Anfangs war noch alles gut :-)
Gut am Arbeitgeber finde ich
das Sommerfest und das Weihnachtsessen.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Ich glaube die Punkte oben reichen aus als Antwort?
Verbesserungsvorschläge
Kader dort einsetzen, wo sie auch Ahnung haben – Kundendienst? Ich sag nur mal der Service Level. (der ist seit Jahren gleich schlecht).
• Beim Online-Shop sage ich mal lieber nichts, sonst wird die Liste zu lang.
• Marketing läuft eigentlich gut, immerhin.
• Einkauf? Naja Dort weiss ich ehrlich gesagt nicht, wo ich anfangen sollte. Mit der neuen Leitung könnte es besser werden – hoffen wir’s.
• Generell: Beförderungen sollten nach Leistung und Eignung erfolgen, nicht nach dem Prinzip „wer grad schnell gebraucht wird“. Genau deshalb sitzen viele nicht am richtigen Ort.
• Vor allem: Die Leute, die es wirklich verdient hätten, gehen leer aus. Und die, die kaum etwas beitragen, landen am Ende in den besseren Positionen. We love!
Und zu guter letzt, es gibt 0 Benefits. Yeyyyyyyyy
Arbeitsatmosphäre
Solange man keinen Wert auf Wertschätzung legt und Freude daran hat, die Arbeit von drei Leuten gleichzeitig zu erledigen, fühlt man sich hier pudelwohl. Wer Motivation sucht, darf sie bitte selbst von zuhause mitbringen – im Büro ist sie selten anzutreffen.
Kommunikation
Manchmal gibt es Infos rechtzeitig, manchmal erfährt man wichtige Dinge zufällig beim Kaffeeholen. Das ist wohl das firmeneigene „Überraschungsmanagement“.
Kollegenzusammenhalt
Die Kollegen sind das Rückgrat des Ganzen.
Work-Life-Balance
Work: viel. Life: wenig. Balance: kippt. Wer Überstunden als Hobby mag, ist hier richtig – vor allem, wenn man gleich die Arbeit von drei Leuten übernehmen darf. (Natürlich nicht alle trifft das. Raten wir mal: 1–2–3 Leute, die zufällig im Kader (nicht alle davon) sitzen und bestens aufgestellt sind, gehören eher nicht dazu.)
Vorgesetztenverhalten
Es ist nicht so, dass alles schlecht wäre – man hat schon das Gefühl, dass Führung da ist. Aber: Fairness sieht anders aus. Mitarbeiter, die alles geben, bleiben unsichtbar. Wer dagegen ohne ChatGBT nicht mal Mails schreiben kann und sich eher durchmogelt, kassiert Lob, Chancen und Extras. Leistung zählt hier nicht unbedingt – und genau das macht es bitter.
Interessante Aufgaben
Abwechslung gibt’s genug – so viel, dass man oft Aufgaben übernimmt, die gar nicht zum Job gehören. Man könnte fast meinen, Stellenprofile sind hier nur Deko.
Gleichberechtigung
Manchmal zählt weniger die Leistung, sondern wie man sich verkauft. Wer still arbeitet und sich auf Inhalte konzentriert, bleibt schnell unsichtbar.
Umgang mit älteren Kollegen
Gut.
Arbeitsbedingungen
Naja.
Gehalt/Benefits
Ein echter Klassiker: Wer alles gibt, immer lächelt, Kollegen motiviert und mehr Aufgaben übernimmt, als auf der Stellenbeschreibung steht, bekommt am Ende die gleiche Leier: „Da sind noch 1–2 Punkte nicht perfekt, deswegen keine Anpassung.“ Klingt fast wie eine Endlosschleife. Gleichzeitig gönnt man sich im Kader Conventions im 5-Sterne-Stil, mit Wellness, gutem Essen und edlem Wein – bezahlt aus demselben Topf, aus dem unten dann angeblich nichts übrig bleibt. Bonuszahlungen und Firmenautos gibt es natürlich auch – bloss nicht für die, die täglich den Laden am Laufen halten. Ironisch? Nein, Realität.
Image
Das öffentliche Bild ist modern, frisch und dynamisch – innen wirkt es jedoch oft wie ein schlecht zusammengebautes Möbelstück: von weitem chic, aber bei näherem Hinsehen wackelt es an allen Ecken.
Karriere/Weiterbildung
Aufstiegsmöglichkeiten fühlen sich eher nach Zufall als nach System an. Weiterbildung ist Eigeninitiative – offiziell gefördert wird gar nichts und niemand.