Lonza schafft es, hohe Ziele zu setzen und gleichzeitig die Work-Life-Balance zu senken.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Die Punkte sind eher schwer zu finden... Wachstum, interessante Zukunftsaussichten, Kollegen
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Kommunikation, Work Life Balance
Verbesserungsvorschläge
Kommunikation verbessern (stark), undercover CEO würde unserem sicher nicht schaden, Mitarbeiter zufriedenstellen und dann kommt automatisch mehr Leistung
Arbeitsatmosphäre
Hat sich in den letzten Monaten verschlechtert. Mehr Druck, mehr Leistung, mit weniger Ressourcen. Ziele wurden zu optimistisch gesetzt und sollen irgendwie durchgedrückt werden.
Image
Durch die letzten Kürzungen von Benefits reden alle Mitarbeiter nur schlecht über die Firma. Viele sind sich schon am überlegen, ob sie nicht eine andere Firma sich suchen wollen. Klar, Lonza hat andere gute Benefits, aber die werden eher rege genutzt.
Work-Life-Balance
Nach Streichung von Home Office und Work From Anywhere zeigt das Unternehmen, dass ihm Work Life Balance und Rücksicht auf die Familie und den Mitarbeiter nicht geschaut wird. Man wird von Fern und Nah mit den tollen Benefits angelockt, Well-Being wird gross geschrieben und dann wird es 2 Jahre später gestrichen. Begründung warum kam nie, man mache was der Markt mache. Dies wird Lonza zu einem sehr unattraktiven Arbeitgeber machen, was sich in 2-3 Jahren zeigen wird mit erschwertem Talent-Recruitment und Talent-Retention.
Karriere/Weiterbildung
Man muss sich selbst darum bemühen, wenn man Weiterbildungen machen will. Karriere ist eher schwer, weil je nach Ausbildung und Struktur der Organisation, muss jemand den Posten abgeben, dass man überhaupt noch eine Karrierechancen hat.
Gehalt/Benefits
Ab Managerlevel kann man mit einem PhD sich zufrieden geben, darunter nicht. Da hätte man besser eine Maurerlehre gemacht und sich dann auf dem Bau hochgearbeitet. Dann hätte man mehr Lohn in kürzerer Zeit erreicht.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Lonza ist zwar bemüht, sich für die Umwelt einzustzzen. Versucht den Wasserkonsum zu reduzieren, die Prozesse werden optimiert um die Abfäll zu minimieren und den Ertrag zu steigern. Jedoch wird dies alles mit sehr fragwürdigen Vorschriften von den Behörden, von Audits, oder intern oft wieder neutralisiert.
Kollegenzusammenhalt
Kann je nach Team abweichen. Aber nach meiner Erfahrung ist der Kollegenzusammenhalt.
Umgang mit älteren Kollegen
Mit dem neusten Projekt von Lonza wurde gerade einem Mitarbeiter, welcher über 30 Jahre in der Firma ist, gekündigt. Begründung: Stelle wird nach Indien verschoben. Der Mitarbeiter muss sich nun selbstständig nach einer Stelle in der Firma umsehen. Sicher ein Randbeispiel, aber zeigt doch, wie sie mit älteren Kollegen umgehen kann.
Vorgesetztenverhalten
Direkte Vorgesetzte sind sehr kompetent, versuchen ihren Mitarbeitern zu schauen und entgegen zu kommen. Das upper Management ist zu weit weg vom Tagesgeschäft und treffen dem entsprechend Entscheidungen.
Arbeitsbedingungen
Es wird mehr verlangt, in kürzerer Zeit, mit weniger Ressourcen. Das Management steckt hohe Ziele, weiss jedoch nicht wie man sie umsetzt. Diese Aufgabe wird der unteren Schicht übergeben. Die Software ist durchgehend schlecht, funktioniert kaum oder langsam. Neue Software wird eingeführt, funktioniert z.T. noch schlechter. Es könnte definitiv besser sein.
Kommunikation
Kommunikation gibt es bei Lonza nicht. Man kann Lonza als Beispiel nehmen, wie man Kommunikation nicht machen sollte. Man erfährt alles früher durch Zeitung oder Gossip. Wenn etwas kommuniziert wird, dann wird es extrem schlecht kommuniziert.
Gleichberechtigung
Es wird zwar immer gross geschrieben, aber Frauen haben es z.T. immer noch schwieriger an Stellen zu kommen, vor allem im gebärfreudigen Alter. Und jetzt mit den neuen Home Office Bedingungen, werden Alleinerziehende und auch Familien ohne Verwandte stark benachteiligt.
Interessante Aufgaben
Es ist eine grosse Firma, die alle Prozesse versucht zu optimieren und standardisieren, dies noch im GMP Umfeld. Entsprechend sind die Aufgaben sehr langweilig.