Ihr Unternehmen?

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TopCC 
AG
Bewertung

Ihr Unternehmen?

Eingefahrene Muster und viel Geläster

2,7
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2026 im Bereich Vertrieb / Verkauf bei TopCC AG in St. Gallen gearbeitet.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Die Stimmung im Team. Alt gegen jung. Chef hat keinen Überblick über Prozesse und daher wird auch nichts optimiert. Es gibt die "Lieblinge", die beschäftigt wirken und sich sehr viel erlauben, aber auch nicht mehr bzw. besser arbeiten als alle Anderen.
Fast schon bizarr viele abgelaufene Produkte im Laden.
Mein ausschlaggebender Punkt, der das Fass zum überlaufen brachte, war ein Mitarbeiter-Gespräch bei dem einige Punkte angesprochen wurde. Ein Punkt davon war "Pausen stempeln". Nachweislich mache ich alle Pausen wie vorgesehen. Nach meinem Einwand kam dann als Antwort: Ja, aber andere machen das eben nicht. Auch bei anderen Punkten war es genau das Gleiche. "Andere Mitarbeiter würden das eben nicht machen.." Ich weiss nicht, ob das Gespräch einfach nur schlecht vorbereitet war, oder ob das wirklich so ist, dass bei einem persönlichen Mitarbeitergespräch Versäumnisse von anderen Mitarbeiter, offziell zu deinem Problem werden. Nach dem Gespräch habe ich dann die Reissleine gezogen und musste mir leider eingestehen, dass es das alles nicht Wert ist.

Sinnbildlich für den Laden noch eine Anekdote: Es gibt fixe Plätze in den Pausen, jeder will dort sitzen, wo er schon seit Jahren sitzt. Und daran gibt es nichts zu rütteln!

Verbesserungsvorschläge

Im Nachhinein finde ich es sehr fragwürdig, dass mindestens 2 Mitarbeiterinnen, die mehr als 2 Jahre da sind nicht wissen, dass es bei der Kaffeemaschine ein "tägliches Reinigungsprogramm" gibt. Es wird nur Milchpulver, etc. nachgefüllt und der Auswurf/Abtropfschale gewaschen. Die Kaffeemaschine wird dabei nicht fachgerecht gereinigt. Zum Glück sind es keine Frischmilch Maschinen, sondern nur Milchpulver. Das ist auch ein Beispiel, bei dem ich mir denke, wie kann das sein?
Toxische Verhaltensmuster sollten angesprochen werden und nicht als: "Ach so ist sie halt.." abgetan werden. Es wird auch viel über Stammkunden gelästert. Einmal hat eine Mitarbeiterin Lehrlinge als Mon*** bezeichnet. Ich war einfach geschockt, alle anderen nicht.

Arbeitsatmosphäre

Es herrscht eine alt gegen jung Stimmung, wobei das Lästern seitens alt ausgeht. So kann man die Zeit auch herum kriegen.

Work-Life-Balance

Für die Detailhandel Branche wirklich gut und es werden neue Schicht-Modelle getestet und weiterentwickelt. Die Zuständige AL macht sehr faire Pläne und schaut da wirklich auf jeden einzelnen und achtet darauf, dass 2x im Monat ein volles Wochenende möglich ist.

Gehalt/Benefits

Unter dem Durchschnitt und keine Erhöhung. Eines der Benefits ist gratis Kaffee. Gut fand ich das Cash-Back System für Mitarbeiter-

Kollegenzusammenhalt

Unter bestimmten Kollegen gab es guten Zusammenhalt und man hilft, ansonsten wird immer geschaut, was der andere macht und das eigene Handeln wird als viel besser gehalten. Leider auch sehr launisch und tagesabhängig von vielen.

Umgang mit älteren Kollegen

Werden sogar bevorzugt. Es gibt ältere Kollegen, die keine Bestellungen machen können, da die EDV Kenntnisse fehlen. Vorausgesetzt ist jedoch, dass das eigentlich jeder können sollte, der im Verkauf arbeitet.

Vorgesetztenverhalten

Sehr durchzogen. Es gibt Personen in der Leitung die sind sehr bemüht und arbeiten sehr wertschätzend gegenüber dem Team und andere die eher nicht den Überblick haben. Gewisse Mitarbeiter wirken sehr "beschäftigt", sind es aber nicht. Der Chef sieht nicht, dass Mitarbeiter nur so wirken, aber leider Arbeitsprozesse nicht effizient ausgeführt werden. Wenn Mitarbeiter neben der Lieferung noch Daten Kontrolle machen und das Layout anschauen und neue Produkte sinnvoll integrieren, wird das als "zu langsames arbeiten" abgetan. Ich habe in meinen wenigen Wochen dutzende abgelaufene Produkte aus den Regalen gezogen, die zum Teil schon fast 1 Jahr abgelaufen sind. Als Beispiel: Ich habe an einem Nachmittag priotisiert abgelaufene Produkte aus den Regalen zu entfernen und alles kontrolliert. Plötzlich schwirren 2 Mitarbeiter fast schon hysterisch herum, dass man sofort die neu eingetroffene Lieferung machen muss. Die Mitarbeiter hätten in dieser Zeit schon lange mit der Lieferung beginnen können, stattdessen wird herumgerannt und gemotzt, Ressourcen verschwendet.

Interessante Aufgaben

Eher abwechslungsreich, da es verschiedene Aufgabenbereiche gibt. Bei der Einarbeitung stellt sich heraus, dass es keine einheitlichen Prozesse gibt. Jeder macht es so wie er es schon seit Jahren macht.


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Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.