83 Bewertungen von Bewerbern kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
83 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 4,2 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.


kununu Prüfprozess
83 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 4,2 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Der Kontakt mit HR und dem zuständigen Vorgesetzten war während des Bewerbungsprozesses sehr angenehm, professionell und wertschätzend. Bis zum «Meet the Team» hatte ich deshalb einen sehr positiven Eindruck. Das anschliessende «Meet the Team» habe ich jedoch ganz anders erlebt. Statt eines gegenseitigen Kennenlernens hatte ich zunehmend das Gefühl, mich in einem zweiten Bewerbungsgespräch zu befinden, diesmal mit einer grösseren Gruppe von Teammitgliedern.
Die Gesprächsatmosphäre empfand ich teilweise als unangenehm und unstrukturiert. Mehrere Personen sprachen zeitweise gleichzeitig, wodurch aus meiner Sicht kaum ein ruhiger und wirklicher Dialog auf Augenhöhe entstehen konnte. Nachdem ich mich bereits vorgestellt und meinen bisherigen beruflichen Hintergrund erläutert hatte, versuchte ich, mich ganz normal mit dem Team auszutauschen und mehr über deren Arbeitsalltag zu erfahren.
Ein konkreter Moment ist mir dabei besonders in Erinnerung geblieben. Ich stellte eine aus meiner Sicht ganz normale Frage dazu, welche Tools bzw. Systeme im Arbeitsalltag verwendet werden. Mit dieser Frage wollte ich niemanden testen oder fachlich beurteilen. Mir ging es vielmehr darum, die etwas ruhige Atmosphäre aufzulockern, mit dem Team ins Gespräch zu kommen und gleichzeitig mehr über den Arbeitsalltag und die Zusammenarbeit zu erfahren. Die Reaktion darauf hat mich deshalb sehr überrascht. Ich hatte den Eindruck, dass meine Frage möglicherweise anders verstanden wurde, als ich sie gemeint hatte. Was danach folgte, hatte ich überhaupt nicht erwartet. Das Gespräch wurde aus meiner Sicht zunehmend persönlich und ich empfand einige Reaktionen als abwertend gegenüber meiner Erfahrung. Unter anderem fragte mich ein Teammitglied, ob ich überhaupt schon einmal gearbeitet hätte. Diese Frage hat mich sehr überrascht, insbesondere weil ich mich kurz zuvor bereits vorgestellt und auch über meine bisherige Berufserfahrung gesprochen hatte. Ich hatte nicht erwartet, dass aus einer einfachen Frage zum Arbeitsalltag eine Situation entsteht, in der ich das Gefühl bekomme, mich und meine bisherige Erfahrung erneut rechtfertigen zu müssen. Trotzdem blieb ich ruhig und erklärte meinen beruflichen Hintergrund nochmals.
Auch in anderen Momenten, in denen ich von bisherigen Erfahrungen oder Projekten erzählte, ging es mir nicht darum, mich erneut zu verkaufen, sondern einfach um einen normalen gegenseitigen Austausch. Trotzdem wurde mir teilweise sinngemäss vermittelt, dass das, was ich gemacht hatte, für das Team nicht relevant oder nicht von Interesse sei. Einige Aussagen und Reaktionen empfand ich deshalb als herablassend und abwertend gegenüber meiner bisherigen Erfahrung.
Meiner Meinung nach sollte ein «Meet the Team» in erster Linie dazu dienen, sich gegenseitig kennenzulernen, einen Eindruck von der zukünftigen Zusammenarbeit zu gewinnen und herauszufinden, ob es zwischenmenschlich passt. Natürlich sollte ein zukünftiges Team ein Mitspracherecht haben. In meinem Fall hatte ich jedoch den Eindruck, dass einzelne Teammitglieder die Rolle von Interviewer beziehungsweise Entscheidungsträger übernommen haben und meine fachliche Eignung erneut beurteilen wollten. Dadurch fühlte sich das Treffen für mich nicht mehr wie ein «Meet the Team», sondern wie eine weitere Auswahlrunde an.
Was mich im Nachhinein besonders beschäftigt, ist die Frage, auf welcher Grundlage einige Teammitglieder überhaupt eine fachliche Einschätzung meiner Person vorgenommen haben. Nach meinem Eindruck kannten sie meinen Lebenslauf und meinen bisherigen beruflichen Hintergrund nicht ausreichend. Gleichzeitig hatte ich nicht den Eindruck, dass die anwesenden Teammitglieder speziell für Recruiting oder die professionelle Beurteilung von Bewerber:innen geschult waren.
Wenn meine berufliche Erfahrung und mein Werdegang nicht ausreichend bekannt waren, stellt sich für mich zwangsläufig die Frage, worauf eine so schnelle Einschätzung meiner Person überhaupt beruhte. War es mein Auftreten, mein Aussehen, mein Hintergrund oder etwas anderes? Ich kann und möchte darüber nicht spekulieren. Gerade deshalb halte ich transparente, nachvollziehbare und professionelle Beurteilungskriterien in einem Bewerbungsprozess für besonders wichtig.
Wenn die Einschätzung des Teams einen wesentlichen Einfluss darauf hat, ob eine Person eingestellt wird oder nicht, sollten aus meiner Sicht HR und der verantwortliche Hiring Manager bei einem solchen Gespräch anwesend sein und dieses entsprechend moderieren. Teammitglieder sind nicht automatisch für die professionelle Auswahl und Beurteilung von Bewerber:innen geschult. Eine klare Rollenverteilung und professionelle Moderation könnten verhindern, dass sehr subjektive Eindrücke einen unverhältnismässig grossen Einfluss auf eine Einstellungsentscheidung erhalten.
Keine
Mein Bewerbungsprozess bei Viseca war durchweg positiv. Die Kommunikation war transparent und schnell, ich wurde stets freundlich behandelt und fühlte mich wertgeschätzt. Vom ersten Kontakt bis zur Vertragsunterzeichnung lief alles sehr professionell ab. Die Gespräche waren angenehm und auf Augenhöhe, und meine Fragen wurden immer klar beantwortet. Besonders positiv fand ich die schnelle Rückmeldung und die strukturierte Vorgehensweise. Insgesamt ein Top-Bewerbungsprozess – so wünscht man sich das!
Der Prozess ist sehr gut strukturiert und angenehm – es gibt nichts, das mir gefehlt hat.
keine
Keine.
Von der ersten Kontaktaufnahme bis zur Zusage war der Bewerbungsprozess für mich durchweg positiv. Ich wurde während des gesamten Prozesses von allen Beteiligten äusserst respektvoll und wertschätzend behandelt.
Auch wenn einige Fragen darauf abzielten, meine Reaktion unter Druck zu testen, empfand ich dies als absolut korrekt und angemessen, da es sich um eine Führungsposition handelt. Der Prozess war klar strukturiert und vermittelte mir einen sehr positiven Eindruck vom Arbeitsklima. Besonders geschätzt habe ich die Möglichkeit, meine zukünftigen Kollegen kennenzulernen, was für mich ein wichtiger Aspekt war.
Ich konnte sowohl in Einzel- als auch in Gruppengesprächen mit den relevanten Personen sprechen, was mir die Gelegenheit bot, ein gutes Bild von den Menschen und dem Arbeitsklima zu gewinnen. Die Tests waren umfangreich und teilweise herausfordernd, aber auch hier hatte ich das Gefühl, dass sie der Position und ihren Anforderungen gerecht wurden.
Insgesamt habe ich den Bewerbungsprozess als professionell, durchdacht und wertschätzend erlebt, und er hat meinen positiven Eindruck vom Unternehmen nochmals verstärkt.
Nichts, bleibt so wie Ihr seid
Etwas mehr Zeit für das Team-Kennenlernen, die Besprechung des MPA-Testergebnis etwas kürzer halten.
Beworben vor 6 Wochen. Nach der ersten Woche ein Hinweis, dass man noch Zeit brauche. Danach nie mehr etwas gehört. Per Mail nachgehakt, aber auch darauf keine Antwort.
Bewerbende regelmässig informieren oder mindestens sauber
- Unterlagen besser überprüfen, bei Nachfrage dem Bewerber kontaktieren
- Bei einer Absage möchte ich wissen um welche Stelle es sich hier handelt
- Mehr persönlichkeit schadet hier nicht
- Ausserdem fühlt man sich im Bewerbungsprozess lost, es gibt keinerlei Informationen über den aktuellen Status
Sorry, aber da müsst Ihr noch viel über Recruitment lernen! Die Konkurrenz macht das besser!
Von Vorteil wäre es, wenn man bedacht Fragen stellt und nicht 0815, es geht hier nicht um eine Lehrstelle! Es sollte ein Kennenlerngespräch sein und keine Anklagebank! Ein wenig Lachen und Sympathie ohne Gesicht zu verziehen und Augenverdrehen wäre ebenso angebracht. Es sollte eine angenehme und freundliche Atmosphäre herrschen MIT RESPEKT und nicht die Person gegenüber schlecht darstellen, wütend machen und sogar zu Tränen rühren - einfach HORROR gewesen und das Teamsgespräch habe ich entsprechend vorzeitig und schlagartig beendet!
So verdient kununu Geld.