2 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
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2 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 1,7 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
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2 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 1,7 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Positiv hervorzuheben sind definitiv die Kantine und die netten Kolleginnen und Kollegen. Der Zusammenhalt unter den Mitarbeitern ist trotz der teilweise schwierigen Rahmenbedingungen gut.
Auch das untere bzw. direkte Management ist aus meiner Sicht bemüht und versucht, die Mitarbeiter bestmöglich zu unterstützen. Man merkt, dass hier durchaus Engagement und guter Wille vorhanden sind.
Besonders kritisch sehe ich den Umgang mit Arbeitsbelastung und Überstunden. Dass Mitarbeiter beziehungsweise Teams externe Unterstützung einschalten müssen, damit überhaupt auf die Belastungssituation reagiert wird, spricht aus meiner Sicht für ein erhebliches Führungs- und Organisationsproblem. Wenn trotz einer bereits eskalierten Belastungssituation weiterhin Überstunden erwartet oder eingefordert werden, ist für mich eine Grenze erreicht.
HR empfinde ich leider nicht als verlässliche Unterstützung. Bei Problemen oder konkreten Anliegen fehlt es aus meiner Sicht häufig an echter Hilfestellung, Verbindlichkeit und Lösungsorientierung. Statt Unterstützung entsteht teilweise eine zusätzliche Belastung, und Anliegen werden eher ausgesessen als aktiv gelöst.
Weniger wäre hier definitiv mehr. Statt jedes Jahr unzählige Projekte, neue Initiativen und massive Veränderungen gleichzeitig anzustoßen, sollte wieder mehr Wert auf Stabilität, klare Prioritäten und eine realistische Planung gelegt werden. Mitarbeiter brauchen die notwendigen Ressourcen, um Aufgaben auch tatsächlich vernünftig umsetzen zu können.
Auch bei den Zielen besteht aus meiner Sicht dringender Handlungsbedarf. Teilweise wirken die Vorgaben völlig losgelöst von der tatsächlichen Marktsituation, den vorhandenen Ressourcen und den realistischen Möglichkeiten der Teams. Besonders in der Geschäftsleitung und im Sales Management wäre deutlich mehr Realitätsnähe und Verständnis für die tatsächlichen Bedingungen im operativen Geschäft notwendig.
Auch HR sollte seine Rolle kritisch hinterfragen. Statt als unterstützende Funktion wahrgenommen zu werden, entsteht teilweise der Eindruck, dass HR selbst zur zusätzlichen Belastung wird. Bei Problemen oder schwierigen Themen wäre konkrete Unterstützung und Lösungsorientierung gefragt – nicht das Gefühl, dass Anliegen ausgesessen oder schlicht ignoriert werden.
Die Arbeitsatmosphäre ist aus meiner Sicht äußerst belastend und wird maßgeblich durch die Geschäftsführung und das oberste Management geprägt. Der Führungsstil wirkt teilweise toxisch, wenig wertschätzend und von einem hohen Maß an Druck und Kontrolle bestimmt, es ist nie genug.
Das Image des Unternehmens hat aus meiner Sicht deutlich gelitten. Nach außen wird teilweise ein sehr positives und professionelles Bild vermittelt, während die Realität im Arbeitsalltag deutlich anders wahrgenommen werden kann.
Wenn ich könnte würde ich null Sterne vergeben
Politiker gewünscht
Kollegen und Kolleginnen halten untereinander zusammen
Die direkten Manager sind durchaus bemüht und versuchen, ihre Teams zu unterstützen. Gleichzeitig wirken auch sie zunehmend hilflos, da ihnen durch den ständigen Druck von oben und fehlende Ressourcen kaum Handlungsspielraum bleibt. Erwartungen und Anforderungen steigen kontinuierlich, ohne dass dafür ausreichend Personal, Zeit oder andere notwendige Ressourcen zur Verfügung gestellt werden.
Übermäßige Überstunden gehören für viele offenbar zum Alltag, während gleichzeitig an allen Ecken und Enden gespart wird. Trotz steigender Anforderungen werden notwendige Ressourcen nicht ausreichend zur Verfügung gestellt.
Der permanente Druck von oben führt zu einer hohen Arbeitsbelastung und wirkt sich spürbar auf die Stimmung im Unternehmen aus. Statt Entlastung oder nachhaltiger Lösungen scheint häufig die Devise zu gelten, mit möglichst wenig Ressourcen immer mehr leisten zu müssen.
Von der Geschäftsführung kommen gefühlt vor allem hervorragend formulierte E-Mails, große Ankündigungen und neue Anforderungen.
Wer langfristig mit regelmäßigen und angemessenen Gehaltsentwicklungen rechnet, sollte dies bereits beim Einstieg berücksichtigen und entsprechend verhandeln. Wertschätzung zeigt sich aus meiner Sicht nicht nur in Worten, sondern auch in einer angemessenen und nachvollziehbaren Vergütungspolitik.