Gut am Arbeitgeber finde ich
Das man Grundsätzlich alles an einem Ort hat (Grundjahr, Berufsschule, ÜK)
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Alles Rund um die Reglemente und wie sie auch Zuverlässige Schüler indirekt bestrafen. Die Organisation rund um das Praktikum sollte jemandem überlassen sein, der Vollzeit an der TF-Bern arbeitet damit auch Zeit und Interesse vorhanden ist um den Lernenden zu helfen.
Verbesserungsvorschläge
Eine Flachere Struktur bei dem die Lernenden von den Leitenden Personen nicht so abwertend behandelt werden. Zudem sollte ein Umdenken Stattfinden, wie man die Schüler die sich wirklich nicht gut verhalten bestrafen und davon abschrecken kann, Es im Zuge dessen aber nicht für alle mühsamer macht.
Arbeitsatmosphäre
Während des ersten Jahres kaum auszuhalten (Grossraumbüro). Ab 2ten Jahr weniger schlimm da Schule nur 1 Tag pro Woche ist.
Karrierechancen
Chancen sind okay. Man muss sich jedoch auch nach der Ausbildung noch ordentlich ins Zeug legen.
Arbeitszeiten
Im ersten Jahr okay. Ab dem zweiten und dritten beginnt die Schule ein wenig spät und man hat weniger Mittag und muss länger dort sein. Zeiten im Praktikum sind individuell.
Ausbildungsvergütung
Im ersten Lehrjahr keinen Lohn und dann im Praktikum während des 2ten und 3ten Jahres einen relativ niedrigen Lohn für einen Praktikanten. Besonders wenn von einem als Praktikant mehr Verantwortung und mehr Leistung gefordert wird als von einem Lernenden.
Die Ausbilder
Die Berufsbilder sind mittlerweile ganz in Ordnung, müssen aber oft seltsame Entscheide durchziehen die von weiter oben kommen.
Spaßfaktor
1tes Jahr war nicht allzu schlecht. Man konnte erste Erfahrungen in Teamarbeit machen und die Lehrer haben einem meistens helfen können.
Ab dem 2ten Jahr und dem Start der Praktikas wurde es deutlich ernster und es ging nur noch um Prüfungen und das Praktikum an sich. Nebenbei wurden dann immer mehr Massnahmen erstellt, die die Lernenden noch mehr Druck machen und fast immer mit Bestrafungen verbunden sind. Etwas was sich immer wieder gezeigt hat ist dass wenn einzelne Schüler etwas schlechtes getan haben (z.B. Geschwänzt, Falsche Arztzeugnisse, oder auch nur die Zeiterfassung nicht rechtzeitig abgegeben haben) es anschliessend eine deutliche verschärfung der Regeln gab und damit alle Bestraft wurden. Somit auch die, die zuvor immer alles richtig gemacht haben und jetzt behandelt werden als wären sie auch teil davon.
Aufgaben/Tätigkeiten
Im 1ten Lehrjahr während der Beruflichen Praxis wurde Themen behandelt für die man 2-3 Wochen Zeit hatte. Jedoch waren diese meistens nicht so Tiefgründig und daher war man nach 2-4 Tagen meist fertig. Danach hätte man sich selber weiterbilden müssen. Daher teilweise ein etwas leerer Unterricht. Selber etwas neues lernen ohne Anleitung oder Hilfe kann ich ja auch Zuhause. Dafür muss ich sagen, war der BKU Unterricht sehr Spannend und herausfordernd.
Variation
Die Lehrer versuchen Abwechslung in den Unterricht zu bringen. manchmal fast schon zu viel Abwechslung. Grundsätzlich aber nicht schlecht.
Respekt
Von den meisten Lehrern vorhanden. Da hört es dann aber schon auf. Besonders schlimm sind die Verantwortlichen der Berufsgruppe und der Praktikums. Wenn man etwas braucht kommt entweder lange nichts zurück oder sogar gar nichts. Umgekehrt soll man jedoch innerhalb von Stunden alles machen und keine Wiederworte äussern. Dadurch wird die ganze Ausbildung fast schon unerträglich. Deswegen 1 Stern.