Gut am Arbeitgeber finde ich
Nichts
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Alles was grade geschrieben wurde.
Arbeitsatmosphäre
Anfangs war die Arbeitsatmosphäre gut, und ich habe mich bemüht, mich ins Team zu integrieren. Mit der Zeit wurde ich jedoch immer mehr zur Außenseiterin. Obwohl ich mir große Mühe gegeben habe, die Erwartungen zu erfüllen, wurde mein Einsatz kaum wahrgenommen. Der Umgang mit mir war oft kühl, und auf Fehler oder Unsicherheiten wurde wenig verständnisvoll reagiert. Am Ende war die Situation so belastend, dass jeder Arbeitstag für mich zur Last wurde.
Image
Nach außen gibt sich das Unternehmen ein sehr positives und harmonisches Bild. Intern sah es jedoch ganz anders aus: Es herrschte oft Chaos durch Personalmangel und die hohe Anzahl an Kindern, und einige Mitarbeitende wurden dabei schlecht und wenig wertschätzend behandelt.
Work-Life-Balance
Obwohl eigentlich genug Personal vorhanden war, wirkte alles sehr knapp organisiert. Wenn eine Praktikantin krankheitsbedingt ausfiel, brach sofort Chaos aus – was nicht sein sollte, wenn ausreichend Fachkräfte im Team sind. Zusätzlich gab es auch Tage, an denen man ausnahmsweise samstags arbeiten musste. Von einer guten Work-Life-Balance habe ich mich insgesamt nicht sprechen können.
Karriere/Weiterbildung
Eine Weiterentwicklung lohnt sich dort aus meiner Sicht nicht, da man nie wusste, ob man nicht im letzten Moment doch noch gehen muss. Planungssicherheit oder echte Perspektiven gab es für mich nicht.
Gehalt/Benefits
Für ein Praktikum war die Bezahlung deutlich unter dem Durchschnitt und aus meiner Sicht nicht angemessen.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Es gab in diesem Bereich nichts besonders Positives oder Negatives hervorzuheben. Immerhin wurde auf Sauberkeit geachtet, auch wenn durch die Arbeit mit Kindern natürlich oft Unordnung entstanden ist.
Kollegenzusammenhalt
Der Zusammenhalt im Team war stark davon abhängig, ob man gemocht wurde oder nicht. Wer ins Team passte, hatte es deutlich leichter. Andere wurden eher ignoriert, nur zum Arbeiten eingeteilt und teilweise sogar belächelt. Ich habe den Umgang untereinander als wenig wertschätzend und ausgrenzend empfunden.
Umgang mit älteren Kollegen
Ich habe miterlebt, wie eine ältere Kollegin wegen Fehlern sehr hart behandelt und regelrecht fertiggemacht wurde. Sie hat sogar geweint. Das hat bei mir großen Druck und Angst ausgelöst, weil ich ständig das Gefühl hatte, die Nächste sein zu können.
Vorgesetztenverhalten
Die Führungsebene hielt stark zusammen und stand geschlossen hintereinander. Für mich hatte es den Eindruck, dass Probleme von unten dadurch kaum ernsthaft hinterfragt oder objektiv betrachtet wurden.
Arbeitsbedingungen
Die Arbeitsbedingungen waren insgesamt eher schlecht. Wer dort gearbeitet hat, weiß, was damit gemeint ist. Für mich waren sie jedenfalls nicht zufriedenstellend und haben zusätzlich zur Belastung beigetragen.
Kommunikation
Wünsche, Sorgen und Kritik wurden nicht ernst genommen und oft einfach ignoriert. Statt gemeinsam nach Lösungen zu suchen, wurde ich eher als das Problem dargestellt. Dabei habe ich mich selbst stark reflektiert und meine eigenen Fehler immer offen eingesehen.
Gleichberechtigung
Ich hatte nicht den Eindruck, dass es um Herkunft oder Ähnliches ging. Allerdings hatte ich sehr wohl das Gefühl, dass man schnell ausgegrenzt wurde, wenn man vom Charakter her nicht ins Team passte oder anders war.
Interessante Aufgaben
Die Aufgaben waren größtenteils sehr eintönig und wiederholten sich oft. Ab und zu gab es auch Ausflüge oder Abwechslung, allerdings nur, wenn man das Glück hatte, dafür eingeteilt zu werden.