Toxische Führungskultur, Ellenbogenmentalität und mangelnde Transparenz.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Tatsächlich gar nichts. Bin nur ausgehärtet dadurch aber das liegt wohl an meiner Resilienz. Führungskräfte schulen & überprüfen: Besetzung von Leitungspositionen nach nachweisbarer Fach- und Führungskompetenz statt nach Vitamin B. Verbindliche Fehlerkultur etablieren: Beseitigung der Schuldzuweisungskultur im Schichtbetrieb durch transparente Prozesse.
Unabhängige Anlaufstellen schaffen: Effektive Kontrolle von Zeiterfassungen und Schutz vor Willkür durch Vorgesetzte.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Die Neidkultur. Dass extrem viele Quereinsteiger aufsteigen weil sie gut das dreckige Spiel mitspielen. Das Schichtsystem ist organisatorisch mangelhaft abgestimmt und führt zusammen mit dem ständigen Druck im Team zu einer enormen mentalen Belastung. Erholung oder eine verlässliche Planung sind unter diesen Umständen nur schwer möglich. Dass so viele inkompetente die Führung übernehmen ist nur noch lächerlich für so ein Großkonzern.
Verbesserungsvorschläge
Stellt Leute ein, die etwas drauf haben. Und nicht nur Loyal und ungewisse sind.
Arbeitsatmosphäre
Die Atmosphäre habe ich als extrem belastend und von Misstrauen geprägt wahrgenommen. Statt eines gemeinsamen Miteinanders herrscht in vielen Bereichen eine Ausgrenzungs- und Neidkultur. Das Arbeitsklima ist stark davon beeinflusst, dass eigene Fehler vertuscht und stattdessen schwächeren oder neuen Mitarbeitenden zugeschoben werden. Wenn man etwas zwischen den Schultern hat wird man sofort ausgegrenzt weil das gegen die Religion des Ungewissens was auf dem ganzen Areal herrscht. Die benutzen ihr Wissen um neue Mitarbeitern in Sackgassen zu stecken. Vorgesetzte waren extrem vulgär leider. Bin froh dass ich aus dem Sumpf endlich raus bin.
Gehalt/Benefits
Ständig abzocke mit den Arbeitsstunden. Einfach hoffnungslos. Nach außen wird oft Kollegialität vorgespielt, in der Praxis habe ich im Schichtbetrieb jedoch eine ausgeprägte Ellenbogenmentalität erlebt. Anstatt einander zu unterstützen, wird Unwissenheit anderer ausgenutzt oder es werden Situationen provoziert, die zu Fehlern führen. Verlässliches Teamwork ist unter diesen Bedingungen kaum möglich.
Arbeitsbedingungen
Man darf das Werksgelände auch bei 12 Stunden Schichten nicht verlassen. Man wird gezwungen Sachen zu machen, als ob man im Militär sei während andere Gleichgesinnte oder Frauen wie Freunde behandelt werden.
Gleichberechtigung
Ältere Kollegen sind unhöflich und arrogant. Die Informationspolitik ist stark von „Herrschaftswissen“ geprägt: Relevantes Wissen wird zurückgehalten, um die eigene Position zu sichern und andere gezielt unter Druck zu setzen. Sachliche Argumente zählen wenig. In meiner Wahrnehmung werden Führungspositionen nicht primär nach Fach- oder Sozialkompetenz besetzt, sondern stark über („Vitamin B“) vergeben.