Einstellungssache
Gut am Arbeitgeber finde ich
Aktuell findet viel Veränderung in der Stiftung statt. Die einen sehen es als Positiv, adere negativ. Die einen sehen es als Chance, die anderen als Angriff auf die Komfortzone oder als Verunsicherung. Auch hier entscheidet jede Person selbst.
Welchen Wolf fütterst Du?
Der eine ist böse: er steht für Zorn, Neid, Gier, Stolz, Egoismus.
Der andere ist gut: er steht für Liebe, Hoffnung, Demut, Mitgefühl und Frieden.
Denn der Wolf, den du fütterst, wird stärker.
Bei der Stiftung Vivendra habe ich das Gefühl, dass hier bewusst der „gute Wolf“ gefüttert wird – also Werte wie Respekt, Offenheit und Zusammenarbeit gestärkt werden. Das fördert ein positives Arbeitsklima, in dem Motivation und Vertrauen wachsen können. Veränderungen bringen Chancen und wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit.
Allgemeine Benefits: 5 Wo Ferien, 6 Wochen ab 50, Mutterschaftsurlaub für 16 Wochen, Vaterschafts- und Adoptionsurlaub 3 Wochen, Beteiligung Fitness Abo, Vivendra Fit, Möglichkeit für Unbezahlten Urlaub, Teamtag inkl. 100.- zum verprassen, Vergünstigung Reka Checks uvm.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
In manchen Situationen könnten Kommunikation und Transparenz noch offener sein, damit weniger Unsicherheiten entstehen. Wenn negative Themen zu viel Raum bekommen, wirkt sich das schnell auf die Stimmung und Motivation aus. Es gibt einige einzelne Personen, welche viel negative Energie verbreiten und manche lassen sich schnell anstecken oder interpretieren noch Unwahrheiten hinein. Solche Dinge werden zum Teil zu spät von Führungspersonen unterbunden. Oder Personen welche negative Energie verbreiten sehen sich zum Schluss als leidtragende.
Verbesserungsvorschläge
Kommunikation und Informationsfluss stärken:
Noch mehr Transparenz und schnellerer Austausch über bereichsübergreifende Themen könnten helfen, Missverständnisse zu vermeiden und die Zusammenarbeit zu fördern.
Arbeitsatmosphäre
Die Arbeitsatmosphäre bei der Stiftung Vivendra ist positiv, und von einem respektvollen, wertschätzenden Umgang geprägt. Das Team arbeitet sehr kollegial zusammen, es herrscht ein starkes Wir-Gefühl und man unterstützt sich gegenseitig so gut es geht. Führungskräfte sind offen für Anliegen und haben ein echtes Interesse am Wohlergehen der Mitarbeitenden, sofern Mitarbeitende offen genug sind diese Anzusprechen.
Besonders hervorzuheben ist die offene Kommunikation im Team. Wenn man sich als Mitarbeitende an der Stiftung interessiert und auch über den Tellerrand hinausschaut und offen ist, sich mit Kolleginnen und Kollegen anderer Wohngruppen auszutauschen und mitzuhelfen schweisst dies zusammen. Nicht nur im eigenen Team sondern auch im Haus. Konflikte werden sachlich und zeitnah gelöst, und jede Meinung wird ernst genommen und auch hier, nur sofern Mitarbeitende offen sind. Es ist immer einfach hinter dem Rücken zu reden, anstatt den Mut und die Courage zu haben offen anzusprechen was los ist. Es wird so gut wie möglich auf die Mitarbeitenden eingegangen. Manchmal sogar zu sehr.
Image
Es wäre toll würde sich die Stiftung noch mehr zeigen, auch in den sozialen Medien. Vielleicht hätten ja zum Teil auch Klient:innen Lust dazu.
Work-Life-Balance
Sind wir ehrlich, wir arbeiten im Sozialbereich. Wir arbeiten mit Menschen, wir haben Herz und sind gerne für Menschen da. Work-Life Balance wichtig fällt aber vielen manchmal schwer. Dazu Empfehle ich die interne Weiterbildung Nähe und Distanz. Ebenfalls hat Vivendra das Lyra Programm , welches Mitabreiter: innen 24/7 für Kriesenbewältigung wie auch für Psychisches Wohlbefinden zu Verfügung steht.
Gehalt/Benefits
Ich vermute in jeder Position möchte man mehr verdienen, ob man nun Mitarbeiterin, Fachperson, Führungskraft, Bereichsleitung oder in der Geschäftsleitung ist.
Die Stiftung untersteht der kantonalen Stiftungsaufsicht des Kantons Zürich.
Sie erfüllt sämtliche Kriterien einer klassischen gemeinnützigen Non Profit Organisation, ist zweckorientiert, nicht profitorientiert, steuerlich anerkannt und wie im ersten Satz erwähnt, unterliegt die Stiftung der öffentlichen Aufsicht. Alle hätten mehr Lohn verdient, aber auch unseren Vorgesetzten sind zum Teil die Hände gebunden. Ich persönlich sehe hier auch Politisch Entwicklungsbedarf (man erinnert sich an die Corona Zeit, als für Pflegekräfte applaudiert wurde, mehr wurde auch nicht daraus).
Kollegenzusammenhalt
Fragst du um Hilfe, bekommst du Hilfe.
Vorgesetztenverhalten
Ich habe das Vorgesetztenverhalten bei der Stiftung Vivendra durchweg als sehr positiv erlebt. Meine Führungsperson begegnet mir mit echtem Interesse, Wertschätzung und einem offenen Ohr. Das schafft Vertrauen und eine angenehme Arbeitsbasis.
Was ich besonders schätze, ist die klare, humorvolle, ehrliche und gleichzeitig empathische Art der Kommunikation. Entscheidungen werden transparent erklärt, Feedback ist konstruktiv und fördert die persönliche Weiterentwicklung. Auch in anspruchsvollen Situationen bleibt die Führungsperson ruhig, lösungsorientiert und seht hinter dem Team.
Arbeitsbedingungen
Auf den Wohngruppen sind wir 365 Tage im Jahr 24 Std. offen. Gehört zu Beruf dazu.
Kommunikation
Die Kommunikation bei der Stiftung Vivendra ist grundsätzlich gut organisiert, es gibt klare Strukturen und regelmäßige Meetings. Dennoch gibt es vereinzelt Verbesserungspotenzial. Wichtige Informationen erreichen manchmal nicht Zeitnah alle Mitarbeitenden gleichzeitig oder vollständig, was im Arbeitsalltag zu Unsicherheiten führen kann. Kommunikation nimmt jede und jeder anders auf (siehe auch 5 Axiome Paul Watzlawick).