6 Bewertungen von Bewerbern kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
6 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 1,5 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
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6 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 1,5 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Der Bewerbungsprozess war zunächst eigentlich sehr gut strukturiert und angenehm. Nach dem ersten Gespräch habe ich schnell die Zusage für ein zweites Gespräch erhalten, was mit einer zukünftigen Teamkollegin geführt wurde. Das Gespräch war für mich hilfreich, weil ich einen direkten Kontakt ins Team bekommen habe und mir alle Fragen aus erster Hand beantwortet wurden. Kurz nach dem Gespräch kam die Zusage für die dritte Runde inkl. einer Case Study, in die ich viele Stunden Arbeit gesteckt habe. Das dritte Gespräch sollte morgens um 9:00 Uhr stattfinden, am Tag davor habe ich abends per Mail die Absage erhalten, da man sich intern die Rolle doch noch mal anders definiert habe und mir die nun doch wichtige Kaltakquise Erfahrung fehle. Man prüfe aber, ob eine andere Rolle mit meiner Gehaltsvorstellung vereinbar sei und melde sich wieder bei mir. Ich finde es mehr als respektlos, einem Bewerber, der viel Zeit und Arbeit in die Vorbereitung auf ein Interview und eine Case Study steckt, so kurzfristig abzusagen. Sich danach dann zwei Wochen gar nicht mehr zu melden und auf Nachfrage meinerseits zu antworten, meine Gehaltsvorstellung sei für andere Stellen zu hoch - ohne dass ich jemals eine konkrete Vorstellung geäußert hätte - setzt dem ganzen die Krone auf. Hinzu kommt, dass die Stelle nach wie vor im ursprünglichen Anforderungsprofil ausgeschrieben ist und sogar über einen Personalvermittler neu im gleichen Wortlaut online gestellt wurde. Die Gründe der kurzfristigen Absage waren also wohl auch fadenscheinig.
- Atmosphäre nicht hastig gestalten, sondern Bewerber und ihre Nervosität
- Keine automatisierte Absage-Mail nachdem man sich Zeit nimmt für die Bewerbung, Vorbereitung und die Interviews selbst. Es gehört zum guten Ton, wenigstens einen Anruf zu tätigen.
- Der Absagegrund war "Wir haben uns für einen anderen Kandidaten entschieden", wenn man nicht den wahren Grund mitteilen will, dann denkt euch doch nicht etwas aus, wenn die Stelle weiterhin ausgeschrieben ist, sondern sagt einfach ab weil es nicht passt.
Ich habe mich bei Acture Germany auf eine Position im Bereich BGM-Beratung / Account Management / Partnermanagement beworben, da ich das Themengebiet und den Außenauftritt der Firma sehr interessant und positiv fand.
Aufgrund meiner Qualifikationen und Berufserfahrungen im Bereich BGM sowie meiner langjährigen Berufserfahrung in den Bereichen Account Management, Sales, Beratung und Partnermanagement bestand aus meiner Sicht eine klare fachliche und erfahrungsbezogene Nähe zur ausgeschriebenen Rolle. Dieser Eindruck wurde in den Gesprächen von der anderen Seite durchaus bestätigt.
Einige Gespräche wurden freundlich, wertschätzend und bemüht geführt, insbesondere auch der Austausch mit dem externen Interim-Recruiter.
Im weiteren Verlauf entwickelte sich der Bewerbungsprozess jedoch zu einem sehr intensiven fachlichen Austausch. Es wurden konkrete Fragen zu strategischem Vorgehen, Konzepten, Ideen, Partneraufbau, Vertriebsansatz und möglichen konkreten Lösungswegen gestellt.
Gleichzeitig war bis zum Schluss die eigentliche Rollenlogik sowie auch die Vergütungsdefinition nicht wirklich klar definiert. Bereits im Bewerbungsformular wurde eine Gehaltsangabe abgefragt; im weiteren Prozess blieb die konkrete Fixgehaltsangabe jedoch unklar. Gleichzeitig wurde in einem späteren Gespräch betont, dass es sich um eine stark provisionsgetriebene Rolle handele. Trotz fortgeschrittenem Prozess war für mich bis zum Schluss nicht klar, ob Rolle, Erwartungshaltung und Vergütungsrahmen tatsächlich zusammenpassen. Es wurde mir bis zum Schluss leider keine eindeutige Summe genannt. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte ich bereits sehr viel Input, Energie und Zeit investiert und habe trotz mehrfacher Nachfrage nie eine wirkliche Summe bezüglich des Fixgehalts genannt bekommen.
Im finalen Gespräch wurden außerdem sehr konkrete Fragen zu Führung, insbesondere auch zum Verhältnis zu Führungskräften bei konkreten früheren beruflichen Stationen, gestellt, die aus Bewerbersicht in dieser Detailtiefe etwas irritierend wirkten, da es sich um sensible Informationen und berufliche Erfahrungswerte handelt und nicht klar wurde, weshalb diese Informationen in dieser Konkretheit abgefragt wurden. Zusätzlich wurde auch nach möglichen beruflichen Ambitionen in Richtung Führung gefragt.
Im Zusammenhang mit der späteren Absage und der sehr allgemein formulierten Begründung wirkt das gesamte positive Feedback während des Prozesses sowie auch dieser Teil des Gesprächs rückblickend besonders schwer nachvollziehbar.
Nach dem letzten Gespräch wurde eine zeitnahe Rückmeldung angekündigt. Diese blieb dann jedoch aus. Nach längerer Wartezeit und erneuter Nachfrage meinerseits erfolgte dann ca. zwei Wochen später eine für mich kaum nachvollziehbare Absage.
Natürlich muss man als Bewerber grundsätzlich immer mit einer Absage rechnen. Aber in diesem Fall war die Entscheidung für mich besonders schwer nachvollziehbar, da die Gespräche überwiegend sehr positiv verliefen, die fachliche Passung mehrfach deutlich wurde und die ausgeschriebene Rolle eng mit meinem bisherigen Erfahrungsprofil übereinstimmte.
Zum Zeitpunkt der Absage war ich mir allerdings bereits auch selbst nicht mehr sicher, ob Acture Germany wirklich der passende Arbeitgeber für mich ist
Besonders kritisch sehe ich die Intransparenz bezüglich Vergütung, die zu diesem Zeitpunkt nicht wirklich klar definierte Rollenlogik, die lange Wartezeit sowie die dann darauffolgende Absage mit entsprechend kaum nachvollziehbarer Begründung.
Aus Bewerbersicht entsteht dadurch der Eindruck, trotz wichtiger fehlender zentraler Eckdaten fachlich und energetisch deutlich in Vorleistung gegangen zu sein.
Gerade bei einem Anbieter für Mental Health und BGM ist so eine Erfahrung aus Bewerbersicht besonders enttäuschend. Ein transparenter, fairer Bewerbungsprozess auf Augenhöhe ist einfach extrem wichtig. Umso enttäuschender war die hier erlebte Diskrepanz zwischen dem Außenauftritt der Firma, dem thematischem Anspruch und dem dann tatsächlichem Prozessverlauf.
Im Nachgang fiel mir außerdem auf, dass bis zum heutigen Datum sehr ähnliche beziehungsweise inhaltlich nahezu identische Ausschreibungen unter wechselnden Rollentiteln weiterhin veröffentlicht wurden. Eine klare Besetzung der damals und heute ausgeschriebenen Rolle ist für mich von außen bis heute nicht erkennbar.
Fazit: Vom Bewerber wurde sehr viel gefordert und vom potentiellem Arbeitgeber wurde sehr wenig gegeben und es wurde auch nur sehr wenig um den Bewerber geworben.
Der Bewerbungsprozess wirkte nicht wie eine faire, transparente Besetzung einer klar definierten Stelle, sondern eher wie ein noch recht undefinierter Such- und Lernprozess des Unternehmens.
Leider all in all keine gute Erfahrung.
Der Bewerbungsprozess bestand aus mehreren Runden: einem kurzen Telefonat, zwei Vorstellungsgesprächen sowie einer zusätzlichen Aufgabe (Videoaufnahme mit fachlichen Tipps).
Nach dem zweiten Gespräch wurde mir eine Rückmeldung innerhalb der nächsten Tage angekündigt. Da ich keine Rückmeldung erhielt, habe ich mehrfach versucht nachzufragen. Erst nach mehreren Versuchen wurde ich telefonisch vertröstet, danach hörte ich erneut längere Zeit nichts.
Nach über einem Monat erhielt ich schließlich eine generische Absage per E-Mail, ohne persönliche Rückmeldung zum Prozess.
Gerade nach mehreren Gesprächsrunden und zusätzlichem Aufwand für Bewerbende hätte ich mir mehr Transparenz, Wertschätzung und eine verlässliche Kommunikation gewünscht.
Ich habe mich Ende januar auf eine Stelle als Customer Success Manager beworben. Nachdem ich über längere Zeit keine Rückmeldung erhalten hatte, habe ich selbst noch einmal nachgefragt, jedoch ebenfalls keine Antwort bekommen. Aus diesem Grund habe ich die Bewerbung für mich nicht weiterverfolgt.
Erst knapp drei Monate nach meiner Bewerbung erhielt ich eine Absage. Die Begründung lautete, dass sich der Auswahlprozess aufgrund der Vielzahl an Bewerbungen verzögert habe.
Grundsätzlich ist es nachvollziehbar, dass Bewerbungsprozesse Zeit in Anspruch nehmen können. Allerdings empfinde ich eine so späte Rückmeldung, insbesondere nach einer unbeantworteten Nachfrage, als wenig wertschätzend gegenüber Bewerberinnen und Bewerbern. Eine kurze Zwischeninfo oder zeitnahe Antwort auf eine Nachfrage hätte hier bereits einen deutlich professionelleren Eindruck hinterlassen.
Für mich entstand dadurch leider der Eindruck eines wenig transparenten und schlecht kommunizierten Recruiting-Prozesses. Gerade in einem Bewerbungsprozess sollte Kommunikation auf Augenhöhe und Verbindlichkeit selbstverständlich sein.