Mitarbeiter zweitrangig, Hauptsache Auftrag erfüllt.
Arbeitsatmosphäre
Die Arbeitsatmosphäre leidet massiv unter der Führung. Dem Vorgesetzten ist Fairness offensichtlich egal – Entscheidungen basieren auf persönlichen Interessen, nicht auf objektiver Bewertung oder Teamwohl. Vertrauen und Motivation bleiben auf der Strecke.
Work-Life-Balance
Während Urlaubszeiten wird regelmäßig auf Personalmangel verwiesen, was die Urlaubsplanung faktisch erschwert. Die Dienstpläne werden oft kurzfristig und ohne Rücksicht auf persönliche Belastungsgrenzen erstellt. Mehrfachschichten mit über 12 Stunden kommen vor. Nach Feierabend oder an freien Tagen muss man mit Anrufen rechnen, um spontan einzuspringen. Es passiert auch, dass man an einem freien Tag im Plan auftaucht und dann gefragt wird, warum man nicht da ist. Eine klare Trennung zwischen Arbeit und Freizeit ist kaum möglich.
Karriere/Weiterbildung
Ohne Vitamin B nicht möglich.
Gehalt/Benefits
Das Gehalt liegt im unteren Bereich und ist im Vergleich zu anderen Sicherheitsfirmen eher am gesetzlichen Minimum. Spesen, die anfangs zugesichert wurden, werden nicht ausbezahlt. Auch bei den gearbeiteten Stunden gibt es immer wieder Unstimmigkeiten – nicht alle Stunden scheinen korrekt erfasst oder ausbezahlt zu werden. Weiterbildungen werden zwar angepriesen, aber der Lohn bleibt gleich – Versprechen über finanzielle Entwicklung wurden nicht eingehalten. Einen 13. Monatslohn gibt es ebenfalls nicht.
Arbeitsbedingungen
Die Arbeitsbedingungen spielen für die Führung keine Rolle. Es geht ausschließlich darum, dass der Auftrag erfüllt wird – unabhängig davon, unter welchen Umständen. Persönliche Bedürfnisse der Mitarbeitenden, etwa in Bezug auf Raumklima, Ergonomie oder zumutbare Arbeitsumgebung, werden ignoriert. Hauptsache, die Arbeit wird erledigt – egal wie.