63 Bewertungen von Bewerbern kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
63 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 4,5 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.


kununu Prüfprozess
63 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 4,5 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Noser im Allgemeinen hat einen guten Ruf in der IT Branche, es gibt sowohl interne Projekte als auch externe, d.h. Personalverleih. Ich hatte bereits zweimal auf verschiedenen Stationen mit Noser-Kollegen zu tun, und hatte immer einen wirklich guten Eindruck.
Tip: Nach meinem Dafürhalten sind Kundeneinsätze (Verleih) insofern problematisch, da man sich sein Ziel meist nicht aussuchen kann. Ganz wichtig für Nichtschweizer: in der Schweiz will man unter keinen Umständen anecken (sagten mir viele Schweizer und man merkt es auch), d.h. im Vorstellungsgespräch erwartet Noser auf die Frage, was man macht, wenn der Kunde eine technisch problematischen Wunsch hat, und man eine bessere Umsetzung zum Erreichen desselben Ziels VORSCHLAGEN könnte, dass man GENAU DAS EBEN NICHT MACHT. Ich weiß nicht, ob das nur ein „Gesetz“ für Nichtschweizer ist, oder das auch für Schweizer generell gilt, aber da Schweizer um Gottes Willen nicht anecken wollen, ist es sicherlich grundsätzlich so, und man schweigt wohl besser, bedankt sich artig und macht immer das, was von einem verlangt wird, auch wenn Auswüchse unsinnigsten Micromanagements sind, den Alltag schwer zu ertragen macht, oder z.B. die angeordneten Handlungen den internen Schulungen widersprechen.
Keinerlei Umstellungsprobleme: werden sich z.B. für Österreicher, Deutsche und Engländer ergeben was den Absolutheitsanspruch, den erzieherischen Furor und die Parolen angeht, mit dem man sich hier konfrontiert sieht. Beides geht hier allerdings nicht von der Regierung und ihren NGOs aus, sondern von der Bevölkerung selbst. Ich dachte früher, das ist die sogenannte Flucht ins Private, aber da beides auf breiter Front getragen wird, scheint es eher ein Schweizer Spezifikum zu sein. Leider habe ich noch nicht begriffen, wie das alles mit einer veritablen Demokratie zusammenpasst, wenn Einheitsdenken, Gruppenmoral und kuratierte Öffentlichkeit vorherrschen, aber meine Assimilation ist ja auch noch nicht abgeschlossen, vielleicht weiß ich später mehr.
Umstellungsprobleme: Deutschschweizer werden wirklich sehr schnell zum giftigen Seeigel, sobald man Ansätze von Individualismus zeigt (agree to disagree ist ein no go, Nicht-Deutschschweizer Tastaturlayout, einen der vielen Deutschschweizer Dialekte nicht sprechen können + sie nicht als Sprache zu bezeichnen obwohl Bücher/Dokumente hierzu nicht existent + Sprachwissenschaftler es auch so sehen, gut gemeinte uneigentliche Rede, konstruktives Interesse an abweichenden Meinungen + Ideen + Perspektiven sowie abwägenden Diskussionen, wenn man z.B. Alternativlosigkeit nicht überzeugend findet, aber auch ganz generell Nicht-Schweizer Einflüsse). Nach meiner Beobachtung in mehreren Software-Abteilungen in der Deutschschweiz ist das gängige Verhalten der U50 tatsächlich das eines gehorsamen und beflissenen Untertans ohne sichtbar eigene Meinung (ist wahrscheinlich nicht nur auf die Software-Abteilungen beschränkt). Weiterhin lachen Deutschschweizer in der Regel nicht und zeigen keinerlei Humor, denn das gilt als unprofessionell. Und Schweizer sind wirklich immer professionell. Interessanterweise fehlt eine starke Führung, wie in anderen kollektivistischen Gesellschaften, z.B. China oder Japan. Vielleicht ist die Schweiz das gesellschaftliche Pendant eines Blobs (im biologischen Sinne, nicht bzgl. DBs). Sieht man sich außerstande, seine Individualität und Wurzeln gänzlich abzuwerfen (format C:), und sich kollektivistisch zu geben, dann sollte man versuchen im Vor-Ort-Einsatz beim Kunden mehr mit Nichtschweizern zusammenzuarbeiten. Einfach aus dem Grunde heraus, damit man bei seiner eigenen Firma und dem Kunden als zukünftiger Schweizer kein track record im Anecken hat. Ich denke für notorische Mitläufer/Konformisten und Opportunisten ist die Schweiz perfekt, für Freigeister eher eine enge Kammer, in der man sich nicht einmal mehr drehen kann. Ein Elon Musk wäre nie Schweizer, weil zu idiosynkratisch.
Ich war leider nie zu Besuch in der Sowjetunion (ich bin immer noch fasziniert), denke aber, dass der Großteil der Deutschschweizer die besseren Sowjetbürger gewesen wären.
Was machen wir bei Zielvorstellungen, die mit suboptimalen Umsetzungswünschen einhergehen? Ich dachte, man weist einmal höflich-sachlich darauf hin, dass eine bessere Alternative machbar ist, und wenn der Kunde stur bleibt, dann bitte. Aber: nein. Antwort hätte sein sollen: alles machen, was der Kunde will. Ich denke da konkret an copy and paste Code-Haufen. Naja, wenn's gut bezahlt wird.
Keine Anmerkungen
Finde es selbst heraus :)
Neues Gebäude in Bad Ragaz sofort.
Weiter so
Salärstruktur überdenken - dann kann man auch erfahrene MA einstellen die länger im Unternehmen verbleiben
Beim ersten Gespräch habe ich es sehr geschätzt, dass man sich neben Fragen an mich auch viel Zeit genommen hat, Noser Engineering zu präsentieren. Auch mir wurde Raum gegeben meine Fragen anzubringen. Die Interviews habe ich so erlebt, dass der Fokus immer auf dem Menschen liegt und stark darauf geschaut wird, dass nur Personen angestellt, die mit Ihrer Persönlichkeits ins Team und die Stelle passen. Der Bewerbungsprozess war jederzeit transparent und kommunizierte Termine wurden eingehalten.
So verdient kununu Geld.