Basierend auf von Mitarbeiter:innen seit November 2025. Alle Informationen findest du hier.
Zuletzt aktualisiert am 1.9.2026
Die Psychiatrie St.Gallen erhält ein gemischtes Bild: Das Gesamturteil der Bewertungen fällt ausgeglichen aus, mit deutlichen Stärken im Teamgefüge, aber spürbaren Schwächen in Führung und Kommunikation.
Der Kollegenzusammenhalt auf Stationsebene gilt als besonders positiv und trägt laut Bewertungen wesentlich zur Mitarbeiterbindung bei. Ebenso schätzen Mitarbeiter:innen die abwechslungsreichen Aufgaben. Die Kommunikation hingegen wird kritisch bewertet: Entscheidungen werden häufig ohne Einbezug der Basis getroffen, Informationen kommen zu spät oder widersprüchlich an. Seit einer Fusion verstärken sich diese Probleme, da Zuständigkeiten unklar blieben und Führungswechsel häufig aufeinanderfolgen. Vorgesetzte auf direkter Ebene erhalten zwar positive Rückmeldungen, das höhere Management wird jedoch als wenig transp...
Zusammenfassung nach Kategorie
Die Kommunikation bei Psychiatrie St.Gallen wird von den Nutzer:innen mehrheitlich kritisch bewertet. Viele bemängeln, dass Informationen zu spät oder gar nicht weitergegeben werden und sich Anweisungen häufig widersprechen. Mitarbeiter:innen an der Basis fühlen sich oft von wichtigen Entscheidungen ausgeschlossen, die dadurch schwer umsetzbar sind. Einige berichten von unklaren Verantwortlichkeiten, langwierigen Prozessen und einer fehlenden Offenheit im Austausch. Auch wird kritisiert, dass trotz regelmäßiger Mitarbeiterbefragungen kaum Kommunikation von oben nach unten stattfindet und gemachte Versprechen wenig mit dem tatsächlichen Arbeitsalltag gemein haben.
Wenige Nutzer:innen äußern sich positiv: Sie heben hervor, dass wichtige Informationen über E-Mails und SharePoint zugänglich sind und Leistungen der Mitarbeiter:innen öffentlich anerkannt werden. Die Kommunikation innerhalb einzelner Stationen wird ebenfalls als gut empfunden, jedoch steht dies im Kontrast zur übergeordneten Unternehmenskommunikation, die deutlich verbesserungswürdig erscheint.
Die Work-Life-Balance bei Psychiatrie St.Gallen wird von den Nutzer:innen gemischt, aber eher ausgeglichen bewertet. Besonders positiv heben viele die Flexibilität hervor: Urlaub lässt sich unkompliziert planen, kurzfristige Freistellungen werden berücksichtigt, und die Arbeitszeiten gelten als familienfreundlich. Einige Bewertungen betonen, dass die Dienstplanung Spielraum bietet und Vorgesetzte aktiv zur Verbesserung der Work-Life-Balance beigetragen haben.
Auf der anderen Seite erwähnen wenige Nutzer:innen kritische Aspekte: Erhöhte Bereitschaftsdienste belasten die Balance spürbar, und Personalengpässe durch veränderte Klientel sowie fehlende Vertretungen erschweren die Situation. Zudem äußern manche Unsicherheit darüber, ob die derzeit gute Situation unter neuen Führungskräften bestehen bleibt. Insgesamt überwiegt jedoch der Eindruck, dass die Work-Life-Balance für viele Mitarbeiter:innen funktioniert.
Die Arbeitsatmosphäre bei Psychiatrie St.Gallen wird von den Nutzer:innen gemischt bewertet. Innerhalb einzelner Stationen beschreiben einige Mitarbeiter:innen das Klima als gut und familiär, während die standortübergreifende Zusammenarbeit als schwieriger gilt. Negativ fällt auf, dass die Atmosphäre von oben vorgegeben wird und Einwände aus der Belegschaft häufig keine Berücksichtigung finden. Einige Nutzer:innen berichten von allgemeinem Stress und einem zunehmend unpersönlichen Umfeld. Auch Lob und Wertschätzung kommen laut wenigen Bewertungen kaum vor, sofern Vorgesetzte dies nicht aktiv einfordern.
Veränderungen im oberen Management sorgen zusätzlich für Unsicherheit, da neue Direktiven von unbekannten Vorgesetzten auf Unverständnis stoßen. Seit einer Fusion fühlt sich die südliche Klinik laut wenigen Nutzer:innen wie ein Anhängsel mit geringem Einfluss. Insgesamt ergibt sich ein ausgeglichenes Bild, hinter dem jedoch spürbare Spannungen rund um Machtverschiebungen und fehlende Mitbestimmung stehen.
Das Vorgesetztenverhalten bei Psychiatrie St.Gallen wird von Mitarbeiter:innen gemischt bewertet. Einige beschreiben die Zusammenarbeit mit direkten Vorgesetzten als wertschätzend und vertrauensvoll, wobei Führungskräfte als zugänglich und an der Arbeit ihrer Mitarbeiter:innen interessiert wahrgenommen werden.
Dem stehen jedoch deutlich kritischere Stimmen gegenüber. Mehrere Nutzer:innen bemängeln fehlende Einbindung der Mitarbeiter:innen sowie unklare Kommunikation seitens der Führungsebene. Besonders negativ fällt die Wahrnehmung des höheren Managements auf: Eine hohe Fluktuation nach einer Fusion, fehlende Erfahrung im Gesundheitswesen sowie eine als überheblich empfundene Haltung werden kritisiert. Zudem empfinden einige Mitarbeiter:innen die Priorisierung wirtschaftlicher Interessen gegenüber einem konstruktiven Umgang mit Fehlern als problematisch. Die Gesamtbewertung spiegelt diese Widersprüchlichkeit wider und bewegt sich im ausgeglichenen Bereich.
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