18 Monate ergaben so viele Horror Geschichten, dass ich ein Buch schreiben könnte
Gut am Arbeitgeber finde ich
- Tolles Produkt
- Möglichkeit an der Weltspitze mitspielen zu können
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
- Löst euch von dieser Harmonisucht
- Erkennt die verlogenen Leiter die nach oben buckeln und nach untern treten
- Macht ein Offboarding und fragt die Leute, warum diese reihenweise gehen
- Stoppt Machtmissbrauch, das kommt öfter vor als ihr denkt
Zusammengefasst war meine Zeit bei Stadler eine sehr prägende Erfahrung und zwar im schlechtesten Sinn. Fachlich ist die Firma extrem dünn ausgestattet, was die Cyberangriffe und Ausfälle der Züge bei den Kunden ja auch beweisen. IT-Technisch bekommt man regelrecht Alpträume, da eine richtige Schatten- IT aufgebaut wurde.
Auch sind in meinen Augen die jetzigen Teamleiter ein Verbrechen an denn Mitarbeitern, die leider auch nur darum Teamleiter wurden, weil niemand anderes da war mit 5 Jahren Zugehörigkeit. Also Angepasste, die sich mit dem System abgefunden haben, werden zu Dirigenten.
Super gemacht ;)
Der Slogan " geht nicht, gibts nicht" trieft meist im Negativen doch leider zu
Verbesserungsvorschläge
- Führungskräfte , ein Riesen Problem, das ist aber so tief verankert.
- Toxische Unruhestifter und C Mitarbeiter entlassen
- Mitarbeiter die bewegen, fördern und nicht ausbremsen
- Teamplayer suchen und auch einstellen
- Die Entwicklungsabteilung vom Image der „betreuten Werkstatt“ lösen
- Aufhören Lernende so fertig zu machen, dass diese in der Nervenklinik landen
- Menschlicher Umgang auch mit Personen die gekündigt haben, gerade am letzten Tag
Arbeitsatmosphäre
Gelebte cancel culture, welche von den Vorgesetzten noch unterstützt wird. Gemoppt werden gerne Leute, die Fachlich stark und den Vorgesetzten somit gefährlich werden könnten. B-Mitarbeiter stellen keine A sondern nur C-Mitarbeiter ein.
Kommunikation
Gerade Negatives wird verschwiegen, kommt aber über die Gerüchteküche wieder zum Vorschein. Es werden meist auch nur die Leute informiert, die den Teamleitern passen. Das Allgemeine wird über Terminals publiziert.
Kollegenzusammenhalt
Am Anfang gut, mit dem Erfolg kommen dann ganz schnell die Neider. Diese schwärzen einen an, wo sie nur können, um sich als Verbündeter der Linie zu fühlen.
Work-Life-Balance
Hatte da keine Probleme, kann mich aber auch gut wehren
Vorgesetztenverhalten
Handschlag hat keinerlei Wert, alle schriftlich bestätigen lassen!! Bei einigen greift das Peter Prinzip in reinheitsform. Von fehlender Wertschätzung gar nicht zu reden, Fachkompetenz und Leistung = Gefahr. Aus dieser Angst hatte eine Abteilung sogar ein Verbot, mich direkt zu kontaktieren. Aussagen wie "Ich merke mir die neuen Namen nicht mehr, die sind eh bald wieder weg" zeigem einem das wahre Gesicht
Interessante Aufgaben
Die Aufgaben waren für mich super und interessant. Würde mein Projekt gerne beenden, da es Potenzial hat, eines der modernsten Schulungs- und Simulationssysteme der Branche zu werden.
Gleichberechtigung
In diesem Zusammenhang ist mir nicht negatives aufgefallen.
Umgang mit älteren Kollegen
Ist mir nichts aufgefallen
Arbeitsbedingungen
- Es fehlt leider schon an einigen Sachen wie Werkzeug und Testequipment - Durchschnittlich
- Es gibt gratis Wasser und mal einen Apfel
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Alle Komponenten werden aus allen möglichen Ländern per LKW geliefert, nichts mit Umwelt. Steht mal vor dem Tor und schaut euch die Nummerntafeln der LKW an, ihr werdet überrascht sein.
Gehalt/Benefits
Wurde über Tarif bezahlt, was eher selten ist
Image
Noch gut, aber das Image als Durchlauferhitzer wird immer öffentlicher. Seht euch die Anzahl der offenen Stellen an, die sind nicht wegen des Wetters offen.
Karriere/Weiterbildung
Nach 5 Jahren kann das Thema Kariere angegangen werden, die Frage stellt sich – hält man so lange durch. Ich werde niemals Leute von Stadler einstellen, die länger als 3 Jahre dort waren. Die sind an dieses toxische System so angepasst, das die mein Team vergiften würden.

