Anstellung als Zeitungsverträgerin
Gut am Arbeitgeber finde ich
- sinnvolle gesellschaftliche Aufgabe
- schöne Beschäftigung
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
- Es wurde extrem Druck aufgesetzt, die Route doch in der vorgegebenen Zeit zu schaffen, obwohl dies ganz klar nicht machbar war. Dann wurde mit der Kündigung gedroht.
Verbesserungsvorschläge
- mehr auf Mitarbeiterinnen eingehen, wenn diese rückmelden, dass die eingeplante Zeit zu kurz ist und die Route mehr Zeit in Anspruch nimmt
Arbeitsatmosphäre
Das Zeitungen vertragen am Morgen hat Spass gemacht
Image
Man ist stolz darauf, einen gesellschaftlichen Auftrag zu erfüllen.
Work-Life-Balance
Nach dem Zeitungen vertragen konnte man den Tag für sich nutzen
Karriere/Weiterbildung
Keine Weiterbildungsmöglichkeiten
Gehalt/Benefits
Pro Stunde erhält man Fr. 19, was nicht einmal dem Mindestlohn entspricht.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Es wurde ständig davon geredet, dass Elektrotöffs schneller seien. Dies ist jedoch nicht umweltverträglich. Ein E-Bike ist effizient und auch umweltverträglich.
Kollegenzusammenhalt
Die Kollegin war hilfsbereit und nett
Umgang mit älteren Kollegen
Es wurde nur auf Schnelligkeit geachtet. Dass ältere Kolleg*innen besser und schneller lesen können, war nicht relevant.
Vorgesetztenverhalten
Der Vorgesetzte machte nur Druck und ging nicht auf Rückmeldungen, wie das die Tour nicht in der kurzen Zeit schaffbar sei, ein
Arbeitsbedingungen
Abgesehen davon, dass ständig Druck ausgeübt wurde, waren die Arbeitsbedingungen gut.
Kommunikation
Der Chef war teilweise sehr unfreundlich
Gleichberechtigung
Ich hatte das Gefühl, dass manche Angestellte, die ein motorisiertes Fahrzeug hatten (Ich war mit dem Elektrovelo unterwegs) bevorzugt wurden
Interessante Aufgaben
Das Zeitungen vertragen ist eine wichtige Aufgabe und man sieht die Umgebung dabei