Stämpfli AG – Ein Familienbetrieb in der Produktion, wie man ihn heute kaum noch findet
Gut am Arbeitgeber finde ich
Wo findet man in der Schweiz heute noch eine grosse Produktionsfirma, in der eine Familie selbst mitarbeitet, alle freundlich grüßt und präsent ist? Wenn mir jemand noch so eine Firma zeigt, muss ich lachen ich fand das einfach grossartig. Für mich war es etwas Einmaliges, so etwas in der Schweiz zu erleben: die Besitzerfamilie direkt vor Ort zu sehen. Die Familie verfügt über eine lange, historische Firmengeschichte in derselben Branche, die über viele Generationen hinweg aufgebaut wurde.
Verbesserungsvorschläge
Es gibt Dinge, die man verbessern kann, und andere, die man nicht verändern sollte. Grosse Veränderungen können grosse Risiken mit sich bringen. Deshalb sollte man sorgfältig überlegen, welche Änderungen sinnvoll sind und welche nicht. Entscheidungen zu treffen ist heute oft schwieriger als früher.
Arbeitsatmosphäre
Man fühlt sich im Team willkommen und wertgeschätzt.
Das Arbeitsklima ist offen, freundlich und motivierend.
Ich habe mich von Anfang an wohlgefühlt und gut aufgenommen gefühlt.
Alle helfen sich gegenseitig und unterstützen einander.
Das Team arbeitet gut zusammen.
Image
Egal wo ich bisher war, wurde immer auch mal kritisch über eine Firma gesprochen. Das liegt daran, dass Menschen Dinge verbessern wollen und dadurch neue Ideen entstehen. Diese Kritik ist nicht negativ gemeint, sondern kann auch positiv sein.
Work-Life-Balance
Ich konnte mich körperlich gut erholen und hatte angenehme Arbeitszeiten. Allerdings führte der Staub in der Firma bei mir zu allergischen Reaktionen. Anfangs bemerkte ich nur leichte Rötungen und wusste nicht, woher sie kamen. Mit der Zeit verschlimmerten sich diese Beschwerden und belasteten mich zunehmend. Schließlich stellte sich heraus, dass ich an Form von Neurodermitis leide, bei der sich die Haut an bestimmten Stellen zuerst stark fettet und danach schuppt. Der Staub verstärkte diese Symptome zusätzlich, ohne dass mir dies zunächst bewusst war. Dies belastete mich auch psychisch sehr durch die wiederkehrenden Ausschläge, weshalb ich mich schließlich dazu entschied, die Tätigkeit zu beenden.einer leichten
Karriere/Weiterbildung
Man hat jederzeit die Möglichkeit, sich weiterzubilden. Es ist kein Muss, sondern freiwillig, und die Firma ist dafür offen und unterstützend.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Ist eine Buchbinderei mehr ist hier nichts beizutragen. Sollte jedem klar sein.
Kollegenzusammenhalt
Die Zusammenarbeit war insgesamt sehr gut. Man hat sich gegenseitig unterstützt und geholfen. Nur vereinzelt gab es Personen, die nicht bereit waren, auch einmal kurz länger zu bleiben, um anderen zu helfen.
Umgang mit älteren Kollegen
Alles Super vollkommen Kollegial dort
Vorgesetztenverhalten
Der Vorgesetzte war sehr kollegial. Die Zusammenarbeit mit ihm war angenehm, und man konnte jederzeit offen mit ihm sprechen und alles besprechen.
Arbeitsbedingungen
Die Arbeitsumgebung war nicht sehr laut, jedoch ziemlich staubig. Für Menschen mit Hautproblemen ist diese Arbeit daher weniger geeignet und sollte aus gesundheitlichen Gründen vermieden werden. Ansonsten war alles vorhanden: Computer und Arbeitsmittel standen vollständig zur Verfügung, sodass man direkt mit der Arbeit beginnen konnte. Je nach Aufgabe war die Arbeit teilweise sehr anspruchsvoll, es gab jedoch auch leichtere Tätigkeiten. Das gehört dazu, und je besser die Bewertung ausfällt, desto mehr leichte Aufgaben sind damit gemeint.
Kommunikation
Bei der Kommunikation kann man nicht überall immer Perfektion erwarten. Das hängt stark von den Menschen, der Zeit und der jeweiligen Situation ab. Wann wer wo und wie anwesend ist, spielt dabei eine große Rolle alles hängt miteinander zusammen.
Gleichberechtigung
Grundsätzlich herrschte Gleichberechtigung zwischen Männern und Frauen. Allerdings war das Verhältnis zwischen Vorgesetzten und Mitarbeitenden nicht immer gleich. Teilweise wirkte es auf mich stimmungsabhängig. Ich konnte nicht immer beurteilen, ob dieses Verhalten angemessen war oder nicht, da es oft von der jeweiligen Situation abhing. Manchmal fühlte es sich für mich richtig an, manchmal jedoch auch nicht.
Interessante Aufgaben
Man hatte viel Freiheit bei der Arbeit und konnte selbstständig arbeiten. An der Maschine gab es stets genügend Aufgaben, sodass man immer beschäftigt war und viele verschiedene Tätigkeiten ausführen konnte.