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Schweizerische 
Epilepsie-Stiftung
Bewertung

Ein Arbeitgeber, der sich weder um die Angestellten, noch um das Klientel sorgt.

1,7
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2025 bei EPI WohnWerk in Zürich gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Arbeit mit den Klienten, abwechslungreiche Arbeiten.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Interne Politik und umgang mit Mitarbeitern und wenig Fomus auf die Wünsche des Klientels.

Verbesserungsvorschläge

Bürojobs reduzieren, mehr Fokus auf die direkte Arbeit mit den Klienten. Weniger geld in Temporäre MAs investieren, und statt dessen attraktiver für fixe MAs werden.

Arbeitsatmosphäre

Aufgrund der vielen temporären, die häufig nur das mindeste machen und den fixen MAs, welche sehr frustriert mit der Situation sind, eher schlecht. Die Arbeit mir dem Klientel gleicht dieses jedoch wieder aus.

Image

Aufgrund diverser Vorfälle hat das Image sehr gelitten. Auf Klienten kann aufgrund des Personalmangels nicht gut geschaut werden, vor allem bei den Epileptikern, was dann zu solchen Vorfällen führt. Auch ist bekannt, dass eine grosse Vetternwirtschaft herrscht; von Affären bis zu alten bekanntschaften bekommen nur solche in

Work-Life-Balance

Aufgrund Schichtbetrieb und langer Dienste nicht wirklich gegeben.

Karriere/Weiterbildung

Weiterbildungen sind möglich, oft aber mit Verträgen, bei welchen die Arbeitnehmer am Ende schlechter da stehen.

Gehalt/Benefits

Sehr schlechter Lohn für soziale Arbeit/FaBe in der Betreuung.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Es wird regelmässig sehr viel Essen weggeworfen. Wollen, dass Leute auf ÖV umsteigen, beiteiligen sich aber nur minimal (Halbtax wird gezahlt)

Kollegenzusammenhalt

Es gibt oft Machtkämpfe, welche einsitig von gewissen Mitarbeitenden ausgetragen werden, damit sie sich selbst profilieren können und bei den Leitungen besser da stehen. Einzelne MAs sind loyal, gehen jedoch schnell wieder, wenn sie merken, wie viel gelästert und hinter dem Rücken zu den Leitungen gegangen wird.

Umgang mit älteren Kollegen

Ich habe das Gefühl, dass nur wenig Rücksicht auf die älteren Kollegen genommen wird. Bei Krankmeldungen werden diese oft dazu genötigt, früher wieder arbeiten zu kommen, ansonsten gäbe es Konsequenzen.

Vorgesetztenverhalten

Kommt vermutlich auf die Abteilung drauf an, meine persönliche Erfahrung ist jedoch nur negativ geprägt. Teamleitungen nehmen sich aus der Betreuung raus, was sie aber die ganze Zeit machen, ist nicht transparent. Entscheidungen werden ohne die Mitarbeiter getroffen; man wird vor vollendete Tatsachen gestellt.Zudem wird man sehr unter Druck gesetzt, wenn man sich krank meldet.

Arbeitsbedingungen

Aufgrund den Bereits genannten Gründen sehr unterdurchschnittliche Bedingungen

Kommunikation

Kommunikation wird schon seit ewiger Zeit kritisiert, es verbessert sich jedoch nicht. Zum Teil werden Information mit Absicht enthalten, um ander

Gleichberechtigung

Besteht leider gar nicht. Menschen, welche sich massiv diskriminierend äussern, werden dann noch befördert. Das eigene Personalreglement wird von den Leitungen nicht eingehalten.
Auch weigern sie sich gegen genderneutrale Ausdrücke und Ansprachen, was auch nicht sehr zeitgemäss ist.

Interessante Aufgaben

Die Arbeit mit den Klienten ist spannend und abwechslungsreich, auch gibt es daministrative Arbeiten, welche auch sehr spannend sind.

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Arbeitgeber-Kommentar

Sandra Zaugg, HR Business Partner
Sandra ZauggHR Business Partner

Vielen Dank für Ihr ehrliches und detailliertes Feedback. Es tut uns leid zu hören, dass Sie sich in so vielen Bereichen unzufrieden fühlen.

Besonders Ihre Kritik zur Kommunikation nehmen wir sehr ernst. Wenn Informationen bewusst zurückgehalten werden und die interne Kommunikation seit Langem kritisiert wird, ohne dass sich etwas verbessert, ist das definitiv nicht akzeptabel. Auch die von Ihnen beschriebenen Machtkämpfe und das Verhalten der Teamleitungen entsprechen nicht dem, was wir uns für unser Arbeitsumfeld wünschen.

Positiv ist zu hören, dass Sie die Arbeit mit den Klient:innen als spannend und abwechslungsreich empfinden – das zeigt, dass der Kern unserer Arbeit stimmt.

Ihre konkreten Verbesserungsvorschläge sind wertvoll: weniger Bürojobs, mehr Fokus auf die direkte Klient:innenarbeit und attraktivere Bedingungen für feste Mitarbeitende statt Investitionen in temporäre Kräfte. Das sind wichtige Punkte, die wir durchaus überdenken sollten.

Wir würden gerne mehr über Ihre Erfahrungen erfahren und gemeinsam schauen, wie wir die Situation verbessern können. Falls Sie Interesse an einem Gespräch haben, melden Sie sich gerne unter (044 387 62 11).

Herzliche Grüsse
Sandra Zaugg

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Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.