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ANTON 
App 
(solocode 
GmbH)
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3 von 21 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)

Schlecht am Arbeitgeber finde ich
kununu Score: 3,4Weiterempfehlung: 33%
Score-Details

3 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,4 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

Tolles Produkt, aber als Arbeitgeber für Junior Entwickler*innen nicht zu empfehlen.

3,0
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich IT in Berlin gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Tolles Produkt (Anton App), das stetig verbessert wird und wo Leute mit Herzblut dran arbeiten.
Schöne Küche mit Dachterrasse.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Klassisches Problem von Startups, die wachsen: Es lastet ein großer Druck auf den Mitarbeitenden und Strukturen wie Zeit für Onboarding sind kaum vorhanden. Es gab für mich gefühlt kaum Zeit zum Ankommen und zur Einarbeitung.
Ich wurde erst nach über einem Monat ins Ticketsystem eingeladen, zugleich wurde erwartet, dass ich einfach so loslegen kann.

Es gibt ein sehr spezielles technisches Setup: Es wird eine Programmiersprache verwendet, die niemand anderes weltweit verwendet (LiveScript), viele der verwendeten Tools werden selbst gebaut, sogar die IDE, ebenso werden fast alle Funktionen selbst geschrieben. Es wird erwartet, all das in sehr kurzer Zeit zu lernen. Ich vermute, dass sich auch seniorige Entwickler*innen nicht so schnell in dieses doch sehr spezielle Setup einarbeiten, aber für Juniors kann ich das definitiv nicht empfehlen. Zugleich droht ein Lock-in-Effekt, wenn man erst mal eine Weile bei Solocode arbeitet, also man wird evtl. schwer wieder woanders arbeiten können.

Arbeitsatmosphäre

Allgemein ist die Stimmung in der Firma sehr freundlich und angenehm, es arbeiten viele nette Menschen da. Es gibt auch verschiedene Formen der Wertschätzung, u.a. Kinogutscheine für Reproduktionsarbeiten in der Küche.

Für mich als Junior im Entwicklungs-Team war jedoch vieles unangenehm:
* Ich hatte immer wieder das Gefühl, in meiner Probezeit einer permanenten Prüfungssituation ausgesetzt zu sein, u.a. habe ich Schulnoten (!) für von mir geschriebenen Code bekommen.
* Ich wollte einige Aufgaben besonders gut machen und habe eine Weile daran gearbeitet, um dann gesagt zu bekommen, dass diese oder jene Funktion bei der Firma gar nicht verwendet wird – zugleich wurde mir Langsamkeit und Unmotiviertheit vorgeworfen ohne meine Zusatzarbeit wahrzunehmen.
* Solche paradoxen Situationen und double binds gab es auch an anderer Stelle. So wurde mir einerseits gesagt, ich solle fragen, wenn ich etwas nicht hinbekomme, zugleich gab es immer wieder Signale und Vorwürfe dahingehend, dass ich zu unselbständig sei.
* All das koppelt sich an den Umstand, dass es keine (!) Team-Meetings gibt und – wie bereits oben erwähnt – kein strukturiertes Onboarding. …
[weiter bei "Vorgesetztenverhalten"]

Image

Das Image der Firma nach außen ist aufgrund ihres Produkts (Anton-App) sehr gut, und das auch verdientermaßen.

Work-Life-Balance

* Es wird tendenziell erwartet, dass man als Entwickler*in on-site arbeitet, gelegentliches Homeoffice ist aber auch möglich.
* Es wird auch erwartet, dass man Vollzeit arbeitet. Da ich noch von meiner alten Arbeit etwas fertig stellen musste, habe ich die ersten beiden Monate mit 3 Tagen/Woche angefangen, was beim Tech Lead als „unmotiviert“ wahrgenommen wurde.
* Gleitzeit ist unter Wahrung von Kernarbeitszeiten flexibel einteilbar.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Mir ist hierauf bezogen nichts Spezifisches aufgefallen, es war nie Thema.

Karriere/Weiterbildung

Mein Eindruck ist, dass Freistellungen für Weiterbildungen, Meet-Ups u.ä. nicht vorgesehen sind.
Für Karriere ist die Firma zu klein, das Entwicklungs-Team besteht aus unter 10 Leuten. Die Inhalte werden überwiegend von Studis erstellt, die irgendwann andere Wege gehen.

Kollegenzusammenhalt

Vom Entwicklungsteam abgesehen gibt es Teamevents wie Sommerfest und Weihnachtsfeier und insgesamt ein freundliches, lockeres und wertschätzendes Miteinander.

Umgang mit älteren Kollegen

Die allermeisten Kolleg*innen sind Studierende. Über 50 ist da niemand, von daher ist eine Aussage schwierig zu treffen.

Vorgesetztenverhalten

[Fortsetzung von "Arbeitsatmosphäre"]
… Aufgrund dieses Umstands habe ich auch Ärger darüber abbekommen, dass meine Vorgesetzten sich Aufgaben überlegen müssen, die ich erledigen kann.
* Es gab mehrere Situationen, in denen ich vom Tech Lead abgewertet wurde, u.a. durch die Aussage, dass ein Senior Entwickler das viel schneller hinbekommen hätte als ich (welch Wunder) und immer wieder Rumkritteln an Kleinigkeiten (wie angeblich langsam ich tippe, dass ich Maus und Keyboard verwende anstelle der Computer-Tastatur etc.).
* Generell wurde mir wenig Wertschätzung entgegengebracht.
* Vom Tech Lead wurde offen schlecht über andere Junior Entwickler*innen auf der Weihnachtsfeier gesprochen.
* Andere Junior Entwickler habe ich dementsprechend als eher unterwürfig und sehr leise/angepasst wahrgenommen.

Kommunikation

Es gibt im Entwicklungs-Team keine Team Meetings. Es wird sich auch ganz bewusst und explizit von Scrum, agil u.ä. abgegrenzt. Vieles läuft über Slack.
Manchmal gibt es auch kleinere Runden, um direkt zu sprechen.

Gehalt/Benefits

* Die Bezahlung ist gut. Toll fand ich, dass gar nicht nach meinem Gehaltswunsch gefragt wurde, sondern mir beim Einstellungsgespräch ein okayes Gehalt angeboten wurde. Ich wurde nach meiner Kündigung auch etwas länger bezahlt, als die Firma hätte müssen.
* Die von mir gewünschte Ausstattung wurde sofort und ohne Beanstandungen gekauft.
* Es gibt Sonderzahlungen, Getränke, Vergünstigungen für den ÖPNV und Urban Sports.
* Es gibt meines Wissens nach keinen Betriebsrat.

Gleichberechtigung

Solocode wurde von einer Jungsclique aufgebaut, die sich von einem anderen Arbeitgeber schon kannte. Man merkt dies an den Hierarchien, dem Erfahrungsschatz und den Entscheidungsstrukturen.
Zugleich sind die erstellten Materialien inhaltlich und von der Bilderwelt her sehr divers, darauf wird auch Wert gelegt.
Einige Mitarbeitende sind offen gay/lesbisch. Es gibt POC-Entwickler, (nur) eine weibliche Entwicklerin, migrantisierte Menschen – mein Eindruck ist, dass die sich wohl fühlen.
Bemerkenswert finde ich, dass es eine eigene Awareness-Gruppe gibt und dass ein Mitarbeiter sehr offen über seine psychischen Probleme spricht, auch um zu enttabuisieren.
Ich habe kein Rumgemackere mitbekommen.
Allerdings gab es eine Aussage vom Tech Lead, dass sie gerne mehr weibliche Entwicklerinnen hätten und dafür auch mit den Anforderungen runtergehen würden, weil Frauen gut für die Stimmung im Team wären. Oy vey, als gäbe es keine über 40-jährige feministische Kritik von Frauen als sozialer Schmierstoff…

Interessante Aufgaben

Ich finde generell die Anton App gut und fand die Aufgaben in meiner kurzen Zeit interessant.

3Hilfreichfinden das hilfreich2Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Super nettes Team, entspannte Arbeitsatmosphäre und gutes Gehalt.

4,4
Empfohlen
Werkstudent/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Produktion in Berlin gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Entspanntes Klima, nette Kollegen, gutes Gehalt, entspannte HO Möglichkeit, sehr chilliges Büro

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Durch die vielen Mitarbeiter kennt man nicht jeden, ich finde es noch nicht gesundheitsbewusst

Verbesserungsvorschläge

Angebot an Weiterbildungen, etwas bessere Kommunikation (nicht nur online sondern auch regelmäßige Büro-Besuche), Essenszulage wäre cool!

Karriere/Weiterbildung

Weiterbildungen fehlen

Gehalt/Benefits

Guter Stundenlohn, könnte etwas besser ausfallen


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

HilfreichHilfreich?ZustimmenZustimmen?MeldenTeilen

Das Entwickler-Team ist arrogant, elitär und betreibt gatekeeping. Ein toxischer Ort für Beginner.

2,8
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich IT in Berlin gearbeitet.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Elitäres Gehabe, kein Ort für Anfänger, ‚wir sind die besten, alle anderen machen Mist‘-Mentalität. Machen nur speziellen eigenen Kram ohne Interesse über den Tellerrand zu schauen.

Verbesserungsvorschläge

Vorher wissen wen man mit welcher Erwartungshaltung einstellt und professioneller damit umgehen

Arbeitsatmosphäre

Für einen Anfänger gibt es nur schlechtes mentoring, auf Fragen wird genervt reagiert und daraus ein Strick gedreht. Keine Motivation.

Kommunikation

Kaum Gespräche, jeder hat Kopfhörer auf und macht sein Ding. Selbst im Chat wird teilweise sehr rau miteinander gesprochen.


Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

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Arbeitgeber-Kommentar

David HörmeyerMitgründer & Geschäftsführer

Hallo,

wir haben in den letzten 6 Jahren 10 Software-Entwickler:innen (darunter 4 Berufseinsteiger:innen) eingestellt. Davon arbeiten 9 noch bei uns. Es tut uns Leid, dass wir dein Arbeitsverhältnis in der Probezeit kündigen mussten. Das war wie du weißt auch für uns keine angenehme Erfahrung und wir hätten dir und uns das gerne erspart.

Wir haben den fachlichen Teil unseres Interviewprozesses anschließend verbessert, damit die Erwartungen von beiden Seiten besser zueinander passen. Damit haben wir bisher gute Erfahrungen gemacht und hoffen, dass so etwas nicht mehr passiert.

Viele Grüße
David