Basierend auf von Mitarbeiter:innen seit Oktober 2025. Alle Informationen findest du hier.
Zuletzt aktualisiert am 1.9.2026
Das Profil von Migros weist eine gemischte Gesamtbewertung auf. Besonders kritisch sehen Mitarbeiter:innen die Vergütung: Löhne im Verkauf gelten als zu niedrig, Sozialleistungen wurden abgebaut, und das Gehalt stagniert laut einigen Bewertungen seit Jahren. Lediglich der Pensionskassenbeitrag und Migros-Gutscheine werden positiv erwähnt.
Das Vorgesetztenverhalten wird ebenfalls negativ bewertet. Führungskräfte werden häufig als wenig kompetent beschrieben, Beförderungen sollen öfter auf Beziehungen als auf Leistung basieren – ein Muster, das sich auch bei den Karrieremöglichkeiten zeigt. Die Work-Life-Balance bereitet ebenfalls Sorgen: Arbeitstage von bis zu 12 Stunden und lange Präsenzzeiten werden mehrfach kritisiert. Die Arbeitsatmosphäre leidet laut Bewertungen unter Personalabbau und mangelhafter Kommunikatio...
Zusammenfassung nach Kategorie
Die Bewertungen zur Vergütung bei Migros fallen negativ aus. Verkaufsmitarbeiter:innen fühlen sich unterbezahlt, und einige berichten, dass das Gehalt seit Jahren stagniert und an die aktuelle Lage angepasst werden müsste. Kritisch sehen manche Nutzer:innen auch, dass leistungsstarke Mitarbeiter:innen nicht entsprechend entlohnt werden und nur Filialleiter:innen sowie höhere Führungskräfte ein angemessenes Einkommen erzielen.
Sozialleistungen wie der Pensionsfonds, ein Fahrtkostenzuschuss und Cumulus-Punkte werden zwar noch als positive Aspekte erwähnt, jedoch berichten einige Nutzer:innen von Kürzungen in diesem Bereich. Wenige Bewertungen stufen das Gehalt als für den Detailhandel durchschnittlich ein und nennen das 13. Monatsgehalt sowie regelmäßige Migros-Gutscheine als Pluspunkte. Diese positiveren Einschätzungen stehen jedoch klar im Widerspruch zur Mehrheit der Rückmeldungen, die die Entlohnung als unzureichend bewerten.
Die Arbeitsatmosphäre bei Migros wird von den Nutzer:innen gemischt bewertet. Während die Gesamtstimmung aller Bewertungen ausgeglichen ist, fallen die schriftlichen Bewertungen deutlich kritischer aus. Einige Nutzer:innen bemängeln Personalabbau, der zu einer minimalen Besetzung führt und die Belegschaft belastet. Zudem wird das Klima in manchen Bereichen als schwierig beschrieben, geprägt von Grüppchen und Klatsch. Kritik richtet sich auch an Vorgesetzte, denen es nach Meinung einiger Mitarbeiter:innen an Kompetenz mangelt und die ihre Positionen vermeintlich durch Beziehungen erlangt haben. Gleichzeitig beschreiben einige Bewertungen die regulären Kolleg:innen als freundlich und umgänglich. Weitere Stimmen äußern sich allgemein unzufrieden mit der aktuellen Entwicklung im Unternehmen und empfinden den Umgangston seitens der Führung als belastend.
Die Kommunikation bei Migros wird von den Nutzer:innen gemischt bewertet. Auf der positiven Seite erwähnen wenige, dass operative Hilfsmittel – etwa bei Migros Aare – gut informieren, und einer/eine Nutzer:in empfindet die Informationsflut sogar als fast zu viel des Guten. Negative Stimmen überwiegen jedoch in den schriftlichen Bewertungen: Der Informationsfluss von der Zentrale zu den Filialen funktioniert nach Ansicht einiger Nutzer:innen nicht reibungslos, und die Kommunikation verläuft häufig rein digital, während persönliche Interaktionen kaum stattfinden oder kritisiert werden. Wenige Nutzer:innen schildern zudem eine kaum vorhandene Kommunikationskultur, und ein konkretes Beispiel beschreibt, wie ein/eine Vorgesetzte:r sofortiges Verständnis eines komplexen Evakuierungskonzepts einforderte – ohne ausreichende Vorbereitung der Mitarbeiter:innen.
Bei Migros fällt das Bild zur Karriere und Weiterbildung gemischt aus. Einige Nutzer:innen berichten positiv: Weiterbildungen seien mit persönlichem Einsatz möglich, CZV-Kurse würden übernommen, und wer Leistung zeige, könne vorankommen. Auch Führungspositionen seien vergleichsweise schnell erreichbar, insbesondere für sogenannte „Migros-Kinder".
Dem stehen kritische Stimmen gegenüber, die den schriftlichen Bewertungen zufolge überwiegen. Einige Nutzer:innen bemängeln, dass interne Kurse zu langen Wartezeiten bei Beförderungen führen, während Beziehungen schnelle, aber praxisferne Aufstiege ermöglichen sollen. Zudem werden interne Qualifikationen als wenig aussagekräftig beschrieben und Beförderungsversprechen häufig nicht eingehalten. Die Gesamtbewertung – unter Einbezug aller Bewertungen – fällt ausgeglichen aus, was auf eine spürbare Diskrepanz zwischen den Erfahrungen einzelner Mitarbeiter:innen hindeutet.
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