3 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
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3 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 4,0 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
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3 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 4,0 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Leider wurde Verantwortung von Führungskräften häufig nach unten weitergegeben, anstatt selbst Verantwortung zu übernehmen. Unterstützung war meist nur dann vorhanden, wenn es den eigenen Interessen der Vorgesetzten entsprach, anstatt dann, wenn sie von Mitarbeitenden tatsächlich benötigt oder aktiv angefragt wurde. Eine verlässliche Rückendeckung im Arbeitsalltag habe ich vermisst.
Auch seitens HR (vor allem die abteilungszuständigen Mitarbeiter Gastronomie) entstand nicht der Eindruck von Neutralität, Loyalität oder fairer Behandlung der Mitarbeitenden. Insgesamt besteht insbesondere bei Führungskultur, Verantwortungsbewusstsein, effizienter Zusammenarbeit und Mitarbeiterorientierung deutlicher Verbesserungsbedarf.
Die Work-Life-Balance war insgesamt schwierig. Mitarbeitermangel, fehlende Unterstützung und eine hohe Arbeitsbelastung führten dazu, dass man über längere Zeit an die eigenen Grenzen kam. Über mehrere Monate hinweg fielen massive Überstunden an, ohne dass spürbare Entlastung geschaffen wurde. Dies wirkte sich langfristig auch negativ auf die Gesundheit aus. Hier besteht deutlicher Verbesserungsbedarf bei Ressourcenplanung, Unterstützung und nachhaltiger Arbeitsbelastung.
Für eine Position mit Verantwortung in der Leitung Gastronomie und Event, inklusive Führung eines Teams von rund 10 Mitarbeitenden sowie entsprechender Ausbildung (Hotelfachschule) und fachspezifischen Weiterbildungen, lag der Lohn eher unter den Erwartungen. Für eine Funktion mit diesem Verantwortungsbereich und Qualifikationsniveau wäre branchenüblich eher ein Salär ab ca. CHF 8’500 angemessen. Lohn und übertragene Verantwortung standen dabei in keiner Weise in einem fairen Verhältnis. Auch nach absolvieren fachspezifischer und im Arbeitsalltag direkt nützlicher Weiterbildungen wurde keine entsprechende Lohnerhöhung genehmigt
Als engagierte jüngere Fachkraft entsteht der Eindruck, dass hoher Einsatz und Motivation nicht im gleichen Mass unterstützt oder anerkannt werden. Wenn Mitarbeitende alles geben, während von älteren, bald pensionierten Vorgesetzten teilweise nur das Minimum an Engagement wahrgenommen wird, wirkt dies unausgewogen und demotivierend. Fairness bedeutet, Leistung und Einsatz unabhängig von Alter oder Position gleichermassen zu bewerten und einzufordern.
Die interne Kommunikation sollte stärker auf klare Führung und verbindliche Entscheidungen ausgerichtet werden. Statt zahlreicher Sitzungen wären mehr Orientierung, Priorisierung und konkrete Verantwortung durch die Führungsebene wünschenswert. Weniger Meetings und dafür mehr wirksame Führung würden die Zusammenarbeit deutlich verbessern.