Basierend auf von Mitarbeiter:innen seit Oktober 2025. Alle Informationen findest du hier.
Zuletzt aktualisiert am 1.9.2026
Das Profil von VüCH AG zeigt eine gemischte Bewertungslage. Besonders kritisch äußern sich Mitarbeiter:innen zur Work-Life-Balance: Viele berichten von exzessiven Arbeitszeiten, teils bis zu 14 Stunden ohne Pause, sowie kurzfristigen Planänderungen entgegen vertraglicher Regelungen. Ein kleinerer Teil schätzt hingegen die flexible Einteilung nach persönlicher Verfügbarkeit. Auch beim Gehalt überwiegt die Kritik – soziale Leistungen werden als minimal eingestuft, ein 13. Monatsgehalt fehlt, und Weiterbildungen müssen Mitarbeiter:innen laut Bewertungen zu einem Großteil selbst finanzieren. Karrierefortschritte sollen zudem stark von persönlichen Beziehungen abhängen.
Das Vorgesetztenverhalten wird von vielen als wenig präsent und arrogant beschrieben, Anliegen bleiben demnach oft ungehört. Die Kommunikation gilt Bewe...
Zusammenfassung nach Kategorie
Die Work-Life-Balance bei VüCH AG wird in den Bewertungen negativ bewertet. Besonders häufig kritisieren Mitarbeiter:innen die überlangen Arbeitszeiten: 12- bis 14-Stunden-Schichten ohne Pausen gelten laut einigen Nutzer:innen als gängige Praxis, wobei die gesetzlichen Arbeitszeitgrenzen regelmäßig überschritten werden sollen. Zusätzlich berichten einige Bewertungen von willkürlichen Änderungen der Dienstpläne entgegen vertraglicher Vereinbarungen sowie von Druck auf Mitarbeiter:innen, die sich nicht fügen. Das Wohlbefinden der Belegschaft spielt dem Unternehmen dabei kaum eine Rolle.
Positiver äußern sich hingegen wenige Nutzer:innen zur Planungsflexibilität: Sie berichten, dass Vorgesetzte bei wichtigen Terminen entgegenkommend reagieren und sich Studium und Arbeit gut vereinbaren lassen. Diese positive Wahrnehmung steht im Widerspruch zur mehrheitlichen Kritik, bleibt jedoch in der Minderheit.
Die Bewertungen zu Gehalt und Sozialleistungen bei VüCH AG fallen negativ aus. Mehrere Nutzer:innen bemängeln, dass die Gehälter kaum zum Leben reichen, kein 13. Monatsgehalt gezahlt wird und die Sozialleistungen auf einem Minimum liegen. Zudem werden Sozialleistungen laut einigen Bewertungen nur am Hauptsitz angeboten, während Fahrtkosten nicht erstattet werden. Diese Kritik wird als branchentypisch für Sicherheitsunternehmen eingeordnet. Dennoch gibt es abweichende Stimmen: Wenige Nutzer:innen berichten von einem vergleichsweise hohen Gehalt gemessen an den Anforderungen und loben die pünktliche Auszahlung. Auch wird erwähnt, dass Weiterbildungen zu einer höheren Vergütung führen können. Die Mehrheit der Bewertungen zeichnet jedoch ein kritisches Bild der monetären Leistungen des Unternehmens.
Die Karriere- und Weiterbildungsmöglichkeiten bei VüCH AG werden von den Nutzer:innen mehrheitlich kritisch bewertet. Besonders negativ fällt auf, dass Mitarbeiter:innen einen Großteil der Weiterbildungskosten selbst tragen müssen – laut einigen Bewertungen bis zu 70 Prozent. Zudem berichten wenige Nutzer:innen, dass berufliches Fortkommen weniger von Leistung als von persönlichen Netzwerken abhänge.
Einige Stimmen sehen die Lage jedoch positiver: Es existieren Weiterbildungsangebote, und wer sich engagiert, könne schnell aufsteigen. Die Chancen seien vorhanden, ihre Nutzung liege letztlich bei den Mitarbeiter:innen selbst. Diese positiven Einschätzungen stehen damit im klaren Widerspruch zur negativen Grundstimmung der Kategorie, die durch die Kritik an der Kostenbeteiligung und der wahrgenommenen Bedeutung von Beziehungen geprägt wird.
Das Vorgesetztenverhalten bei VüCH AG wird von den Nutzer:innen kritisch bewertet. Viele bemängeln Arroganz auf Führungsebene, fehlende Reaktion auf Anliegen der Mitarbeiter:innen sowie eine kurzfristige Dienstplangestaltung. Einige berichten, dass persönliche Beziehungen eine unverhältnismäßige Rolle spielen und Führungskräfte Fehler ohne Konsequenzen begehen, während kleinere Verstöße der Mitarbeiter:innen streng geahndet werden. Hinzu kommen Vorwürfe mangelnder Präsenz und Vergesslichkeit, etwa wenn vereinbarte freie Tage ignoriert und die Verantwortung dafür den Betroffenen zugeschoben wird.
Wenige Stimmen zeichnen ein positiveres Bild und beschreiben die Führung als streng, aber fair. Die Diskrepanz zwischen den schriftlichen Bewertungen und den reinen Sternbewertungen führt insgesamt zu einem ausgeglichenen Gesamtbild der Kategorie, wobei die ausformulierten Erfahrungsberichte deutlich negativer ausfallen. Besonders die mangelnde Wertschätzung und das Übergehen der Interessen der Mitarbeiter:innen zieht sich als roter Faden durch die Kritik.
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