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V-ZUG 
AG
Bewertung

Ihr Unternehmen?

Nach aussen gibt man sich konservativ und schweizerisch, doch die Realität zeigt ein knallhartes Management like USA

1,8
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Marketing / Produktmanagement bei V-ZUG AG in Zug gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

die Pensionskasse

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

die Unehrlichkeit und Heuchlerei.

Verbesserungsvorschläge

Kommt zurück zu euren früheren Werten!

Arbeitsatmosphäre

Überall herrscht schlechte Stimmung, überall werden die Daumenschrauben angezogen.

Image

Noch gut, verliert an Ansehen.

Work-Life-Balance

schlecht

Karriere/Weiterbildung

für Ja-Sager

Gehalt/Benefits

Gehalt in Ordnung, jedoch sehr geringe Gehaltserhöhungen. Sehr schlechtes Bonussystem. Dieses wird genutzt, um Leute zu rekrutieren, jedoch stets mit dem Hinweis, dass es kein fester Lohnbestandteil ist. Die Pensionskasse ist gut.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Fake, alles wird weggeschmissen. Nur nach aussen macht man auf Woke.

Kollegenzusammenhalt

Es wird zunehmend schlechter, weil man niemandem mehr trauen kann. Es wird ein Klima der Unsicherheit propagiert, und man wird dazu ermutigt, zum Wohle der Firma alles und jeden zu hintergehen.

Umgang mit älteren Kollegen

Ältere Kollegen, die jahrzehntelang für die Firma gearbeitet haben, werden zwei Jahre vor der Pensionierung durch Änderungskündigungen aufs Abstellgleis gestellt. Sie erhalten keine Arbeitsaufträge, gleichzeitig werden Leistungen und Bedingungen gekürzt, sodass sie von selbst gehen sollen. Das ist die generelle Strategie. Man kündigt nicht direkt, sondern macht die Situation schrittweise unattraktiver. Ein solches Vorgehen wird auch als Mobbing bezeichnet.

Vorgesetztenverhalten

Alle guten Vorgesetzten gehen oder werden herausgemobbt. Stattdessen setzt man einheitlich auf junge, unerfahrene Führungskräfte, die keine eigenen Entscheidungen treffen sollen. Gewünscht sind Ja-Sager, keine selbstständig denkenden Personen. Wer seine eigene Meinung äussert, landet unmittelbar auf dem Abstellgleis. In der Folge denken viele Teamleiter vor allem an sich selbst, stellen sich keinesfalls schützend vor ihr Team, sondern versuchen in erster Linie, die eigene Position abzusichern.

Arbeitsbedingungen

werden zunehmend schlechter

Kommunikation

Die Kommunikation ist katastrophal. Man kann grundsätzlich davon ausgehen, dass genau das gemacht wird, was im Voraus gesagt wird, dass es nicht gemacht wird.

Gleichberechtigung

Auf dem Papier. Gleichberechtigung spielt keine Rolle, weder negativ noch positiv. Das höhere Management kann einen Umgangston pflegen, wie es möchte, das spielt keine Rolle und wird auch vom HR nicht aufgegriffen.

Interessante Aufgaben

je nach Stelle

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Arbeitgeber-Kommentar

Tanja GeissmannTalent Acquisition Partner

Liebe/r Kollegin oder Kollege

Vielen Dank, dass du dir die Zeit genommen hast, deine Erfahrungen so ausführlich zu schildern. Auch wenn wir viele deiner Wahrnehmungen mit Bedauern lesen, nehmen wir diese Rückmeldung sehr ernst.

V-ZUG steht für Qualität, Verlässlichkeit und langfristiges Denken - Werte, die tief in unserer Geschichte verankert sind und die wir auch in einer sich stark wandelnden Unternehmensrealität weiterleben wollen. Umso mehr beschäftigt es uns, wenn Mitarbeitende den Eindruck gewinnen, dass Anspruch und erlebte Realität auseinanderfallen.

Die von dir angesprochenen Themen - insbesondere Führungskultur, Kommunikation, Zusammenarbeit, der Umgang mit Veränderung sowie die Situation erfahrener Mitarbeitender - sind Punkte, mit denen wir uns intensiv auseinandersetzen. Veränderungen in Markt, Organisation und Arbeitsweise bringen Spannungen mit sich, die wir nicht kleinreden möchten. Gleichzeitig ist es unser Anspruch, diese Veränderungen transparent, respektvoll und fair zu gestalten.

Wir möchten klar festhalten, dass Mobbing, bewusste Ausgrenzung oder das "Abstellen" von Mitarbeitenden - unabhängig von Alter oder Funktion - nicht unseren Werten entsprechen. Sollten Mitarbeitende solche Situationen erleben, ist es uns wichtig, dass diese angesprochen werden. Wir arbeiten kontinuierlich daran, unsere internen Anlaufstellen, Führungsentwicklung und Feedbackformate zu stärken, damit Kritik nicht nur gehört, sondern auch konstruktiv bearbeitet wird.

Auch in den Bereichen Arbeitsatmosphäre, Zusammenarbeit und Kommunikation sehen wir Verbesserungspotenzial. Wir haben in den letzten Monaten verschiedene Initiativen angestossen, um Dialog, Klarheit und Vertrauen zu fördern - sind uns aber bewusst, dass Kulturarbeit Zeit braucht und nur dann wirkt, wenn sie im Alltag spürbar wird.

Dass du einzelne Aspekte wie die Pensionskasse oder das Grundgehalt positiv hervorhebst, nehmen wir ebenso zur Kenntnis. Gleichzeitig verstehen wir die Kritik am Bonussystem, an Entwicklungsmöglichkeiten und an der wahrgenommenen Ungleichbehandlung. Diese Rückmeldungen fliessen in die laufende Weiterentwicklung unserer People & Culture‑Instrumente ein.

Wenn du den Dialog suchst, laden wir dich herzlich ein, direkt mit uns Kontakt aufzunehmen. Der offene Austausch - auch kritisch - ist für uns ein zentraler Bestandteil einer glaubwürdigen Unternehmenskultur.

Beste Grüsse
Tanja Geissmann

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Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.