Früher war es besser
Gut am Arbeitgeber finde ich
Positiv hervorheben möchte ich einzelne Kolleginnen und Kollegen, mit denen die Zusammenarbeit angenehm und unterstützend war. Zudem konnte ich fachlich einige Erfahrungen sammeln, die mich beruflich weitergebracht haben. Für den Einstieg ins Berufsleben oder zum Sammeln erster Praxiserfahrungen kann das Unternehmen durchaus eine gewisse Lernplattform bieten.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Kritisch sehe ich insbesondere die fehlende Transparenz und Kommunikation, die teilweise unklaren Führungsstrukturen sowie das ausgeprägte Mikromanagement. Zudem fehlte aus meiner Sicht eine nachhaltige Strategie in Bezug auf Mitarbeiterentwicklung und langfristige Stabilität. Auch das Thema Gleichbehandlung und Fairness hätte konsequenter umgesetzt werden können. Insgesamt entstand dadurch ein Arbeitsumfeld, das eher von Unsicherheit als von Vertrauen geprägt war.
Verbesserungsvorschläge
Aus meiner Sicht wäre vor allem eine offenere und transparentere Kommunikation wichtig, um Vertrauen aufzubauen und Unsicherheiten im Arbeitsalltag zu reduzieren. Zudem könnten klarere Führungsstrukturen, mehr Wertschätzung gegenüber Mitarbeitenden sowie eine stärkere Förderung von Teamarbeit das Arbeitsklima deutlich verbessern.
Auch im Bereich Weiterbildung und Mitarbeiterentwicklung sehe ich Potenzial, insbesondere durch mehr Flexibilität bei Pensen, Unterstützung bei Qualifizierungen und attraktive Sozialleistungen. Insgesamt würde eine stärkere Fokussierung auf Mitarbeitendenzufriedenheit, Fairness und langfristige Stabilität dem Unternehmen gut tun.
Arbeitsatmosphäre
Die Arbeitsatmosphäre war insgesamt angespannt und teilweise von Unsicherheit geprägt.
Image
Das Image des Unternehmens hat aus meiner Wahrnehmung in den letzten Jahren zunehmend gelitten. Nicht nur neue, sondern auch langjährige Mitarbeitende wirkten zunehmend unzufrieden. Dies spiegelt sich aus meiner Sicht sowohl intern in der Stimmung als auch extern in der Wahrnehmung wider. Eine nachhaltige Verbesserung der Unternehmenskultur und der Führung würde hier vermutlich positiv entgegenwirken.
Karriere/Weiterbildung
Weiterbildung und interne Entwicklungsmöglichkeiten hatten aus meiner Sicht keinen hohen Stellenwert. Konkrete Fördermassnahmen oder klare Perspektiven waren kaum erkennbar. Der Wunsch nach Weiterbildung wurde teilweise eher relativiert als aktiv unterstützt – selbst dann, wenn keine Kostenbeteiligung seitens Arbeitnehmer verlangt wurde. Eine Reduktion des Pensums zugunsten einer Weiterbildung war praktisch nicht realisierbar. Stattdessen wurde argumentiert, dass Weiterbildungen problemlos als Alternative abends nach der Arbeit oder am Wochenende absolviert werden könnten, obwohl dies je nach Weiterbildung kaum realistisch beziehungsweise sehr schwierig umzusetzen ist. Eine aktivere Unterstützung der Mitarbeitenden in ihrer fachlichen und persönlichen Entwicklung wäre wünschenswert.
Gehalt/Benefits
Das Gehalt war insgesamt in Ordnung und für den Einstieg akzeptabel, jedoch nicht überdurchschnittlich. Gerade wenn keine Mitarbeiterbeteiligung oder vergleichbare Zusatzleistungen bestehen, könnte die Entlöhnung aus meiner Sicht gerne etwas höher sein. Verbesserungspotenzial sehe ich insbesondere bei einer stärkeren Beteiligung des Arbeitgebers an der Pensionskasse sowie bei einer Mitarbeiterbeteiligung an der NBU-Versicherung, was die Attraktivität des Unternehmens erhöhen würde.
Kollegenzusammenhalt
Der Zusammenhalt im Team war aus meiner Sicht unterschiedlich ausgeprägt. Während mit einzelnen Kolleginnen und Kollegen eine gute Zusammenarbeit möglich war, stand bei anderen eher das eigene Interesse im Vordergrund. Das hat teilweise die Teamarbeit erschwert und den gemeinsamen Austausch beeinträchtigt. Ein stärkerer Fokus auf Zusammenarbeit und Teamgedanken wäre wünschenswert gewesen.
Vorgesetztenverhalten
Das Verhalten der Führungsebene habe ich insgesamt als schwierig empfunden. Teilweise wirkten Führungsfunktionen aus meiner Sicht nicht optimal besetzt, insbesondere im Hinblick auf Führungserfahrung und entsprechende Qualifikation. Zudem war der Führungsstil stellenweise stark von Mikromanagement geprägt, während gleichzeitig das Verständnis für die Bedürfnisse der Mitarbeitenden eher gering ausgeprägt war. Hier sehe ich deutliches Verbesserungspotenzial, vor allem in den Bereichen Führungskompetenz, Vertrauen und Mitarbeiterorientierung.
Arbeitsbedingungen
Die Arbeitsbedingungen habe ich insgesamt als eher schwierig erlebt. Teilweise konnten sowohl das Verhalten einzelner Kolleginnen und Kollegen als auch der Führungsstil den Arbeitsalltag unnötig erschweren und sich demotivierend auswirken. Eine konstruktivere Zusammenarbeit, klarere Strukturen und mehr gegenseitige Unterstützung hätten aus meiner Sicht zu einem deutlich besseren Arbeitsumfeld beigetragen.
Kommunikation
Eine klare und transparente Kommunikation war aus meiner Sicht kaum vorhanden. Informationen wurden teilweise spät oder gar nicht weitergegeben, was Unsicherheit geschaffen und die Zusammenarbeit erschwert hat. Mehr Offenheit, strukturierte Information und frühzeitige Kommunikation wären dringend wünschenswert gewesen.
Gleichberechtigung
Aus meiner Sicht wurden nicht immer alle Mitarbeitenden gleich behandelt. Teilweise entstand der Eindruck, dass einzelne Personen bevorzugt wurden, was sich auf die Wahrnehmung von Fairness im Team ausgewirkt hat. Mehr Transparenz und nachvollziehbare Entscheidungen hätten hier sicher zu einem ausgewogeneren Arbeitsklima beigetragen.