Anfang an in einer "höheren" Position eingestellt. Wobei in den letzten Jahren viele solcher Personen nach jeweils 1,5 Jahren den Bettel hingeworfen haben, obwohl sie vielversprechende Positionen hatten, aber dann zu oft herumgereicht wurden, letzten Endes doch nirgendwo was zu melden hatten oder böse aufgelaufen sind.
In einem sonnenklaren Konfliktfall wurde der HR-Leiter eingeweiht, über Wochen mehrfach erinnert, aber passiert ist: NICHTS! Löwenfels hat ganz offensichtlich seine Mitarbeiter, die sich alles erlauben dürfen und gleichzeitig unantastbar sind, während anderen Mitarbeitern jede Kleinigkeit sofort angekreidet wird. Die "Fehlerkultur", die sie in ihren Marketingblogs und auch hier auf kununu beschreiben, ist fernab der Realität.
Der Vorgesetzte liess das (jährliche) Mitarbeitergespräch erst nach zwei Jahren stattfinden, weil er davor "keine Zeit" hatte. Soviel vorab zum Stellenwert der Personalführung.
Das Gespräch war ein Musterbeispiel, wie Mitarbeitergespräche NICHT ablaufen sollten. Lediglich in einem Halbsatz fiel die Aussage, dass "dein Team ja offenbar ganz zufrieden mit dir und deiner Arbeit ist" – also das, was 98% meiner Arbeit ausmacht. Aber das war nicht weiter der Rede wert, vielmehr wurde auf den anderen 2% herumgeritten, die offiziell nicht mal Teil meiner Arbeit sind.
[Fortsetzung unten]
Löwenfels hat einen sehr hohen Anteil an externen Mitarbeitern. Dass man diese beauftragt, um Spitzen abzudecken, ist natürlich legitim. Nicht legitim ist es, diese über JAHRE zu engagieren, auch wenn sie keine speziellere Aufgabe als die internen Softwareentwickler machen. Dafür zahlt die Firma für sie das 2 bis 2,5-fache.
Hinzu kommen willkürliche bzw. ausbleibende Gehaltserhöhungen unter fadenscheinigen Floskeln als "Begründungen". Wenn die Internen schon weniger als die Hälfte wie Externe kosten, dann geizt bei ihnen zumindest nicht an einem Teuerungsausgleich herum. Aber nein, nicht mal den gibt es. Mehrere Jahre in Folge keine Lohnerhöhung. Dann wundert euch nicht, wenn die Mitarbeiter gehen!
Einmal gab es sogar einen Jahresbonus. 1000 Franken. Wow, wie grosszügig. Nicht.
Kündigungsfristen, Nebenbeschäftigungsverbote und Konkurrenzklauseln gelten für die Einen, nicht aber für die Anderen. Das ganze in einem Umfeld von krasser, ungerechtfertigter Lohnungleichbehandlung (weiterer Vorteil als Externer: nur ein Monat Kündigungsfrist), ausbleibenden Lohnrunden und lächerlichen, knausrigen Bonuszahlungen.
Braucht es dazu noch weitere Erklärungen?
[Fortsetzung]
Als ich später das Protokoll zur Unterschrift bekam, enthielt es NUR die Aussagen des Vorgesetzten und kam einer regelrechten Klageschrift gleich. Ich habe das dann ausführlich mit meinen Aussagen und Klarstellungen aus dem Gespräch ergänzt und per E-Mail retourniert. Nach einer Woche kam der Vorgesetze in mein Büro und meinte, er "wolle das Protokoll kompakt halten". Darum will er meine Aussagen nicht mit ins Protokoll aufnehmen. "Und überhaupt, wo kommen wir denn hin, wenn wir jetzt hier noch anfangen, mit Beweisen zu hantieren?"
Alles klar: Fabrizierte, unbelegte Aussagen des Vorgesetzten gelten als die ultimative Wahrheit, und wenn man das ganze objektivieren, mit Gegendarstellungen versehen oder gar beweisen (oder bewiesen haben) will, dann stellt man sich quer.
Mit solchen Menschen und Unternehmen will ich nichts zu tun haben! Am nächsten Morgen lag meine Kündigung auf dem Tisch. Löwenfels hat trotzdem auf der dreimonatigen Kündigungsfrist bestanden, obwohl sie selbst die Kündigung veranlasst haben. Schlechte Verlierer sind sie also noch.
Freiheiten bezüglich Arbeitszeiten und Homeoffice
Regelmässiger HW updaten.
Innerhalb der Teams herrscht ein sehr gutes Klima
Kann grundsätzlich selbst bestimmt werden. Leider wurden mit vergangenen Umstellungen viele Pros gestrichen, was die Work-Life-Balance extrem herunterzieht.
Gerade in diesem Umfeld dürfte mehr für die Weiterbildung investiert werden.
Es wird immer der Umweltbewusste Gedanken diskutiert.
Was gelebt wird, ist leider etwas anderes.
Grundsätzlich kommt es nicht aufs Alter an, ob jemand eingestellt wird. Jedoch wird den kurzzeitigen Angestellten mehr Sorge getragen.
Das Inventar ist leider meist am unteren Ende der Leistungsklasse. Es kann leider schon mal vorkommen, dass "alte" HW an neue Mitarbeiter ausgegeben wird
Alles, was teamübergreifend ist, hat viel Potenzial nach oben.
Früher wurden Mitarbeitende zu bestimmten Themen einbezogen. Wertgeschätzt. Das heutige Betriebsklima ist gestört, es herrscht etwas Chaos. Vertrauen tut man nicht wirklich. Respektvoller Umgang ist passé. Werte stimmen nicht mit den kommunizierten Werten überein.
Das Image war schon besser. Die Unzufriedenheit der Mitarbeitenden steigt.
Was gegen Aussen vermarktet wird, stimmt nicht mit der Realität überein.
Es ist jeder für seine Work-Life-Balance selber verantwortlich. Bei grösseren Projekten, fällt es eher auf Work und die Balance geht verloren.
Es kommt auf die Abteilung an. Als Software-Entwickler wird man durchaus mit Weiterbildungen gefördert. Karriere-Aufstieg ist eher nicht möglich.
Untereinander in den Teams funktioniert es sehr gut. Es wird gegenseitig ausgeholfen und unterstützt.
Erfahrung wird nicht wirklich geschätzt. Jüngere sind günstiger.
Ziele sind nicht realistisch und man muss sich dagegen wehren. Entscheidungen sind eher kurzfristig und etwas schwammig: heute so, morgen anders. Mitarbeitende werden vor vollendeten Tatsachen gestellt.
Es wird nur so viel informiert wie wirklich nötig. Sehr knapp. Und Änderungen werden nicht wie angekündigt mit den betroffenen Mitarbeitenden besprochen. Die Betroffenen werden vor vollendeten Tatsachen gestellt.
Im Team können die Arbeiten aufgeteilt werden. Man ist für die Ausgestaltung selber verantwortlich.
Wertschätzung jedes einzelnen Mitarbeiters
Ich kann zum Arbeitgeber nichts schlechtes sagen. Macht seine Sachen tip top.
So bleiben.
Auch den externen Mitarbeitern schenkt man viel Aufmerksamkeit, so dass man fast das Gefühl bekommt ein interner Angestellter zu sein. Prozesse sind klar definiert und haben Struktur. Dank kollegialem Umgang miteinander fühlt man sich schnell wohl bei diesem Arbeitgeber.
Arbeitgeber der das hochkomplexe System für die Schweizer-Ausgleichskassen erfolgreich entwickelt. Das kann sich sehen lassen.
Man kann sich seinen Tagesablauf selber gestalten solange man die Meetings und die Abgabetermine einhält. Beispielsweise kann man über den verlängerten Mittag Sport treiben oder etwas früher am Morgen beginnen, sodass man am Nachmittag früher Feierabend machen kann. Topp dass dieser Arbeitgeber seinen Mitarbeitern soviel Eigenverantwortung aber auch Vertrauen schenkt.
Ich konnte einige positive Changes miterleben, aber da ich externer Mitarbeiter war, kann ich das nicht bewerten, deshalb gibt es eine neutrale 4 Sterne Bewertung.
Als ein externer Mitarbeiter kann zu diesem Punkt keine Bewertung abgeben, deshalb gibt es eine neutrale 4 Sterne Bewertung.
Vieles wird digital geführt und ist für jeden zugänglich. Kann hier nichts Schlechtes dazu sagen.
Da kann ich nur ein Lob aussprechen. Man hilft sich gegenseitig wo man nur kann. Ich war in einem Team, in welchem das Alter der Kollegen nicht unterschiedlicher sein könnte und trotzdem hat die Kommunikation perfekt funktioniert, da man mit grossem Respekt miteinander umgeht.
Während meinen 2,5 Jahren, die ich tätig war bei diesem Arbeitgeber hatte ich nie Probleme solcher Art. Ganz im Gegenteil, man kann auch als junger MA viel von den älteren Kollegen lernen und sie sind auch stets hilfsbereit. In unserem Team war ich eher einer der jüngeren Mitarbeiter.
Die Vorgesetzten stehen hinter ihren Mitarbeitern und dass habe ich sehr geschätzt. Es kann aber auch manchmal zu Missverständnissen kommen, was ganz normal ist. Das kommt auch bei den besten Arbeitgebern mal vor. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass der Mitarbeiter auch sehr ernst genommen wird und sich das Missverständnis in der Regel von allein auflöst. Vielleicht würden gewisse Massnahmen dazu verhelfen, dass es erst gar nicht zu solchen Missverständnissen kommen kann. Beispielsweise die Kommunikationspfade optimieren.
Man hat alles was man für die Arbeit benötigt und falls nicht, kann man es einfordern. Es sind viele Prozesse klar definiert und trotzdem hat man grosse Entscheidungsfreiheit innerhalb des Teams.
Es gibt in jedem Unternehmen Potential Luft nach oben, so auch bei diesem Arbeitgeber. Jedoch versickern diese Anliegen nicht im Treibsand, sondern werden an den entsprechenden Meetings angesprochen und an die richtigen Stellen adressiert. Die Hirarchie ist sehr flach gestaltet, was aus meiner Sicht zur besseren Kommunikation führt.
Alt oder jung, Mann oder Frau, interner oder externer Mitarbeiter ich konnte keine Unterschiede im Umgang feststellen. Man geht mit viel Respekt miteinander um und es wird niemand speziell gut oder schlecht behandelt. Es kommt jeder zu Wort und es wird einem zugehört.
Nach 2,5 Jahren durfte ich an einigen interessanten Arbeiten mitwirken, jedoch gibt es auch Tasks, die weniger Spass machen und teilweise mühsam sein können. Man ist dann froh, wenn solche Tasks fertig werden und man sie erfolgreich abschliessen kann. Denke das ist bei allen Arbeitgebern so.
So verdient kununu Geld.