3 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
3 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,2 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
kununu Prüfprozess
3 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,2 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Die Arbeitsatmosphäre empfand ich eher als negativ. Das Schulhaus und die Einrichtung wirken stellenweise veraltet und vieles ist beschädigt, ohne dass es verbessert wird. Wertschätzung oder Lob habe ich kaum erlebt, stattdessen stand häufig Kritik im Vordergrund. Es entstand der Eindruck, dass Anerkennung selten ist und vor allem auf Fehler hingewiesen wird.
Die Schule hat den Ruf, sehr streng, speziell und teilweise fast militärisch geführt zu sein. Diese Wahrnehmung hat sich für mich im Arbeitsalltag teilweise bestätigt. Es gibt klare Strukturen und eigene Vorstellungen davon, wie Dinge umgesetzt werden sollen, wobei wenig Raum für andere Sichtweisen oder neue Ansätze bleibt.
Die Work-Life-Balance war insgesamt gut. Die Arbeitszeiten waren angenehm und liessen sich gut mit dem Privatleben vereinbaren. In diesem Bereich gab es für mich wenig zu bemängeln.
Im Bereich Karriere und Weiterbildung sehe ich grundsätzlich positive Möglichkeiten. Es gab den Eindruck, dass Weiterentwicklung möglich gewesen wäre und entsprechende Chancen vorhanden waren. Diesen Bereich konnte ich aufgrund meiner kurzen Zeit dort jedoch nur begrenzt beurteilen.
Das Gehalt und die Benefits waren für mich insgesamt in Ordnung. Die Leistungen entsprachen meinen Erwartungen und gaben keinen Anlass zu grösseren Beanstandungen.
Das Umwelt- und Sozialbewusstsein hatte positive und negative Aspekte. Positiv fand ich, dass beim Znüni auf regionale Produkte geachtet wurde. Gleichzeitig gab es Bereiche mit Verbesserungspotenzial, beispielsweise beim Umgang mit Abfall. Abfallsäcke wurden teilweise entsorgt, obwohl sie nur zu einem kleinen Teil gefüllt waren, und die Trennung von Grünabfällen wurde nicht immer konsequent umgesetzt.
Der Kollegenzusammenhalt war für mich eher schwach. Es wurde viel über andere gesprochen und gelästert. Gegenseitige Unterstützung und ein echtes Miteinander habe ich oft vermisst.
Der Umgang mit älteren Kolleginnen und Kollegen war grundsätzlich gut. Es gibt Mitarbeitende, die schon sehr lange dort arbeiten und viel Erfahrung mitbringen. Gleichzeitig hatte ich den Eindruck, dass teilweise an alten Strukturen festgehalten wird und Veränderungen oder neue Ansätze nur schwer angenommen werden. Manchmal fehlte die Bereitschaft, sich weiterzuentwickeln und mit der Zeit zu gehen.
Das Vorgesetztenverhalten empfand ich als schwierig. Es fehlte an klarer Führung, konkreten Zielen und nachvollziehbaren Entscheidungen. Gespräche über Anliegen wurden häufig auf andere Themen gelenkt und es entstand der Eindruck, dass wenig auf die Mitarbeitenden eingegangen wurde. Vorgaben und Erwartungen änderten sich oft, wodurch Unsicherheit entstand. Entscheidungen wurden zudem häufig hinausgezögert. Zusätzlich hatte ich den Eindruck, dass die sozialpädagogische Führung teilweise überfordert war. Aufgrund fehlender Erfahrung und falscher Wahrnehmungen fehlte es aus meiner Sicht an Sicherheit, Orientierung und einer professionellen Begleitung im Alltag.
Die Arbeitsbedingungen empfand ich als sehr schlecht. Das Schulhaus wirkte teilweise ungepflegt und veraltet, zudem gab es immer wieder defekte Einrichtungen. Beispielsweise waren Stühle im Betreuungszimmer kaputt und ein Tisch stand nur noch provisorisch auf drei Beinen. Auch die sanitären Anlagen waren teilweise in einem sehr schlechten Zustand. Das Mittagessen wurde zudem teilweise nur lauwarm oder kalt serviert und bot wenig Abwechslung. Insgesamt fehlte es aus meiner Sicht an Investitionen und an einer angemessenen Instandhaltung der Infrastruktur.
Die Kommunikation war aus meiner Sicht unzureichend. Informationen wurden nicht zuverlässig weitergegeben und häufig erhielt man von verschiedenen Personen unterschiedliche Aussagen. Ein klarer und funktionierender Informationsfluss fehlte.
Die Gleichberechtigung empfand ich als nicht gegeben. Es entstand der Eindruck, dass gewisse Personen bevorzugt behandelt wurden, während andere weniger berücksichtigt wurden. Eine einheitliche und faire Behandlung aller Mitarbeitenden habe ich vermisst.
Die Aufgaben waren für mich eher monoton. Es gab wenig Möglichkeiten, eigene Ideen einzubringen oder neue Ansätze umzusetzen. Dadurch fehlte teilweise die Abwechslung und der Raum für persönliche Weiterentwicklung.
Das Image der Schule könnte aus meiner Sicht verbessert werden. Intern wird häufig kritisch über die Schule und insbesondere über den Schulleiter gesprochen, was sich negativ auf die Wahrnehmung des Arbeitsumfelds auswirkt.
Die Zusammenarbeit konzentriert sich fast ausschliesslich auf schulische Themen und die Schülerinnen und Schüler. Persönliche Gespräche oder ein lockerer Austausch ausserhalb des Arbeitsalltags finden kaum statt, was die Work-Life-Balance und das Miteinander etwas einschränkt.
Das Gehalt und die Benefits könnten aus meiner Sicht attraktiver sein. Im Vergleich zu den Lehrpersonen wirkt die Entlöhnung der Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen eher tief. Zudem wurden Aussagen gemacht, dass der Lohn aufgrund der Ferien eher gekürzt werden sollte, was ich als wenig wertschätzend empfunden habe.
Im Bereich Umweltbewusstsein sehe ich Verbesserungspotenzial. Der Müll wird täglich entsorgt, auch wenn die Abfalleimer kaum gefüllt sind. Zudem besteht im Keller seit längerer Zeit ein unangenehmer Geruch, ohne dass eine nachhaltige Lösung erkennbar umgesetzt wurde.
Der Zusammenhalt im Team ist grundsätzlich gut. Verbesserungspotenzial sehe ich jedoch bei der Feedbackkultur. Kritik wird oft untereinander statt direkt mit den betroffenen Personen besprochen. Beispielsweise wird über den Schulleiter oder zwischen Sozialpädagogik und Lehrpersonen gesprochen, anstatt das Gespräch miteinander zu suchen.
Die Arbeitsbedingungen sind insgesamt in Ordnung. Für erholsame Pausen gibt es jedoch wenig Rückzugsmöglichkeiten, da es häufig laut ist und auf Ruhe während der Pausen nur begrenzt Rücksicht genommen wird.
Die Schüler werden unabhängig vom Geschlecht fair behandelt. Im Team sind jedoch vereinzelt Aussagen gefallen, die auf mich wenig wertschätzend gegenüber Männern wirkten. Zudem trägt die Art, wie teilweise über den Schulleiter gesprochen wird, nicht zu einem Eindruck von Gleichberechtigung und gegenseitigem Respekt bei.
Die Aufgaben sind grösstenteils abwechslungsarm und wiederholen sich im Alltag häufig. Veränderungen werden zwar grundsätzlich begrüsst, in der Praxis wird jedoch oft an bestehenden Abläufen festgehalten.
Die Mitarbeiter sind sehr launisch und oftmals gereizt. Viele Sprechen im Rücken schlecht übereinander.
Unpersönlich und militärisch
Faire Arbeitszeiten. Abgesehen von fehlenden Pausen.
Möglichkeiten wären da.
Lohn ist fair.
Müll wird zwar getrennt. Jedoch unnötig halb leere Plastikabfallsäcke tagtäglich entsorgt.
Mehr Schein wie Sein. Es wird viel hinter dem Rücken über andere gelästert.
Langfristige Mitarbeiterinnen.
Leider mangelnde Empathie. Die Schulleitung zwar mit Erfahrung, jedoch nur selten im Bilde. Die Sozialpädagogik noch nicht ihrer Reife gewachsen und total überfordert.
Vieles an Mobiliar ist defekt. Im Keller liegt Schimmel. Im Haus herrscht ein abgestandener Geruch. Es wird kein Wert darauf gelegt und die ganze Infrastruktur vernachlässigt. Es gibt kein Ruheraum.
Es herrscht kein guter Kommunikationsfluss. Es fehlt an einem Leader. Jeder geht einfach seiner Annahme nach, oftmals herrscht Chaos und es wird jeweils erst kurz vor einer Umsetzung etwas bestimmtes entschieden.
Frauen werden bevorzugt.
Eher monotone Aufgaben. Vorschläge oder neue Ideen nicht willkommen.