Wer nur den Verkauf sieht, riskiert, das Fundament zu verlieren.
Verbesserungsvorschläge
Das Unternehmen hat in den letzten Jahren grosse Veränderungen durchgemacht. Was positiv auffällt: die neue Inhaberschaft tritt menschlich und zugänglich auf. Diese Haltung ist eine Chance – aber sie muss dringend stärker in den Alltag übersetzt werden. Wertschätzung darf nicht nur ein Wort sein, sondern sollte durch konkrete Taten sichtbar werden. Leider ist im Moment spürbar, dass die Unternehmensleitung immer wieder in alte Muster zurückfällt. Angekündigte Veränderungen verlieren so an Glaubwürdigkeit. Statt Neues aufzubauen, wird häufig die frühere Führungskultur kopiert. Das sorgt für Stillstand und für viel Frustration bei Mitarbeitenden, die eigentlich motiviert wären, das Unternehmen voranzubringen. Auffällig ist auch die Einseitigkeit: Vertrieb und Marktziele stehen im Fokus, während Produktion und andere Schlüsselbereiche vernachlässigt werden. Dabei sind genau diese Abteilungen entscheidend für den langfristigen Erfolg – und hier herrscht aktuell viel Chaos, Überforderung und Unzufriedenheit. Es droht der Verlust von wichtigen Leistungsträgern, wenn nicht endlich erkannt wird, dass auch ausserhalb des Verkaufs Menschen gefördert, ernst genommen und fair entlöhnt werden müssen. Viele Mitarbeitende wünschen sich ein klares, mutiges Management, das Konflikte nicht scheut und das Ganze im Blick behält – nicht nur die kurzfristigen Verkaufszahlen. Wir brauchen Menschen in der Führung, die wissen man führt und auf Mitmenschen eingeht. Fazit: Das Unternehmen hat ein enormes Potenzial und die Chance, mit neuer Inhaberschaft wirklich etwas zu bewegen. Damit das gelingt, braucht es aber mehr Mut, mehr Konsequenz und vor allem eine breite Wertschätzung für alle Mitarbeitenden, nicht nur für den Verkauf.
