Schlechteste Arbeitserfahrung meines Lebens.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Das es einen Laden gab, wo man günstiger Dinge kaufen konnte. Mitarbeiter-Rabatt in den Müller Filialen.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Das jener erwähnte Laden nur am Anfang meiner Zeit offen war, und danach nicht mehr. Man schmiss die Dinge lieber weg als sie den Mitarbeiter zu verkaufen.
Das Arbeitsklima. Das man quasi kein Wort mit seinen Kollegen wechseln durfte. Der enorme, konstante Leistungsdruck (Jeder muss genau gleich gut sein wie der andere, unabhängig eigener individueller Fähigkeiten). Die herablassende Art der Vorgesetzten.
Verbesserungsvorschläge
Vielleicht mal in der Neuzeit ankommen, und nicht denken, das die Firma das Mass aller Dinge ist.
Arbeitsatmosphäre
Es herrscht enorm viel Druck, regelmässig Überstunden. Jede Arbeit die man macht wird nach Zeit gemessen, wenn man 1-2 Mal nicht im Rahmen ist darf man im Büro antraben, auch bei Fehlern (Gesprächsnotiz). Fühlte mich mehr als eine Nummer weder als geschätzter, individueller Mitarbeiter.
Image
Ich denke, dass das gegen aussen gezeigte Image bei weitem nicht das ist, was man erlebt, wenn man als Logistiker hinter den Kulissen arbeitet. Habe mich vom Image bei meiner Einstellung einlullen lassen, und wurde schon sehr bald eines besseren belehrt.
Work-Life-Balance
Da es fast jeden Tag Überstunden gab, empfand ich sie als eher schlecht.
Karriere/Weiterbildung
Keine, wenn man seinen Chefen gegenüber nicht absolut unterwürfig ist.
Gehalt/Benefits
Der Grundlohn war für mich in Ordnung. Es gab Möglichkeiten für Bonuszahlungen wenn man schnell und fehlerfrei rüstete, welches jedoch nur eine Handvoll von 50 Mitarbeiter im Lager regelmässig erreichen konnte. Wie das ausgerechnet wurde, ist für den Mitarbeiter nicht ersichtlich.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Liegt im Rahmen, man arbeitet daran.
Kollegenzusammenhalt
Die Kollegen sind zum grossen Teil nett. Die Kollegialität lässt jedoch zu wünschen übrig, da jeder nur für sich schaut, aus Angst, seine Leistung könnte sonst nicht gut genung sein und das daraus folgend persönliche Konsequenzen erfolgen.
Vorgesetztenverhalten
Höflich, jedoch herablassend. Man weiss nie genau woran man bei seinen Vorgestzten ist. Bei Unzufriedenheit wurde einem regelmässig gesagt, das wenn es jemandem nicht passe, dort die Türe sei, und das schon 20 andere auf die (eigene) Stelle warten würden.
Arbeitsbedingungen
Die Halle ist top, modern eingerichtet, und lichtdurchflutet. Einer der einzigen positven Aspekte die ich nennen kann.
Kommunikation
Dürftig.
Gleichberechtigung
Einigermassen im Rahmen.
Interessante Aufgaben
Kommissionieren, einlagern, Entsorgung, und allgemeine Reinigungen. Dies in wöchentlichem Wechsel.