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STRABAG 
Schweiz
Bewertung

Überzeugt NICHT

2,3
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei STRABAG Schweiz in Schlieren gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Das hohe Maß an Eigenverantwortung. Man hat viele Freiheiten, kann sehr selbstständig arbeiten und eigene Entscheidungen im operativen Tagesgeschäft treffen.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Was nach außen wie 'selbstständiges Arbeiten' verkauft wird, ist intern pure Hilflosigkeit der Führungsebene. Die Vorgesetzten sind mit ihren Rollen so maßlos überfordert, dass sie weder führen noch entscheiden können. Man genießt nur deshalb Autonomie, weil schlichtweg niemand da ist, der kompetent genug wäre, die Richtung vorzugeben oder strategische Leitplanken zu setzen. Das Ergebnis ist eine toxische Mischung aus mangelnder Orientierung, fehlender Wertschätzung und einer spürbaren Überlastung des gesamten Teams, während die Führungsebene am eigenen Unvermögen scheitert.

Verbesserungsvorschläge

Führungskräfte sollten nicht nur nach fachlicher Eignung, sondern gezielter nach Führungskompetenz ausgewählt und kontinuierlich gecoacht werden. Eine Entlastung des Managements ist notwendig, um wieder Raum für strategische Entscheidungen und Mitarbeiterführung zu schaffen.

Arbeitsatmosphäre

Die Atmosphäre ist stark von geschäftlichen Zielen getrieben, worunter die Lockerheit im Alltag spürbar leidet. Es herrscht eine eher angespannte Stimmung.

Kommunikation

Starke Mängel im Informationsfluss in der vertikalen Kommunikation von oben nach unten. Führungskräfte wirken oft überlastet, wodurch wichtige Updates entweder gar nicht oder nur lückenhaft ankommen.

Kollegenzusammenhalt

Der Zusammenhalt unter den Kollegen ist gut und bildet das Rückgrat. Man hilft sich mit Galgenhumor durch den stressigen und unorganisierten Alltag.

Work-Life-Balance

Ausbaufähig. Die Überlastung auf Führungsebene überträgt sich auf die Teams, da Prioritäten und der Blick für das große Ganze oft verloren gehen.

Vorgesetztenverhalten

Menschlich korrekt und auf persönlicher Ebene angenehm. Fachlich jedoch schwierig, da die eigene Überlastung der Vorgesetzten die Konzentration auf Kernaufgaben verhindert.

Interessante Aufgaben

Weit hinter den Erwartungen eines so namhaften Konzerns. Spannende und anspruchsvolle Projekte werden aufgrund strategischer Fehlentscheidungen im Wettbewerb oft an die Konkurrenz verloren. In der Konsequenz bleibt nur die Konzentration auf Nischenprojekte, die weder interessant noch lukrativ sind.

Gleichberechtigung

Unauffällig und fair. Es sind keine Unterschiede in der Behandlung festzustellen, was positiv hervorzuheben ist.

Umgang mit älteren Kollegen

Neutral und wertschätzend. Ältere Kollegen sind voll integriert und es gibt keine Benachteiligungen.

Arbeitsbedingungen

Die Basis stimmt, aber die Umsetzung im Alltag hakt. Fehlende Entscheidungsfreude seitens der Vorgesetzten macht effizientes Arbeiten oft zur Herausforderung.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Mehr Schein als Sein. Das Image in Sachen Nachhaltigkeit und sozialem Engagement deckt sich leider nicht ganz mit der gelebten Realität im Unternehmen.

Gehalt/Sozialleistungen

Das Einstiegsgehalt ist branchenüblich, stagniert danach jedoch. Gehaltsanpassungen werden kaum vorgenommen – selbst bei langjähriger Betriebszugehörigkeit und guter Leistung ist wenig Spielraum vorhanden.

Image

Die Außendarstellung weicht stark von der internen Realität ab. Das Unternehmen verkauft sich moderner und strukturierter, als es im Arbeitsalltag tatsächlich zugeht.

Karriere/Weiterbildung

Echte Entwicklungsperspektiven sucht man hier vergeblich. Karrieregespräche wirken oft wie eine lästige Pflichtaufgabe und werden seitens der Führungskräfte mangelhaft bis gar nicht vorbereitet. Das interne Weiterbildungsangebot kratzt lediglich an der Oberfläche und bietet kaum relevanten Mehrwert für die professionelle Praxis. Wer sich wirklich fundiert extern weiterbilden möchte, stößt auf Desinteresse: Solche Maßnahmen werden als reine Privatsache betrachtet und müssen komplett aus eigener Tasche finanziert werden.

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Arbeitgeber-Kommentar

Rexhep ElmaziRecruiter

Vielen Dank für deine ausführliche und offene Bewertung. Wir schätzen es, dass du dir die Zeit genommen hast, deine Erfahrungen so detailliert zu schildern.

Es freut uns, dass du den Kollegenzusammenhalt, die Eigenverantwortung und den fairen Umgang im Team positiv hervorhebst. Das zeigt uns, dass wir in diesen Bereichen auf einem guten Fundament aufbauen können.

Bei einigen Punkten deiner Bewertung, etwa zur Arbeitsatmosphäre, zum Image, zur Work Life Balance, zu den Karriere und Weiterbildungsmöglichkeiten, zum Umwelt und Sozialbewusstsein sowie zu den Aufgaben, können wir deine Wahrnehmung so leider nicht teilen. Diese Darstellung entspricht nicht dem Bild, das wir aus dem breiten Feedback unserer Mitarbeitenden und aus unseren internen Erhebungen kennen. Selbstverständlich kann die individuelle Erfahrung abweichen, und genau deshalb ist uns der persönliche Austausch wichtig.

Wir würden uns freuen, wenn du das direkte Gespräch mit uns suchst, damit wir deine Anliegen vertiefen und gemeinsam Lösungen finden können. Du kannst dich jederzeit an deine HR-Ansprechperson wenden.

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