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Senevita 
AG
Bewertung

Schwaches PDL-Team und zuviele Temporäre Mitarbeiter ruinieren das Haus und seinem Ansehen !

2,6
Nicht empfohlen
Ex-FührungskraftHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr bei Senevita Bernerrose in Zollikofen gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Der Geschäftsführer ist ein wichtiger Bestandteil. Er macht eine sehr gute Arbeit und muss schauen das es dem Haus finanziell gut geht. Auch ist er für die Mitarbeiter da. Er nimmt sich die Zeit. Leider bekommt er nicht immer alle Informationen von den PDL‘s. Dadurch kann er nicht handeln. Seine Organisation für Ausflüge, Events, ausreichendes Frühstück für die Mitarbeiter und vieles mehr kommt bei den Mitarbeitern sehr gut an. Das bleibt mir in Erinnerung. Auch die Bereiche Administration, HR, Küche sind sehr gut in der Zusammenarbeit mit der Pflege.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Die beiden PDL‘s sind nicht die optimale Besetzung welche es für die Standards und Qualität in der Pflege benötigt. Hier passiert zu wenig in der Zusammenarbeit mit den Pflegenden. Vieles wird von oben her entschieden anstatt uns mit ins Boot zu holen. Sie verhindern durch ihre „Macht“ andere Mitarbeiter zu fördern. Sie verlassen sich oft auf das was sie gehört haben anstatt fair und sachlich zu beurteilen. Eine WBL als Stv. PDL zu ernennen obwohl sie vorher schon Mühe hatte ihre Aufgaben zu erledigen ist erschreckend. Hier braucht es eine Evaluierung von weiter oben.

Verbesserungsvorschläge

Das Haus sollte sich mehr mit den Sorgen der Mitarbeiter auseinandersetzen. Hier fehlen führungsstarke Vorgesetzte in der Pflege. Es wird viel vorgegeben und fertig. Dies ist der falsche Weg.

Arbeitsatmosphäre

Das Team findet nicht zur Ruhe da immer wieder temporäre Mitarbeiter einspringen. Die Arbeit kann zum Wohle der Bewohner nicht korrekt ausgeführt werden was zu Unstimmigkeiten und Unzufriedenheit bei dem fixen Team und den Bewohnern führt. Auch wenige fixe Mitarbeiter arbeiten nicht im Team mit und drücken sich vor der Arbeit. Die Tagesverantwortungen geben immer das Beste und erklären sich immer wieder was aber nicht verstanden wird. Aufgaben werden nicht ernst genommen. Die Kultur der Schweiz und der Bewohner wird nicht erkannt und geht somit verloren.

Image

Das Haus hat zu meinem Erstaunen keinen guten Ruf. Aufgrund vergangener Fehleinschätzungen und Fehlmanagement ist dies auch darauf zurückzuführen. Es ist das größte Heim in der Schweiz und sollte auch mit dem Image an vorderster Stelle stehen. Potenzial ist vorhanden wird aber nicht genutzt.

Work-Life-Balance

Bei einer 100% Prozent Anstellung ist es nicht möglich noch zusätzlich einzuspringen. Ich denke das ich genug leiste um dann auch frei haben zu dürfen. Dies wird von der ehemaligen WBL nicht so anerkannt. Natürlich ist es auch mal erforderlich Überzeit zu leisten aber laut hausinterner Regelung kann man erst ab 15 Minuten und mehr Überzeit aufschreiben. Dies ist so nicht korrekt und entspricht nicht den Regeln der gesamten SENEVITA. Jede Minute muss aufgeschrieben werden dürfen. Hier bitte per sofort Regeln einhalten.

Karriere/Weiterbildung

Es gibt viele Möglichkeiten sich weiterzubilden. Dafür wurde eine Pflegeexpertin geholt. Da in der Vergangenheit nichts unternommen wurde ist es nun so das es viele Weiterbildungen gibt. Dies ist aber für die Mitarbeiter Zuviel des Guten. Wir haben auch Verpflichtungen den Bewohnern gegenüber und das ist dann schwierig jede interne Weiterbildung zu besuchen. Weniger ist manchmal mehr.

Gehalt/Benefits

Der Lohn mit meiner Führungsposition ist sehr beschämend. Dafür das ich noch zusätzliche Aufgaben erhalte entspricht dies nicht meinem Niveau. Ich will für meine Leistung, Ausdauer, Verantwortung zum Wohle des Bewohner etc. auch dementsprechend bezahlt werden. Hier bewegt sich die SENEVITA im Allgemeinen bei vielen Mitarbeitern aber nicht. Es ist schade wenn die Mitarbeiter dann den Betrieb wechseln.

Kollegenzusammenhalt

Der Zusammenhalt ist sehr ausbaufähig. Man lernt ja direkt miteinander zu kommunizieren aber einige können damit nicht umgehen und wenden sich an die WBL. Vieles wird als negative Kritik angesehen und die Mitarbeiter haben Mühe dies anzunehmen. Wenn Fehler auftreten die dem Bewohner schaden muss dies miteinander besprochen werden. Auch wird oft kritisiert das die Fachpersonen nicht helfen würden. Unsere Aufgaben sind andere und wir haben dafür auch was gelernt. Es ist nun mal so das die Pflegehelferinnen vor Ort beim Bewohner sind und wir Fachpersonen vieles im Büro erledigen müssen mit Arztvisite/Bewohnereintritt/Medikation/ Administratives und und und.

Vorgesetztenverhalten

Die Zusammenarbeit erwies sich als schwierig mit der Vorgesetzten. Sie war immer dafür alles mit Harmonie zu führen. Eine gewisse Gradlinigkeit und Führungsstärke war nicht vorhanden. Somit konnten wenige Mitarbeiter machen was sie wollen. Für uns hieß es immer wir sollen positiv bleiben und Geduld haben. Meine Stärke für gewissenhaftes Arbeiten und Präzision geriet dadurch in den Hintergrund. Auch hieß es das ich meine Erwartungen zurückstelle. Dies ist nicht akzeptabel. Warum können die Mitarbeiter nicht ihre Leistungen etc. anpassen und erhöhen ? Sehr demotivierend für mich. Auch Rückmeldungen von mir und anderen verantwortlichen Mitarbeitern wurden nur teilweise ernst genommen.
Da die WBL dann zur Stv. PDL aufstieg gab es die Möglichkeit die Verantwortung für die Station zu übernehmen. Dies wurde aber durch die ehemalige WBL mit allen Mitteln verhindert. Richtige Gründe konnten nicht genannt werden, es hieß dann man hat gehört und dies und das. Stattdessen holt man eine unerfahrene, externe Person.

Arbeitsbedingungen

Die Bedingungen sind teils teils. Immer wieder fehlen uns die Handgeräte und mehrere Tablets um die Arbeit vor Ort zu erledigen. Somit gehen Einträge ins System auch vergessen. Im Büro sitzen mit hohen Temperaturen ist sehr unangenehm. Es gibt keine Fenster und keine Belüftung. Trotz mehrmaligen Informationen geschieht nichts.

Kommunikation

Die Kommunikation im Haus wird noch nicht ausreichend vorgelebt von den Vorgesetzten. Wichtige Informationen kommen nicht an und dies verursacht dann Unsicherheit. Teilweise erfährt man Informationen vom Bodenpersonal. Die Kommunikation innerhalb des Teams ist sehr kompliziert aufgrund mangelndem Deutsch bei wenigen Mitarbeitern. Dadurch gehen Informationen und wichtige Belange verloren was dem einzelnen Bewohner schadet.

Interessante Aufgaben

Ich wurde für Aufgaben ernannt die nicht mit mir besprochen wurden. Dies führt dann zu Desinteresse bei mir. Auch gehören zusätzliche Aufgaben entlöhnt. Für den Betrieb ist es aber normal das man viele Aufgaben bekommt ohne entsprechende Entschädigung.


Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

Gleichberechtigung

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Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.