Der schlimmste Arbeitgeber den ich jemals hatte. Menschenunwürdige und empathielose Verhältnisse. Tut euch das nicht an.
Arbeitsatmosphäre
Wenn die Arbeitsumgebung nicht wegen dem nachlässigen Verständnis von Hygiene und der entsprechenden Geruchsentwicklung durch Vermüllung nicht schon für genug Irritation sorgt, garantiert letztlich die [ursprüngliche Textpassage vom ehemaligen Arbeitgeber zensiert] der Geschäftsführung für einen Nervenkollaps, da das Büro regelmäßig als Kindertagesstätte missbraucht wird.
Kommunikation
Ein toxischer Albtraum. Es wird fokussiert daran gearbeitet, das Selbstvertrauen seiner hauptsächlich [ursprüngliche Textpassage vom ehemaligen Arbeitgeber zensiert], um sie davon zu überzeugen, dass sie nun mal einfach nicht mehr als das absolute Minimum wert sind.
Zugegeben: Eine der wenigen tatsächlichen Fachkompetenzen der Geschäftsführung liegt in der zwischenmenschlichen Manipulation. Ich kenne kaum jemanden, der so gut lügen kann.
Kollegenzusammenhalt
Kommt Zellengenossen im Todestrakt gleich. Galgenhumor ist Alltag, und man versucht irgendwie den Verstand zu behalten und sich selber einzureden, dass es für irgendetwas gut sein muss.
Work-Life-Balance
Non-existent. Unbezahlte Überstunden sind die Norm und werden unter emotionaler Erpressung regelrecht erzwungen. Wer das Pech hat, an Wochenenden auf den Messen schuften [ursprüngliche Textpassage vom ehemaligen Arbeitgeber zensiert]. Dafür darf man jedoch wie ein trauriger Clown mit aufgesetztem Lächeln in die Gesichter von Anime-Fans blicken, welche ihrerseits bereitwillig viel zu viel Geld für [ursprüngliche Textpassage vom ehemaligen Arbeitgeber zensiert] Ware ausgeben.
Vorgesetztenverhalten
Ich wache heute noch manchmal schreiend auf und frage mich, was ich in meinem letzten Leben verbrochen haben muss, um an diese beiden Menschen geraten zu sein. Die Geschäftsführung besteht aus einem Paar, welches raubtierhaft gezielt Jagd auf junge Menschen macht, die so sehr von ihrer Leidenschaft begeistert sind, dass sie dieses Unternehmen als Eintrittskarte sehen, besagtes Hobby zu ihrem Beruf zu machen.
[ursprüngliche Textpassage vom ehemaligen Arbeitgeber zensiert] und dabei auf dem rechtlich gerade so legalen niedrigsten Niveau bezahlt zu werden, gehört dann nun mal zum Lernen dazu. Schade, dass [ursprüngliche Textpassage vom ehemaligen Arbeitgeber zensiert] und einem überhaupt nichts beibringen kann. Leider kann man noch nicht einmal menschlich etwas von seinem Arbeitgeber lernen, da dieser mit seinen 40 Jahren weder Selbstreflektion noch emotionale Reife besitzt.
Interessante Aufgaben
Einem erwartet gewissermaßen bei jedem neuen Arbeitsantritt die Überraschung, welche Aufgabe man heute wieder erhält, die man nicht erklärt bekommt und sich selbstständig [ursprüngliche Textpassage vom ehemaligen Arbeitgeber zensiert] in Rekordzeit beibringen muss.
Gleichberechtigung
Sexistische Kommentare waren von Seiten der männlichen Geschäftsführung eher die Regel als die Ausnahme. Selbst über die eigene Lebensgefährtin wurde hinter ihrem Rücken nur selten ein Blatt vor den Mund genommen und darüber philosophiert, was an ihr zu wenig wäre.
Umgang mit älteren Kollegen
Was kann man schon als „älterer Kollege“ definieren, wenn die gesamte interne Belegschaft aus blutjungen Berufseinsteigern besteht? Externe Freiberufler wurde oft mit utopischen Preisvorstellungen um ihre Mitarbeit angebettelt. Manchmal sollten diese dreisten Vorschläge auch direkt von den unterbezahlten Mitarbeiten unterbreitet werden.
Arbeitsbedingungen
Katastrophal. Es wird regelmäßig versucht, seine ausgebeuteten Knechte mit ihrem Gefühl von Leidenschaft und Liebe für den Themenbereich in die Überzeugung zu manipulieren, dass es in Ordnung wäre, [ursprüngliche Textpassage vom ehemaligen Arbeitgeber zensiert].
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Produkte werden hauptsächlich in China hergestellt, während sich der Chef köstlich über die geringen Kosten amüsiert, die dank der fehlenden Grundrechte der Arbeiter in diesen Ländern realisiert werden können.
Gehalt/Benefits
Absolutes Minimum. Manchmal fragt man sich, wie man so überhaupt überleben soll. Etwaige Kritik in diese Richtung wird damit abgetan, dass man sich als Berufseinsteiger nun mal in Bescheidenheit üben muss. Währenddessen genießt der Boss die Früchte, die seine Untergebenen erwirtschaftet haben, in vollen Zügen. Wäre es nicht so traurig, wäre es fast schon eine interessante Fallstunde für einen Psychologen.
Image
Die Mitbewerber der Branche wissen von den Machenschaften der Führungsetage. Manche strafen dies durch gehässige Kommentare, andere loben die Skrupellosigkeit und kommunizieren, dass sie neidisch darauf sind, nicht auch dermaßen abgebrüht vorgehen zu können. Die Fans werden hingegen durch Lügen und geschickte Manipulation in die Illusion gewogen, dass man sich tatsächlich für ihre Belange interessieren würde, so dass sie weiter fleißig ihr Geld auf den Messen und per Online-Bestellungen vorbeitragen.
Karriere/Weiterbildung
Es besteht [ursprüngliche Textpassage vom ehemaligen Arbeitgeber zensiert]. Man kann hier NICHTS lernen. [ursprüngliche Textpassage vom ehemaligen Arbeitgeber zensiert]. Das Geschäftsmodell basiert darauf, junge Menschen auszubeuten.
Hat man durch Abschluss seiner Ausbildung dann letztlich einen Anspruch auf ein vernünftiges Gehalt, wird man weitergeschickt, da sich zahlreiche naive Jugendliche darum reißen, bei „der Erfüllung ihrer Träume“ ausgenutzt zu werden und man nicht auf Treue angewiesen ist.