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AG
Bewertung

Ihr Unternehmen?

Warnung: Keine faire Behandlung, keine Führung, kein Respekt

1,2
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Administration / Verwaltung in Chur gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Kühlschrank, Küche, Parkplatz vorhanden

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

... wurde genug geschrieben

Verbesserungsvorschläge

Einführung einer professionellen und wertschätzenden Führungskultur
Klare und faire Kommunikationswege
Strukturen zur Einarbeitung neuer Mitarbeitender
Verlässliche und transparente Arbeitszeit- und Lohnabrechnungen
Förderung einer offenen Feedback- und Fehlerkultur

Arbeitsatmosphäre

Die Stimmung im Unternehmen ist geprägt von Anspannung und Misstrauen. Es fehlt an einer wertschätzenden Kommunikation und einer konsequenten, fairen Führung. Mitarbeitende berichten regelmässig über ein belastendes Klima, das durch persönliche Sympathien oder Launen der Leitung geprägt ist. Lob und Kritik erfolgen nicht nachvollziehbar oder gleichbehandelt.

Image

Es wird versucht, sich als besonders erfolgreich und professionell darzustellen, doch dieses Selbstbild entspricht nicht den tatsächlichen Zuständen. Intern herrschen Chaos, mangelnde Führung und eine toxische Kultur. Auch extern ist das Image zunehmend beschädigt: Es kommt vor, dass es schwierig ist, seriöse Geschäftspartner oder Dienstleister zu finden, die bereit sind, mit dem Unternehmen zusammenzuarbeiten. Der Ruf leidet – und das zurecht.

Work-Life-Balance

Arbeitszeiten gehen regelmässig (fast täglich) über das normale Mass hinaus, ohne dass Überstunden verlässlich kompensiert werden. Die Möglichkeit, während des Tages gelegentlich private Erledigungen zu machen oder später zu starten, ist ein seltener Lichtblick.

Karriere/Weiterbildung

Entwicklungsmöglichkeiten bestehen fast ausschliesslich für Personen, die zur bevorzugten Gruppe der Geschäftsleitung gehören. Engagement, Fachwissen oder Überstunden – selbst wenn man regelmässig bis spät abends im Büro arbeitet – spielen dabei kaum eine Rolle. Wer nicht zu den persönlichen Favoriten zählt, wird weitgehend übergangen. Eine objektive Förderung oder transparente Entwicklungsperspektive ist nicht erkennbar.

Gehalt/Benefits

Die Gehaltspolitik ist intransparent und in vielen Fällen nicht nachvollziehbar. Teilweise verdienen Personen ohne einschlägige Ausbildung oder Erfahrung deutlich mehr als qualifizierte Mitarbeitende mit Berufslehre und langjähriger Praxis im Bürobereich. Leistungs- und Fachwissen scheinen bei der Lohnfindung keine zentrale Rolle zu spielen. Überstunden werden oft nicht vergütet oder sogar gestrichen. In mehreren Fällen kam es zu verspäteten oder ausbleibenden Lohnzahlungen – einige Mitarbeitende mussten ihre Ansprüche gerichtlich durchsetzen. Insgesamt wirkt die Lohnpolitik willkürlich und ungerecht.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Hierzu kann keine fundierte Aussage gemacht werden, da dieses Thema intern kaum thematisiert wird.

Kollegenzusammenhalt

Offene und ehrliche Zusammenarbeit unter Kolleg*innen ist schwierig, da Informationen häufig ungefragt an die Vorgesetzten weitergegeben werden. Eine Kultur des Vertrauens ist kaum vorhanden, viele Mitarbeitende agieren als Einzelkämpfer.

Umgang mit älteren Kollegen

Ältere Bewerbende und Mitarbeitende scheinen im Unternehmen nicht willkommen zu sein. Es entsteht der Eindruck, dass vorwiegend jüngere Personen bevorzugt werden – unabhängig von Erfahrung oder Qualifikation. Altersdiversität wird weder gefördert noch aktiv eingebunden. Bewerbungen älterer Kandidat*innen werden nach interner Aussage oftmals gar nicht berücksichtigt. Dies wirkt sich negativ auf das Betriebsklima und die Fachkompetenz im Team aus.

Vorgesetztenverhalten

Führung findet situativ und stark personenbezogen statt. Je nach Tagesverfassung oder Beziehung zur GL wird man bevorzugt behandelt oder öffentlich kritisiert. Konstruktive Kritik oder Verbesserungsvorschläge werden selten ernst genommen, sondern oftmals gegen die Person verwendet. Vertrauen in die Führung ist kaum möglich.

Arbeitsbedingungen

Die Ausstattung ist teilweise veraltet oder unorganisiert. Neue Mitarbeitende haben oft keinen vorbereiteten Arbeitsplatz. Das Grossraumbüro ist laut und chaotisch, strukturiertes Arbeiten dadurch erschwert.

Kommunikation

Die interne Kommunikation ist stark verbesserungswürdig.
Sie erfolgt häufig intransparent und asymmetrisch – Informationen werden selektiv weitergegeben, und getroffene Absprachen sind oft nicht verlässlich. Rückmeldungen in persönlichen Gesprächen werden mitunter später gegen Mitarbeitende verwendet, was eine offene Gesprächskultur nahezu unmöglich macht. Es kam vor, dass Gespräche ohne Wissen der Beteiligten aufgezeichnet wurden, was das Vertrauen zusätzlich massiv belastet.

Gleichberechtigung

Die Behandlung von Mitarbeitenden ist stark abhängig von der persönlichen Beziehung zur Leitung. Ältere Bewerberinnen haben kaum eine Chance, und manche Kolleginnen werden systematisch bevorzugt – unabhängig von Leistung oder Qualifikation.

Interessante Aufgaben

Die Aufgaben sind grundsätzlich vielfältig und könnten interessant sein. Allerdings ist die Arbeitsmenge unverhältnismässig hoch und es fehlt an realistischen Ressourcen zur Umsetzung. Dies führt zu Überforderung und Frustration.

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Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.