Angenehmes Arbeitsumfeld mit tollen Mitarbeitenden und Bewohnern.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Die Atmosphäre im Solina ist äusserst angenehm. Die Aufgaben und Projekte waren stehts interessant.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Die unrealistische grösse des Teams im vergleich zu den gestellten Anforderungen und Projekten waren für mich sehr negativer Faktor. Es wurden oftmals viel zu viele Projekte und Arbeiten gleichzeitig aufgewirbelt welche in sehr kurzer Zeit erledigt werden mussten, was zu Stress und Folgeproblemen führte.
Verbesserungsvorschläge
Das Unternehmen sollte sich eine klare Strategie für die Zukunft der ICT-Abteilung zurecht legen. Die Abteilung ist viel zu klein um den betrieblichen Anforderungen gerecht zu werden. Der rasante Wunsch zur Digitalisierung führt zudem zu immer mehr Projekten, welche die Abteilung zusätzlich Stämmen muss. Solina muss in die interne ICT investieren oder sie komplett outsourcen. Ein solches zwischen Ding wie derzeit der Fall ist, führt nur zu Unsicherheiten und Stress im Team.
Arbeitsatmosphäre
Die Arbeit wurde aus meiner Sicht wertgeschätzt, was zu einer guten Arbeitsatmosphäre geführt hat.
Image
Grundsätzlich hat die Stiftung ein gutes Image, einzig die Kritik, dass der Fokus immer weiter von der Pflege und den Bewohnenden weg geht wird immer wie stärker gehört.
Work-Life-Balance
Es war teilweise schwierig seine Überzeiten zu kompensieren, ohne dafür kämpfen zu müssen. Während Auszeiten (Ferien, Kompensation, ausserhalb der Arbeitszeiten) wurde man des Öfteren kontaktiert und musste kurzfristig unterstützen.
Karriere/Weiterbildung
Weiterbildungen wurden in unserer Abteilung stark gefördert, allerdings hat dies kaum Einfluss auf die interne Position.
Gehalt/Benefits
Als Techniker HF Informatik stark unter dem Durchschnitt im Bereich der Informatik. Für ICT-Fachleute frisch aus der Ausbildung ist der Lohn nahe am Durchschnitt. Die Gehälter wurden stehts pünktlich ausgezahlt.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Umwelt-/Sozialbewusstsein war immer wieder ein Thema.
Kollegenzusammenhalt
Die Zusammenarbeit mit dem Teamkollegen war stehts super.
Umgang mit älteren Kollegen
Kann ich nicht konkret bewerten, aber meine Einschätzung von aussen sieht hier keine Diskriminierung.
Vorgesetztenverhalten
Probleme und dringende Projekte wurden erkannt. Die Ziele wurden aber häufig sehr kurzfristig gesetzt und die Umsetzung war sehr hektisch, was immer wieder zu Kommunikations- und Qualitätsproblemen geführt hat.
Arbeitsbedingungen
Die Arbeitsbedingungen für die ICT-Abteilung waren nicht ideal. Das Team war sehr klein und unterlag strikten (inoffiziellen) Forderungen/Erwartungen. An jedem Standort wurde mindestens eine Fachkraft vor Ort erwartet, zudem musste der ICT-Support jederzeit erreichbar sein (während den Bürozeiten). Aufgrund der Team-Grösse war dies immer wieder eine Herausforderung und die Abteilung erhielt des Öfteren Beschwerden. Des weiteren hatte die ICT-Abteilung nur an einem Standort ein dediziertes Büro, an allen anderen Standorten musste man in den Zonenbüros arbeiten, was aus Datenschutzgründen nicht gerade ideal ist.
Kommunikation
Es gab wöchentliche Team-Meetings wo das Team sich austauschen konnte, zudem wurden Änderungen und andere News via Teams kommuniziert.
Gleichberechtigung
Kann ich nicht konkret bewerten, allerdings ist ein grossteil des Kaders auch von Frauen besetzt.
Interessante Aufgaben
Die Aufgabenverteilung war oftmals eher fragwürdig. Arbeiten wurden vermehrt nur an eine Person übergeben während andere Mitarbeitende kaum Aufträge hatten. Dies war unter anderem auch ein Grund für die Kündigung eines ehemaligen Team-Mitglieds der IT. Später wurden externe Ressourcen gemietet um die Arbeitslast besser verteilen zu können.