„Mitarbeiterfreundliche Apotheke“ —Schöne Theorie, schwierige Praxis
Verbesserungsvorschläge
Unser Beruf in der Apotheke basiert auf Kundenbindung und vertrauen zum Fachpersonal. Ich würde BENU ans Herz legen gute Arbeitsbedingungen für die Mitarbeiter in der Praxis umzusetzen, denn es liegt in BENU‘s Interesse dass dem Kunden zufriedene, engagierte Mitarbeiter gegenüber stehen. Vertrauen muss nicht nur zwischen Kunden und Mitarbeitern aufgebaut werden, sondern auch zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer.
Mein Verbessungsvorschlag wäre es dass BENU ihre eigene Verantwortung in Bezug auf das Wohl ihrer Mitarbeitenden wahrnimmt.
Arbeitsatmosphäre
Die Arbeitsatmosphäre ist von sehr hohen Anforderungen geprägt. Wertschätzung bleibt leider aus, stattdessen dominiert häufig Kritik. Viele Mitarbeitende wirken überlastet und stehen kurz vor dem Limit. Positiv hervorzuheben ist einzig der Zusammenhalt im Team, der den Arbeitsalltag erträglicher macht.
Work-Life-Balance
Die Anforderungen sind so hoch, dass Mitarbeitende sich dauerhaft überlasten müssten, um ihnen gerecht zu werden. Nach den strengen Arbeitstagen bleibt kaum Energie für das Privatleben, und die freie Zeit reicht nicht aus, um sich zu erholen. Wer sein Arbeitstempo auf ein gesundes Maß reduziert, sieht sich verstärkter Kritik – teils fast schon Drohungen – ausgesetzt.
Kollegenzusammenhalt
Das Kernteam hat sich stets gegenseitig unterstützt und füreinander eingesetzt. Man hat aufeinander geschaut, Informationen weitergegeben, sich gegenseitig aufgebaut sowie die Arbeit sinnvoll aufgeteilt und gut aufeinander abgestimmt.
Vorgesetztenverhalten
Von Seiten der direkten Vorgesetzten wie auch der oberen Führungsebene dominiert Kritik – auch in Bereichen, in denen die eigenen Vorgaben unzureichend erfüllt werden. Anliegen, Wünsche oder Beschwerden der Mitarbeitenden stoßen meist auf taube Ohren. Mitarbeitende fühlen sich klein gemacht und nicht ernst genommen. Wertschätzung und Verständnis sind weder in Worten noch in Taten erkennbar; Gewinn und Effizienz scheinen klar vor dem Wohl der Mitarbeitenden zu stehen.
Kommunikation
Die Kommunikation von Seiten der Geschäftsleitung und der Zentrale ist unzureichend – wichtige Informationen erfolgen verspätet oder gar nicht. Positiv ist, dass sich die Mitarbeitenden im Alltag gegenseitig zuverlässig informieren. Eine Ausnahme bildet die direkte Vorgesetzte.
Interessante Aufgaben
Der Beruf an sich ist abwechslungsreich und bietet eine Vielzahl interessanter Aufgaben. Besonders der Kundenkontakt sowie die Zusammenarbeit im Team sind grundsätzlich sehr bereichernd und machen Freude.