RUAG - für kompetente Menschen die vielschichtige Herausforderungen wollen
Gut am Arbeitgeber finde ich
Die Menschen sind super!
Es wird versucht auf die Belange der Mitarbeiter einzugehen. Fairness und Respekt werden aktiv geschult, auch die neumodischen Themen werden vom HR aufgegriffen um der entsprechenden Zielgruppe entgegen zu kommen. Es werden auch viele interne Anlässe organisiert um einen aktiven Austausch zu fördern.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Es entsteht der Eindruck, dass erhebliche finanzielle Mittel in Projekte und Reorganisationen investiert werden, deren Nutzen nicht immer klar erkennbar ist. Dies wirft Fragen hinsichtlich Priorisierung, Effizienz und Zielorientierung der eingesetzten Ressourcen auf.
Um dem entgegenzuwirken, wäre eine stärkere Fokussierung auf nachvollziehbaren Mehrwert, transparente Entscheidungsgrundlagen und eine konsequente Erfolgskontrolle sinnvoll. Insbesondere sollte sichergestellt werden, dass Investitionen klar zur strategischen Zielerreichung beitragen und deren Nutzen messbar ist.
Das externe Image der RUAG ist häufig einseitig geprägt. In der öffentlichen Wahrnehmung wird das Unternehmen oft primär als Waffenlieferant gesehen, während zentrale Aufgaben und Beiträge zur Sicherheit der Schweiz zu wenig bekannt sind.
Insbesondere wird kaum wahrgenommen, dass RUAG eine wesentliche Rolle für die Einsatzbereitschaft der Schweizer Armee erfüllt – im Sinne einer „Garage der Schweizer Armee“, die Wartung, Instandhaltung und Verfügbarkeit von Systemen sicherstellt.
Verbesserungsvorschläge
Die Entscheidung über Homeoffice sollte in der Verantwortung der direkten Vorgesetzten liegen, da diese die individuellen Aufgaben, Rollen und Leistungen am besten beurteilen können.
Ein pauschaler Ansatz im Sinne von „Fairness und Gleichheit für alle“ greift zu kurz, da unterschiedliche Funktionen unterschiedliche Arbeitsbedingungen erfordern. So ist beispielsweise bei operativen Tätigkeiten wie der eines Monteurs Homeoffice naturgemäss nicht umsetzbar, während andere Rollen mehr Flexibilität erlauben.
Statt genereller Einschränkungen sollte der Fokus darauf liegen, Fehlverhalten einzelner gezielt zu adressieren. Missbrauch von Homeoffice-Regelungen ist individuell zu beurteilen und entsprechend konsequent zu sanktionieren, anstatt daraus pauschale Massnahmen für alle Mitarbeitenden abzuleiten.
Gleichzeitig sollte für Mitarbeitende, die regelmässig vor Ort arbeiten (z. B. mindestens drei Tage pro Woche), ein attraktiver und qualitativ hochwertiger Arbeitsplatz bereitgestellt werden, um die Präsenz im Unternehmen sinnvoll zu unterstützen.
Arbeitsatmosphäre
RUAG arbeitet intensiv an einer zielführenden Arbeitsatmosphäre für das Unternehmen und den Mitarbeiter.
Image
Nun ja, die stetigen organisatorischen Änderungen begünstigen eine intern negative Kritik gegenüber RUAG.
Work-Life-Balance
Home Office von 3 auf 2 Tage reduziert. Sinnloses Vorort gehen damit man ein Reglement einhält, ohne Mehrwert für RUAG oder den Mitarbeiter.
Karriere/Weiterbildung
Karriere: Ab einem bestimmten Level beginnen intensive und persönlich motivierte Machtkämpfe, die keinen Mehrwert (im Gegenteil) für die RUAG haben. Es geht vielfach um Politik und nicht um nachhaltige Lösungen für die RUAG oder deren Kunden. Oft werden Dinge durchgesetzt weil bestimmte Personen ihre organisatorische Position ausspielen, obschon die daraus resultierenden Konsequenzen für RUAG negativ sind.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
RUAG rüstet die Fahrzeugflotte von Verbrenner auf Elektro um. Mehr Umweltschutz kann ich nicht beobachten.
Kollegenzusammenhalt
Alles super tolle Menschen
Umgang mit älteren Kollegen
Da die mehr Kompetenz haben als die Jungen, bedarf es keiner Sonderbehandlung.
Vorgesetztenverhalten
Es wird eine Fehlerkultur gefördert und vorgelebt.
Arbeitsbedingungen
Reduktion Home Office von 3 auf 2 Tage und dann eine Reduktion der Arbeitsplätze auf 70% der am Standort Arbeitenden. Manchmal hat man also keinen Arbeitsplatz vor Ort. An manchen Standorten muss man sich sogar für die Benutzung eines Arbeitsplatzes im Voraus anmelden. Die persönlichen Arbeitsplätze werden abgebaut und durch Shared Desks abgelöst. Klimaanlage kennt RUAG in vielen Räumen nicht. Der Lärmpegel ist in den Grossraumbüros (welche vermehrt aktiv gefördert werden) viel zu hoch um sich anständig konzentrieren zu können für fachlich intensive Arbeiten.
Kommunikation
Die GL etabliert eine sehr gute Top Down Kommunikationsstruktur.
Gleichberechtigung
Grundlegend beobachte ich nicht, dass es da Benachteiligungen gäbe.
Interessante Aufgaben
Wer will der kann sich fachlich weiterentwickeln. Auch kritische Meinungen werden gerne gehört (bis auf eine gewisse Stufe, dann fehlst du beim Frühstück).

