Ihr Unternehmen?

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AW 
- 
Kur- 
und 
Erholungsgesellschaft 
mit 
beschränkter 
Haftung.
Bewertung

Ihr Unternehmen?

Stark für Familien - Schwach für Mitarbeiter

1,2
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr für dieses Unternehmen in Dortmund gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Den Standort am Meer.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

s.o.

Verbesserungsvorschläge

Seinen Job zu lieben ist ein Recht, kein Privileg. Keine Führungsverantwortung ohne Qualifikation/Qualifizierung vergeben. Dies ist grob fahrlässig!

Arbeitsatmosphäre

Die Atmosphäre am Standort Zingst gleicht einem sinkenden Schiff: Ständig drohende Kurzarbeit bei unter 80%-Zimmer-Belegung. Anstehender Verkauf oder eine Insolvenz. Statt gemeinsame Lösungen für mehr Arbeitsplatzsicherheit zu diskutieren, werden Mitarbeiter mit der Ungewissheit alleingelassen. Hohe Arbeitsaufgabenbelastung durch enorme Mitarbeiterfluktuation und Überladung mit Aufgaben. Fehlende Einhaltung gesetzlich vorgeschriebener Pausen beim Tragen der FFP2-Masken (Folgen: Atembeschwerden, Hautekzemen und Kieferverspannungen). Hoher Krankenstand der Mitarbeiter.

Image

Der schlechte Ruf der AWO hat sich bestätigt. Nie habe ich einen so schlecht geführten Träger erlebt.

Work-Life-Balance

Die fehlende Zeit und Anleitung für die Einarbeitung in die Angebote erfordert eigenständige Einarbeitung in die Themen außerhalb der Arbeitszeiten. +20% unbezahlte Überstunden. Leitung erwartet Beschäftigung mit Inhalten außerhalb Arbeitszeit, denn diese "Wissenslücken" seien eigenverschuldet.

Karriere/Weiterbildung

Mündliche Versprechen, die nicht eingehalten werden. In meiner Zeit am Standort Zingst sind wegen dieses manipulativen Leitungsstils drei Mitarbeiter gegangen. Routineaufgaben ohne Zeiten für eigene Weiterbildung, neue Konzepte, Angebote, Austausch im Team...

Gehalt/Benefits

Tarifvertrag von 1994 mit DM-Regelungen berücksichtigt keine Erfahrungsjahre. Schleppende Tarif-Umstellung auf TvöD bedeutet nicht gleichzeitig eine Verbesserung, da nur Erfahrung aus Klinikarbeit zählt und auf eine 40-Std-Woche erhöht wird. Kein bezahltes Mitarbeiteressen, Stellplätze, Fortbildungszuschüsse, Supervision, 0815-Arbeitszeiten. Kurz: Gehalt gleicht einem Schmerzensgeld.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Papierverschwendung. Unnötige Heiz- und Stromkosten. Kantinenessen, das weggeworfen wird, statt Mitarbeitern zur Verfügung zu stellen. Keine Feiertags-/Geburtstagswünsche, -feste, -aufmerksamkeiten für MA. Keine Danke, kein Bitte, kein Lob. Gutgestellt mit Leitung nur, wenn unliebsame Aufgaben abgenommen werden und die Spaltungspolicy mit übernommen wird.

Kollegenzusammenhalt

Konflikte der MA untereinander, allgemeines Fehlen von Loyalität und Verbundenheit mit dem Unternehmen. Mitarbeiter bleiben lediglich wegen fehlender Alternativen in der Region und der etwas besseren Bezahlung als Konkurrenzklinik. Keine Maßnahmen zum Teambuilding.

Umgang mit älteren Kollegen

Wer länger dabei ist, hat mehr Rechte. Vorausgesetzt, diese Person hat sich der Leitung gefügt oder mit der Leitung gebrochen und arbeitet autark.

Vorgesetztenverhalten

Klinikleitung ohne Führungskompetenzen. Nah am Patienten, überfordert mit Mitarbeiterbelangen. Keinerlei Wertschätzung der Mitarbeiter, Fehlerblick. Fokus auf Kennzahlen und Außenwirkung. Lebt selbst eigene Klinikschwerpunkte nicht (Humorvoller und systemischer Umgang). Talent: Leben zerstören. Leitung aus Dortmund vertritt Interessen der Klinikleitung statt auf Mitarbeiter zuzugehen.

Arbeitsbedingungen

Die Organisation des Betriebs gleicht einem Überlebenskampf. Ich habe viele Arbeitgeber kennengelernt. Keiner war so Mitarbeiterunfreundlich wie dieser. Innerhalb von kurzer Zeit wurden erste Burn Out Zeichen sichtbar. Kein eigener Arbeitsplatz, hohe Erwartung, flexibel einzuspringen, kein Verständnis für eigene Belastung. Willkürliche Kündigung nach Probezeit oder Ende der 2-Jahres-Frist.

Kommunikation

Hinter dem Rücken, über Zettel, Tabellen oder Bloßstellung im "Team". Auf Anfragen wird nicht reagiert, Vorkommnisse "vergessen", eigene Anliegen unerwünscht, werden abgestraft.

Gleichberechtigung

Gleiche Aufgaben, unterschiedliche Bezahlung vs. Tarif, der als nicht verhandelbar präsentiert wird. Anerkennung nur, wenn persönliche Interessen und Ansichten der Leitung geteilt werden.

Interessante Aufgaben

Arbeit am Patienten.

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Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.