6 Bewertungen von Bewerbern kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
6 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,8 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
kununu Prüfprozess
6 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,8 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Es lief wie ein ganz normaler Bewerbungsprozess, mit 2 kurzen Telefonaten mit dem Chef und danach einer Einladung vor Ort. Es gibt es am Arbeitgeber nichts zu kritisieren. Die Arbeitsstelle und das persönliche Miteinander war völlig in Ordnung. Die Kommunikation bis zum Gespräch lief gut und reibungslos ab.
Ich habe mich beworben, wurde danach angerufen und erhielt eine Absage.
Monate später hat mich jemand aus der Firma erneut kontaktiert und meinte, dass mein Profil gut für die ausgeschriebene Stelle passen würde. Die Person hat mich gefragt, ob ich Interesse an dieser Stelle hätte.
Nachdem ich gesagt habe, dass ich interessiert bin, wurde ich gefragt, wann ich am besten telefonisch erreichbar wäre.
Ich habe auf diese Nachricht geantwortet und meine Erreichbarkeit angegeben. Danach wurde ich geghostet und bekam keine weitere Nachricht.
Erstkontakt nach Bewerbung war ein telefonisches Vorstellungsgespräch ohne Terminvereinbarung. Er rief an, fragte nicht einmal, ob es zeitlich gerade passt und stieg direkt mit Fragen zu Verein, Lebenslauf und Motivation ein. Da man die Möglichkeit haben sollte, sich auf ein Vorstellungsgespräch vorzubereiten, bat ich um einen Folgetermin. Diesen terminierten wir für zwei Tage später. Doch es folgte kein Anruf. 10 Minuten nach Terminstart rief ich an und er erinnerte sich weder an meinen Namen, meine bereits getätigten Aussagen, noch an den ausgemachten Termin, eine Entschuldigung blieb ebenfalls aus.
Und dann ging es erst richtig los: scheinbar war es sein Anliegen, den Verein so darzustellen, dass ich meine Bewerbung zurückziehe. Noch nie hörte ich in einem Gespräch so viele verschiedene Formulierungen, dass man Einsatzbereitschaft bringen müsste, man die Füße in diesem Verein nicht einfach hochlegen könne, man auch an Wochenenden arbeiten müsse, man nicht weiter kommt, wenn man nur faul auf der Haut liegen wolle etc. Irgendwann fragte ich dann, ob ich an irgendeiner Stelle den Eindruck vermittelt habe, nicht einsatzbereit zu sein. Fragen, die ich stellte, wurden mit unglaublicher Arroganz beantwortet.
Doch es kommt noch besser. Er schien mehr als überrascht, dass ich einem Folgegespräch zugestimmt habe. Die wirtschaftliche Lage lässt mir aktuell nicht viele Möglichkeiten, so dass ich trotz Überqualifikation auch solche Stellen in Betracht ziehen muss.
Doch trotz Vereinbarung folgte die E-Mail-Einladung nie.
Wie viel geballte Inkompetenz, gepaart mit unsäglicher Arroganz kann eine Person vereinen? Ich befinde mich beruflich in keiner guten Lage und möchte unbedingte wieder arbeiten. Allerdings bin ich lieber arbeitslos und lebe vom meinem Ersparten, als bei einem solchen Verein tätig zu werden. Das war eine der unangenehmsten Gespräche und unprofessionellsten Vorgänge, die ich je erlebt habe und das will was heißen. Zumal die Stelle unter 5 verschiedenen Job Titeln ausgeschrieben wurde, die alle verschiedene Jobs beschreiben, vielleicht sollte der Verein sich erstmal klar werden, was er sucht. Und über Candidate Experience und langfristige Reputation recherchieren.