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Bewertung

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Gute Ansätze in der Westschweiz, enttäuschende Erfahrung in Zürich

1,5
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2025 bei QoQa Services SA in Zürich gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die Kolleg*innen und die offene, menschliche Unternehmenskultur in der Westschweiz (Bussigny). Dort war echtes Teamgefühl und Wertschätzung spürbar – das war eine wohltuende Ausnahme.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

-Respektloses und chaotisches Führungsverhalten in Zürich.

-Überforderung durch unrealistische Aufgabenverteilung.

-Schlechte Kommunikation und destruktives Feedback.

-Kein Raum für Mitgestaltung, Entwicklung oder Entlastung.

-Ungerechte Belastung und fehlende Transparenz.

Verbesserungsvorschläge

-Führungskultur in Zürich dringend überdenken – Respekt, Kommunikation auf Augenhöhe und professionelle Feedbackkultur einführen.

-Klare Prozesse schaffen, Aufgaben realistisch verteilen.

-Transparente Kommunikation und strukturierte Einarbeitung ermöglichen.

-Weiterbildungsmöglichkeiten schaffen und Mitarbeitende ernst nehmen.

-Die positive Kultur aus der Westschweiz als Vorbild nehmen – dort funktioniert es sichtbar besser.

Arbeitsatmosphäre

Die Atmosphäre war stark abhängig vom Standort. In der Westschweiz (Bussigny) habe ich eine respektvolle, offene Kultur erlebt – man begegnete sich auf Augenhöhe, und das Miteinander war herzlich. In Zürich hingegen war die Stimmung oft angespannt, geprägt von Misstrauen und Druck. Wertschätzung für Mitarbeitende war kaum spürbar.

Image

Das Image nach aussen wirkt besser als die Realität im Alltag – insbesondere, was Führung, Kommunikation und Arbeitsbedingungen betrifft.

Work-Life-Balance

Ich selbst musste keine Überstunden machen, habe aber miterlebt, dass viele Kolleg*innen regelmässig stark belastet waren und lange Arbeitstage hatten. Insgesamt war es ein ständiges Hin und Her zwischen Phasen mit zu viel Arbeit und solchen, in denen kaum etwas zu tun war – was zusätzlich für Verunsicherung und Unruhe sorgte. Eine gesunde Balance wirkte insgesamt wenig geplant oder gesteuert.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Das Thema Nachhaltigkeit oder soziales Engagement wurde nicht sichtbar kommuniziert oder gelebt. Es schien kein fester Bestandteil der Unternehmenskultur zu sein.

Karriere/Weiterbildung

Es gab keine erkennbare Möglichkeit zur beruflichen Entwicklung oder Weiterbildung. Das Thema schien keinerlei Priorität zu haben.

Kollegenzusammenhalt

Der Zusammenhalt unter den Kolleg*innen war stark abhängig vom Team. Teilweise gab es einzelne gute, unterstützende Personen, aber insgesamt war das Arbeitsklima eher distanziert und unangenehm. Besonders in Zürich fehlte es an echter Teamarbeit oder gegenseitiger Unterstützung.

Vorgesetztenverhalten

Das Verhalten der Vorgesetzten war insgesamt wenig professionell und respektvoll. Wichtige Informationen wurden häufig entweder nicht kommuniziert oder erst viel zu spät. In einer schwierigen Phase, in der Transparenz und Unterstützung gefragt gewesen wären, gab es keinerlei proaktive Kommunikation. Besonders enttäuschend war, dass während einer Krankheitsphase eine Entscheidung getroffen wurde, die mich ohne vorherige Kommunikation oder Klärung direkt betraf. Dies zeigte eine klare Missachtung der persönlichen Umstände und eine mangelnde Wertschätzung gegenüber den Mitarbeitenden.

Arbeitsbedingungen

Die Arbeitsbedingungen waren klar verbesserungswürdig. Strukturen fehlten, Arbeitsmittel waren teilweise unzureichend, und die Erwartungshaltung war nicht mit den Ressourcen abgestimmt. Das führte zu konstantem Stress und Frust.

Kommunikation

Die Kommunikation war insgesamt sehr schwach – ausser es ging um Zahlen. In diesem Bereich wurde klar und strukturiert kommuniziert, vermutlich weil es dort direkt messbare Ergebnisse gab. Alles andere wurde oft unklar, widersprüchlich oder gar nicht kommuniziert. Ausserhalb von Meetings war der Ton teilweise unnötig und respektlos – weder professionell noch zielführend. Offene, ehrliche Gespräche auf Augenhöhe waren selten.

Gehalt/Benefits

Das Gehalt war in Ordnung, aber keineswegs angemessen für die Arbeitsbelastung. Es entsprach nicht dem, was man für die ständig wechselnden Anforderungen und den Druck erwarten würde. Sozialleistungen waren vorhanden, aber insgesamt nicht ausreichend, um die Anforderungen an die Arbeitsbedingungen auszugleichen.

Gleichberechtigung

Es gab kein sichtbares Engagement für Diversität oder Gleichberechtigung. Besonders deutlich wurde das beim Umzug ins neue Büro, das nicht barrierefrei war – obwohl eine Person mit Behinderung im Team war. Dieses grundlegende Bedürfnis wurde schlicht übersehen. Das zeigt, dass Inklusion kein Thema ist, das aktiv mitgedacht oder umgesetzt wird. Eine klare, inklusive Haltung wäre hier dringend notwendig gewesen.

Interessante Aufgaben

Die Aufgaben selbst hätten interessant sein können – allerdings wurden sie durch Überforderung, fehlende Ressourcen und Chaos in der Umsetzung zur Belastung. Was theoretisch spannend war, wurde in der Praxis durch ständige Improvisation und Druck entwertet.

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Arbeitgeber-Kommentar

Salü,

Vielen Dank, dass du dir die Zeit genommen hast, deine Erfahrungen so ausführlich mit uns zu teilen. Es tut uns aufrichtig leid zu hören, dass dein Arbeitsalltag in unserem Zürcher Büro Anlass zu Frustration und Enttäuschung gegeben haben könnte.

Bei QoQa liegt uns ein respektvolles, kollegiales und förderndes Arbeitsumfeld sehr am Herzen. Deine Rückmeldungen, so schwer sie auch zu lesen sind, sind für uns sehr wertvoll und helfen uns dabei, mögliche Unterschiede zwischen unserem Anspruch und der tatsächlich erlebten Realität besser zu verstehen.

Die von dir angesprochenen Punkte in Bezug auf Kommunikation, Transparenz, Arbeitsorganisation und Wertschätzung nehmen wir sehr ernst. Uns ist es wichtig, eine einheitliche Unternehmenskultur in all unseren Teams zu leben, unabhängig vom Standort. Deine Hinweise zum Thema Leadership, Aufgabenverteilung und Unterstützung durch das Management nehmen wir so auf und verdienen unsere volle Aufmerksamkeit.

Bereits seit einigen Monaten arbeiten wir konkret daran, das Zuhören, die berufliche Entwicklung, Inklusion und das Wohlbefinden in all unseren Einheiten zu stärken. Deine Rückmeldung ist ein wertvoller Beitrag zu diesem kontinuierlichen Verbesserungsprozess.
Nochmals vielen Dank für deine Offenheit. Wir wünschen dir für deinen weiteren beruflichen Weg alles Gute.

Herzliche Grüsse,

Das People & Culture-Team von QoQa,
J-Aurélien Schwarz

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Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.