Bernerrose - arbeiten mit Humor und Freude
Gut am Arbeitgeber finde ich
Ich war sehr glücklich mit meiner Arbeit in der Bernerrose und werde sie gerne weiterempfehlen. Leider muss ich aufgrund einer Krankheit aus dem Pflegeberuf ausscheiden.
Verbesserungsvorschläge
Das Kompetenzprofil der FaGe muss dringend geprüft werden. Viele Aufgaben die in den Kompetenzbereich der Tertiärstufe gehört werden von FaGe‘s übernommen. Standards sind teilweise unvollständig, nicht aktuell oder werden kaum umgesetzt.
Arbeitsatmosphäre
Teams hatten sichtlich Freude bei der Arbeit. Humor kommt hier nicht zu kurz. Viele Pflegende arbeiten aus Überzeugung in der Bernerrose - dies ist spürbar.
Image
Leider hört man nicht viel gutes, gar einige schaurige Geschichten. Ich hoffe, dass sich das Image in den nächsten Monaten positiv verändert.
Work-Life-Balance
Dienstpläne werden fair und nach gesetzlichen Vorgaben geschrieben. Freiwünsche werden grosszügig bewilligt. Leider werden Lernende immer wieder als volle Arbeitskraft eingeteilt.
Karriere/Weiterbildung
Die interne Akademie bringt vielen MA nur wenig, da sie keine offiziellen Diplome oder ETCS Punkte liefern.
Gehalt/Benefits
Wie in der Pflege üblich
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Wie in der Pflege üblich
Kollegenzusammenhalt
Grundsätzlich hält das Team gut zusammen und unterstützt sich wo immer möglich gegenseitig. Leider sind durchaus fremdenfeindliche Tendenzen spürbar.
Umgang mit älteren Kollegen
Ich habe Wertschätzung gegenüber älteren MA genauso wie bei den jüngeren MA erlebt.
Vorgesetztenverhalten
Bei Fragen und Anliegen stehen Geschäftsleitung, PDL und HR dem Team umgehend zur Seite und unterstützen wo immer möglich. Teilweise könnte etwas schärfer gegen Fehlverhalten vorgegangen werden.
Arbeitsbedingungen
Wie in der Langzeitpflege üblich. Die Infrastruktur in Bezug auf Pflegematerial Hilfsmittel ist eher schlecht. Konzepte und Modelle die in den Standards festhehalten sind, können aufgrund fehlendem Material nicht umgesetzt werden.
Kommunikation
Entscheidungen werden transparend kommuniziert. Aufgaben und Entscheidungen werden klar definiert und kontinuierlich überprüft.
Gleichberechtigung
Mitarbeitende werden nach kantonalen Richtlinien gleich behandelt. Mehrere Frauen im Kader.
Interessante Aufgaben
Wie in der Geriatrie üblich. Eher niedriger Pflegebedarf der Bewohnenden ohne komplexe Fälle. FaGe‘s wird viel zugetraut und viel Verantwortung übertragen. Das Verständnis für die Aufgaben der Fachpersonen muss bei den Pflegeassistenten kontinuierlich gefördert werden.

