Muß man nicht haben
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Den Umgang mit Mitarbeitern, Respekt und Augenhöhe sind hier Fremdwörter
Die mangelnde Bereitschaft Bestehendes zu hinterfragen und ggf. Veränderungen herbeizuführen
"Never change a running System" ist dann überholt, wenn einem die Mitarbeiter in Scharen davonlaufen
Verbesserungsvorschläge
Angemessene, an Tarif angelehnte Gehälter
Diensthandy
Externe Beratung / Weiterbildung in Sachen Mitarbeiterführung, Personalplanung, Dienstplan- und Tourengestaltung etc.
Einhaltung gesetzlicher Vorgaben z.B. Ruhezeiten, Ausgleichstage für Dienst an Feiertagen, Rufbereitschaften (die grundsätzlich parallel zu den normalen Dienstzeiten absolviert werden müssen)
Arbeitsatmosphäre
Eine von latenter Aggressivität und Mißtrauen geprägte Arbeitsatmosphäre. Wertschätzung findet hier nicht statt.
Image
Hier gibt es starke Differenzen zwischen Eigen- und Fremdwahrnehmung
Work-Life-Balance
6-Tage-Woche heißt 12 Tage an einem Stück Dienst, heißt 4 freie Tage im Monat. Das muß man doch nicht weiter kommentieren. Überstunden werden reichlich eingeplant und als selbstverständlich vorausgesetzt, weniger selbstverständlich ist der Freizeitausgleich für selbige.
Karriere/Weiterbildung
Für examinierte Pflegekräfte gibt es keine Angebote
Gehalt/Benefits
Gehälter sind unangemessen schlecht, Pünktliche Überweisung, die man allerdings immer kontrollieren sollte
Keine Sozialleistungen und Sonderzahlungen
Keine Fahrtkostenbeteiligung trotz Teildiensten, die eine doppelte Anfahrt verursachen
Keine Diensthandys
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Kaum Vorhanden
Kollegenzusammenhalt
In Krisensituationen vorhanden
Umgang mit älteren Kollegen
Ist seitens der Vorgesetzten genauso schlecht wie mit jüngeren Kollegen.
Seitens der Kollegen kann man nicht klagen, der Umgang ist o.k.
Vorgesetztenverhalten
Leider unterirdisch, Telegram Gruppe wird seitens der Vorgesetzten z.B. dazu benutzt kranke Mitarbeiter vorzuführen und zu diskreditieren oder sich öffentlich über psychische Erkrankungen lustig zu machen. Neben der Verletzung der Privatsphäre der Betroffenen, die peinlich berührt, ist hier häufig Fremdschämen angesagt.
Arbeitsbedingungen
Man fühlt sich in die frühen 80er Jahre versetzt, alles ein wenig Retro: Alt, verranzt und ungepflegt
Kommunikation
Kommunikation läuft über Telegram-Gruppe, der Einsatz des privaten Handy wird vorausgesetzt (hier gibt keine Betriebsvereinbahrung bezügl. Kostenbeteiligung, Haftpflicht etc.) Auf wichtige Fragen wird seitens der Veogesetzten gerne gereizt, unwillig und patzig reagiert. Die Kommunkation zwischen Kollegen funktioniert hier.
Gleichberechtigung
Der Eindruck, das männliche Kollegen bevorzugt behandelt werden, ist nicht von der Hand zu weisen
Interessante Aufgaben
Reine Routinearbeiten, keine Einflußmöglichkeiten
Teilweise auch ungerechte Arbeitsaufteilung
Ressourcen von Mitarbeitern werden nicht genutzt und Berufserfahrung spielt keine Rolle