Rieter baut ab…
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Das Management denkt nur 2 Meter geradeaus und entlässt reihenweise Fachkräfte, um das Unternehmen überlebensfähig zu machen. Gleichzeitig verdient der CEO seine Millionen und verzichtet auf eine unbedeutende Summe.
Sie sind sich nicht im Klaren, was sie anrichten. Laufende Prozesse kommen ins Stocken, weil sich bald niemand mehr drum kümmern kann.
Arbeitsatmosphäre
Es herrscht Frustration und Angst, dass man seine Stelle verliert, degradiert wird und dass das Traditionsunternehmen endgültig in den Abgrund geraten wird. Aber hey, wenn wir jetzt viel sparen, erreichen einige Kaderleute Ihre Jahresziele (Entlassung der anderen) und sahnen ordentlich Bonus ab. Auch schön.
Kommunikation
Vieles erfährt man zuerst in den Medien, dann später im Büro.
Kollegenzusammenhalt
Im grossen und ganzen gut.
Work-Life-Balance
Wenn man ein Jahr lang in Kurzarbeit war, kann man sich nicht beschweren, dass man keine Zeit für sich hatte. Eher grosse Frust, dass die Arbeit sich häuft. Nun ja.
Gleichberechtigung
Schwer zu beantworten, da von Women-Empowerment die Rede war, gleichzeitig aber viele auch entlassen werden und die Hierarchie ab 26 flacher wird. Wer soll da noch realistisch wo aufsteigen? Nun kämpfen doch eher die bisher Kaderleute darum, ihre Posten zu halten.