4 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
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4 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,3 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
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4 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,3 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Die Arbeitszeiten sind gut. Man kann sehr flexibel sein, die Dienste untereinander austauschen und an gewünschten Tagen frei nehmen. Der Dienstplan wird zwei Wochen im Voraus erstellt. Es ist auch möglich, unbezahlten Urlaub zu nehmen. Im Haus gibt es kostenloses Essen, und man kann seine Tiere mitbringen. Der Gehalt wird pünktlich überwiesen.
An Vivazzo an sich gibt es wenig zu kritisieren. Am Haus Kastanienbaum hingegen schon, diese Punkte habe ich oben bereits erwähnt. Den Arbeitgeber Vivazzo würde ich empfehlen, das Kastanienbaum nicht.
Das Gehalt sollte angemessen sein. Was schriftlich mit den Bewohnerinnen und Bewohnern vereinbart wird, sollte auch umgesetzt werden. Es sollten klare Konsequenzen gezogen werden, anstatt immer wieder Ausnahmen zu machen.
Es kann nicht sein, dass sowohl die Bewohner als auch das Personal Angst vor bestimmten Personen haben müssen. Diese erlauben sich alles, weil sie Geld einbringen. Das ist alles andere als sozial. Teamsitzung kürzer gestalten, man schläft fast ein.
Ist der Chef abwesend, wirkt das Team deutlich entspannter und zufriedener. Sobald er erscheint, verändert sich die Stimmung im ganzen Haus. Das Team unterstützt sich gut gegenseitig. Die Lehrlinge sind etwas faul.
Unter allen Vivazzo Häusern hat das Haus in Kastanienbaum den schlechtesten Ruf. Jeder, der uns zu Besuch oder bei einem Anlass besucht hat, äusserte sich negativ über den Zustand des Hauses, über Bewohner, die ungepflegt wirken, sowie über den Vorgesetzten, der vieles duldet und keine Konsequenzen zieht. In anderen Häusern werden solche Situationen hingegen nicht geduldet, da reagiert man sofort.
Hier werden die Lieblinge des Hauses bevorzugt. Mitarbeitende ohne Kinder haben am Wochenende frei, während diejenigen mit Kindern arbeiten müssen.
Trotz des hohen Arbeitspensums hat man Minusstunden. Positiv: Man kann die Dienste untereinander mit Kolleginnen und Kollegen tauschen.
Weiterbildung im Sinne von internen Schulungen gibt es mehrmals im Jahr, die von allen Angestellten besucht werden müssen. Teilweise wirken die Schulungen interessant, teilweise jedoch sehr veraltet. Auch ein Studium in Sozialpädagogik kann absolviert werden, allerdings steht auch dies nur bestimmten Personen offen. Die Teamsitzung findet einmal im Monat statt und dauert vier Stunden. Der Vorgesetzte redet hauptsächlich. Traurig daran ist, dass er nach all den Jahren immer noch nicht erkennt, was das Team alles leistet.
Das Gehalt liegt im unteren Bereich. Auch hier werden Versprechungen gemacht, die später nicht eingehalten werden. Keine Reka Checks, der 13. Monatslohn wird in zwei Raten ausgezahlt, jeweils zur Hälfte, einmal im Jahr.
Das Urinieren auf die Blumen ist nicht umweltfreundlich.
Der Kollegenzusammenhalt war im Jahr 2025 deutlich besser, nachdem die sogenannten „Lieblinge“ des Chefs das Haus verlassen hatten. Diese Mitarbeitenden wurden vom Vorgesetzten häufig hervorgehoben und gelobt, unter anderem eine Mitarbeiterin mit sehr langen Fingernägeln, die als Studentin tätig war und nach aussen den Eindruck vermittelte, sie sei die stellvertretende Leitung. Sie war jedoch eines der Hauptprobleme im Haus, da ihr Verhalten massgeblich dazu beitrug, dass viele Mitarbeitende kündigten oder die Motivation verloren. Sie verbrachte viel Zeit im Büro des Vorgesetzten, lästerte über andere, erfand Geschichten und genoss offensichtlich sein Vertrauen, während anderen nicht geglaubt wurde.
Soweit in Ordnung
Der Vorgesetzte macht zunächst einen netten Eindruck und möchte allen gerecht werden, kann jedoch bei seinen bevorzugten Angestellten nicht Nein sagen. Mit der Zeit zeigte sich sein wahres Wesen. Wie es den Angestellten geht, interessiert ihn kaum, das Geld, das man mit den Heimbewohnern verdient, scheint wichtiger zu sein. Unter den Bewohnern gibt es Lieblinge, was diese selbst spüren und häufig auch aussprechen.
Das Haus ist alt und macht einen verwahrlosten Eindruck. Auch die Computer sind veraltet. Der Neubau befindet sich derzeit in der Umsetzung.
Kommunikation: 1,5 Sterne.
Seitens des Hausleiters in Kastanienbaum wird der grösste Teil der Vorfälle im Haus nicht an die obere Etage weitergegeben, vieles wird unter den Teppich gekehrt.
Die Kommunikation mit den Angestellten ist minimal: Es werden leere Versprechungen gemacht, die anschliessend nicht eingehalten werden.
Wie bereits erwähnt, gibt es unter den Angestellten Lieblinge und solche, die unbeliebt sind, meist weil sie eine andere Meinung als der Vorgesetzte vertreten. Und das spürt man deutlich.
Die Arbeit mit psychisch erkrankten Menschen ist herausfordernd. Leider interessiert es die obere Etage jedoch kaum, wie es den Bewohnerinnen und Bewohnern wirklich geht. Viele von ihnen verwahrlosen zunehmend. Im Haus gilt die Regel, dass die Bewohner selbst entscheiden dürfen, was für sie richtig oder falsch ist. Einige stinken, duschen kaum und rauchen / kiffen in ihren Zimmern, obwohl das verboten ist , Konsequenzen gibt es keine. Es wird ständig nur geredet. Dadurch werden weder die Mitarbeitenden noch die Regeln ernst genommen. Manche urinieren im Zimmer, verrichten ihre Notdurft auf der Terrasse oder übergeben sich und das Personal muss all dies reinigen. An manchen Tagen ist der Frühdienst nur mit einer Person besetzt. Zusätzlich zum ohnehin hohen Aufwand hat das Personal viel zu putzen und muss ausserdem unter der Woche selbst kochen. Da das Haushaltsteam am Wochenende frei hat, müssen auch die Bäder vom Pflegepersonal gereinigt werden. In den Weiterbildungen wird zwar das Thema „Teilhabe“ vermittelt, in der Praxis wird es jedoch kaum oder nur unzureichend umgesetzt. Am Ende bleibt die ganze Arbeit am Team hängen.