1 Bewertung von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
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Das absolut Beste an diesem Job ist der Zusammenhalt unter den Kollegen. Man unterstützt sich, wo man kann. Positiv hervorzuheben ist auch, dass man als Mitarbeiter übrig gebliebene Lebensmittel (wie zum Beispiel Salate vom Vortag) gratis mit nach Hause nehmen darf. Das Gehalt nach GAV ist zudem immer pünktlich auf dem Konto."
Die absolute fehlende Wertschätzung durch die Geschäftsleitung. Ein 'Danke' für das ständige frühe Aufstehen mitten in der Nacht gibt es nicht. Das Resultat dieser kühlen Art ist eine extrem hohe Kündigungswelle in den letzten Monaten. Zudem ist es sehr schade, dass man für berufliche Weiterbildungen seine privaten freien Tage opfern muss. Auch ökologisch gibt es ein riesiges Problem: Trotz 'Too Good To Go' landen jede Woche unfassbare Mengen an Retouren (zwei komplette Großmülltonnen) in der Biogasanlage
"Dringend an der eigenen Führungskompetenz arbeiten. Das Personal wünscht sich Kommunikation auf Augenhöhe, ehrliches Lob für gute Arbeit und etwas mehr Empathie. Solange sich an dieser kühlen Grundeinstellung von oben nichts ändert, wird das Problem mit den vielen Kündigungen leider bestehen bleiben
Hohe Fluktuation durch komplett fehlende Wertschätzung der Geschäftsführung
"Das Image bei den Kunden mag noch in Ordnung sein, aber als Arbeitgeber hat der Betrieb stark an Attraktivität verloren. Die aktuellen, gehäuften Kündigungen werfen kein gutes Licht auf das Unternehmen. In Fachkreisen spricht sich ein solch unterkühltes Betriebsklima und die fehlende Mitarbeiterbindung schnell herum."
Die reinen Arbeitszeiten sind das eine, aber durch die fehlende Wertschätzung und das unterkühlte Klima nimmt man den Frust oft mit nach Hause. Es fällt schwer, nach der Arbeit wirklich abzuschalten, was die Work-Life-Balance stark belastet."
Der Betrieb zahlt zwar theoretisch fachliche Weiterbildungen, aber die Sache hat einen gewaltigen Haken: Man muss diese Kurse komplett an seinen eigenen, privaten freien Tagen absolvieren. Man opfert also seine ohnehin schon knappe Erholungszeit für den Betrieb. Wirkliche Aufstiegschancen oder echte Karriereförderung innerhalb der Bäckerei existieren de facto nicht."
Die Entlohnung richtet sich strikt nach dem GAV für die Bäcker- und Konditorenbranche. Das Gehalt wird zwar immerhin pünktlich überwiesen, Besondere Sozialleistungen, Boni oder finanzielle Anerkennung für den ständigen Einsatz bei Personalmangel gibt es selten.
Gute Ansätze sind vorhanden: Mitarbeiter profitieren davon, Reste gratis mitnehmen zu dürfen, und ein kleiner Teil wird über 'Too Good To Go' oder als Paniermehl gerettet. Allerdings ist die Überproduktion enorm. Jede Woche wandern zwei komplette Großmülltonnen voller Backwaren in die Biogasanlage, was umwelttechnisch absolut nicht mehr zeitgemäß ist."
Der Zusammenhalt unter den Mitarbeitern ist eigentlich das Einzige, was den Arbeitsalltag erträglich macht. Man unterstützt sich gegenseitig, so gut es geht, besonders wenn die Stimmung von oben wieder einmal schlecht ist. Man sitzt im selben Boot."
Sehr gut. Ältere und langjährige Mitarbeiter sind voll integriert und werden von allen Seiten im Team respektiert. Das Miteinander funktioniert hier völlig unabhängig vom Alter."
Ein 'Danke' oder ein Lob für gute Arbeit existieren hier nicht. Man hat das Gefühl, als Mitarbeiter nur eine Ressource zu sein, die reibungslos zu funktionieren hat. Menschliche, empathische Mitarbeiterführung und echte Wertschätzung sucht man hier leider völlig vergeblich
"Die Arbeitszeiten (5 Uhr unter der Woche, 3 Uhr am Samstag) sind für unsere Branche anfangs eigentlich ein echter Pluspunkt, über den man sich freut. Aber diese Freude verschwindet mit der Zeit komplett. Wenn man mitten in der Nacht aufsteht und seine Arbeit macht, vom Chef aber absolut null Wertschätzung oder mal ein 'Danke' zurückkommt, wird das frühe Aufstehen auf Dauer zu einer echten mentalen Belastung."
Kommunikation findet von Seiten der Führungsebene fast ausschließlich dann statt, wenn etwas kritisiert wird. Konstruktives, positives Feedback oder ein offener Austausch existieren praktisch nicht. Man redet eher aneinander vorbei als miteinander
"Es gibt keine offensichtliche Diskriminierung oder Benachteiligung. Das Kernproblem der distanzierten Führung und der fehlenden Wertschätzung betrifft alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gleichermaßen, egal wer man ist oder wie lange man schon dabei ist.
Die eigentliche Arbeit und die Aufgaben machen Spaß und könnten wirklich erfüllend sein. Leider wird einem die Freude am Beruf durch die schlechte Stimmung, den ständigen Druck und die fehlende Wertschätzung von oben komplett genommen."